Die Speichermöglichkeiten und Speicherorte
Jetzt geht´s los
 

 

Endlich, das neue Keyboard ist ausgepackt, steht an seinem Bestimmungsort und wird zum ersten mal so richtig gespielt. Mal sehen, ob man da tatsächlich alles so raus kitzeln kann, wie es beim Händler, der Vorführung und/oder im Internet gesehen und vor allem gehört wurde.
Und tatsächlich, die tollsten Styles, die tollsten Sounds, die tollsten Effekte. Kurz, vor uns steht das Keyboard, auf das wir schon ewig gewartet haben, das all unsere (musikalischen) Wünsche erfüllt und deshalb auch sehr wahrscheinlich niemals mehr gegen ein „neueres“ ersetzt werden muss, weil, es ist ja alles da.
Und zudem kann man ja (fast) alles dem persönlichen Geschmack entsprechend angleichen und dann „für dauernd“ abspeichern.
Und wenn bisher alles wunderbar durch logische und/oder intuitive Herangehensweise geklappt hat, der Vorgang des Abspeicherns „unserer Arbeit“ stellt sich als Euphoriebremse Nummer Eins in den Weg.
Die Hauptfrage zu diesem Thema heißt nun nicht „..wie...?“, sondern 
„...was wird wo ?“
gespeichert.
Ich hatte schon viele Keyboards der unterschiedlichen Hersteller in meinem Zugriff, bin jedoch auch nach langem Überlegen außerstande zu sagen, bei welchem Modell die Speichermöglichkeiten durch entsprechende Speicherverwaltung am „besten geregelt“ waren oder sind.
In jedem Keyboard finde ich nämlich unterschiedliche exzellente, logische, aber auch zugleich einfach nur als chaotisch zu bezeichnende Speichermöglichkeiten.
Nach meiner Meinung findet man in dieser Ecke unserer Keys auch die Hinweise oder gar Beweise dafür, dass in diesem Bereich das meiste „am grünen Tisch“ gebastelt wurde, die oft als Helfer in der Entwicklungsphase bezeichneten „Stars“ der Tasten- und Bühnenbranche (natürlich gegen Moos) nur in den Prospekten auftauchen. Woher sollten sie denn Arranger Keyboards auch kennen?
Und eines ist tatsächlich bei allen Herstellern so:
„Otto Normalo“ darf nicht zur Entwicklung beitragen, „Otto Normalo“ soll kaufen, sonst nix!
Die Speichermöglichkeiten und Speicherorte
in den Korg pa Keyboards
Die Namen für bestimmte Speicherbereiche und -funktionen variieren von Modell zu Modell. Auch ist es gut möglich, dass jemand bestimmte Speichermöglichkeiten im „Neuen“ vermisst. Natürlich kann nur gespeichert werden, was tatsächlich da ist,....und da fehlen neueren Modellen von Korg eben ein paar Funktionen, um deren Speicherort man sich also keine Gedanken mehr machen muss. Dazu an anderer Stelle mehr..........
 
Der klassische erste Speicher-Akt
Früher war es ein ganz normales Handling, dass man vor dem Spielen eines Liedes bei einem mit unterschiedlichen Möglichkeiten ausgestattetem Instrument (beispielsweise einer Kofferorgel) die für dieses Lied bevorzugten Einstellungen vornehmen musste.
Irgendwann lernte man dann den Begriff „Komplett Registrierung“ kennen.
Heute sind wir längst damit vertraut, dass man alle Augenblickwerte eines Keyboards – also Auswahl der Sounds, des Styles, individuelle Effekte, Lautstärken und und und....- einfrieren oder fachlich ausgedrückt, speichern kann. Die Anzahl und physikalische Lage der Speicherorte variiert dabei je nach Keyboard Modell. Bei allen Keyboards gleich ist die Möglichkeit, diese abgespeicherten Zustände durch Anwahl einer bestimmten Funktion (im einfachsten Fall durch „Knopfdruck“) zu reproduzieren.
Und egal wie lange wir uns nun mit unserem neuen Keyboard beschäftigen, egal wie hoch dabei die Wellen der Begeisterung schlagen, irgendwann möchte man irgendwas an diesem Ding ändern, sei es ein anderer Sound, sei es die Veränderung des Splitpunkts, sei es eine tiefere oder höhere Oktave oder und oder...........
Und schnell werden wir durch die fast selbsterklärenden Bildchen (Display) auch in der Lage sein, diese Änderungen zu bewerkstelligen.
Wie nun aber das ganze für die Zukunft festhalten?
Auch das ist uns längst klar: Man kann all dies abspeichern und später wieder genau so aufrufen. Und irgendwann finden wir auch das kleine rechteckige Kästchen im rechten oberen Bereich des Displays. Und da tut sich dann beispielsweise beim pa800 folgendes Auswahlmenü auf:
So siehts der User, wenn er zum ersten mal beim pa800 drauf drückt.

 

Hat der User allerdings keinen für ihn neuen, aber trotzdem gebrauchten pa800, sondern einen wirklich neuen, jungfräulichen pa3X vor sich, könnte das Speicher Auswahlmenü auch so aussehen....
.....dann nämlich, wenn auf diesem pa3X noch keine User- oder Favorite Styles installiert und die Factory – Styles durch interne Maßnahmen vor Überschreibung geschützt sind. 
Blutige“ Anfänger könnten nun aber der Meinung verfallen, ihre geplante Änderung wäre nun entweder im Bereich Write Performance oder aber Write Global-Style Play Setup aufgehoben.
Nicht mehr ganz so „blutige“ hingegen könnten den letztgenannten Bereich für höhere Weihen bestimmen, weil eben global.
Da passt eine geringfügige Änderung – bestimmt für ein ganz bestimmtes Lied – eher nicht hin. Diese Erkenntnis ist schon mal nicht schlecht, wird sie den Kreis der in Betracht kommenden Speicherorte schon mal etwas eingrenzen.
Andere – etwas weiter geschrittene User – werden sich aber vielleicht zweifelnd fragen: „Sollte man die Current Style Settings und/oder Single Touch Settings (STS) der Werk(Factory) Styles nicht verändern, sprich neu abspeichern können?
War da nicht mal was?“
Nein keine Bange, selbst der ganz am Anfang bestehende Kopierschutz hatte nie in diesem Bereich zugeschlagen. Im pa3X haben die Entwickler dem Bearbeiten, also „Neu Speichern“ im Werkstyle Bereich lediglich eine Sicherung vorgeschoben, die vom User erst bewusst gelöst werden muss, um so unbeabsichtigtes Werkeln in diesem Bereich zu verhindern.
 
Will man bewusst an Style Settings (im pa800 = Style Performance) oder STS eines pa3X Factory Styles eine Änderung vornehmen, muss diese Sperre im Menü MEDIA >> Preferences >> gelöst werden.
Hat der pa3X User das Kästchen im bezeichneten Feld entfernt, sieht er nun das gleiche, wenn auch in der Namensgebung leicht veränderte Speicher Auswahlmenü wie der pa800 User.
Und damit steckt er dann in den gleichen Nöten wie dieser. Ich gehe mal davon aus, das dies in den neueren Keys pa300,600,900 und 3XLE ebenso oder doch sehr ähnlich vonstatten geht.
Ehe wir uns nun aber weiter in die Tiefen der Speicher Vorgänge begeben sollten wir eines unbedingt tun:
Eine Datensicherung anlegen !
Denn:
Schon beim Anblick der unterschiedlichen Speichermöglichkeiten im rechten, oberen Klappmenü denken wir mit Schrecken erst mal, was man da alles falsch machen kann. Wenn einem dann noch die Anfänger Schwierigkeiten am häuslichen PC bewusst werden......
Wer nun bisher die Dateien-Struktur eines KORG pa-Keyboards noch gar nicht kennengelernt hat, sollte unbedingt zuerst auf dieser Seite meiner HP weiterlesen. Manch böse Überraschung könnte dadurch vermieden werden>>>>>
Und ob wir nun schon länger im Geschäft sind oder zuerst der Seite „Datentausch“ einen Besuch abstatten mussten,
der erste klassische Speicher-Akt ist somit erledigt,
wir können also loslegen, ohne Angst haben zu müssen, etwas kaputt zu machen.
Nun hat man ja bei der Vorführung des nun vor einem stehenden Keyboards die tollsten Sachen gehört, staunend vernommen was man da alles regeln und einstellen kann und sich wie irre darauf gefreut, endlich selbst Hand anlegen zu dürfen und an all den vielen Knöppen drehen zu dürfen.
Aber dann:
„Da sitz ich nun, ich armer Tor, und bin so schlau als wie zuvor....“. So oder ähnlich ist es bestimmt schon vielen Neu Besitzern dieser herrlichen Instrumente ergangen, haben diese endlich die eigenen vier Wände erreicht und all die vielen Knöppe auf festen Zugriff warten.
Und was bitteschön soll man einstellen?
Klingt doch jetzt schon alles super!?
Und wenn ich all die "Write dies und das" Aufforderungen da oben lese, wird mir ganz schummrig.
Ich will doch „Musik machen“ und nicht an Reglern und Schiebern und Knöppen drehn!?
Da denken viele Keyboardspieler genau so, aber was bedeutet denn eigentlich „Musik machen“?
„Ich geh´ in mein Zimmer ein bisschen Musik machen!“
„Nein, am Samstag habe ich keine Zeit, da geh´ ich Musik machen!“
„Machst du eigentlich noch Musik?“
„Nee, Musik mache ich schon lange nicht mehr, nur noch zu Hause!“
„Ich habe noch nie Musik gemacht, immer nur in den eigenen vier Wänden“.
„Darf ich fragen, warum Sie sich so beharrlich auf dieses Keyboard festgelegt haben, was genau wollen Sie denn damit machen?“
„Tja, Musik eben!“
„Ah, Sie machen Musik?“
„Nee, nur so für mich..................“
Einzelne Sätze, die eines gemeinsam haben: In ihnen geht’s um´s Musik machen. Aber sie beschreiben unterschiedliche Arten vom Musik machen.
Dabei kommen die Instrumente und die Anzahl der Menschen die sie spielen nicht mal zur Sprache. Trotzdem werden diese Sätze sinngemäß verstanden, vor allem von uns Musikanten.
Die Sätze reden über das Umfeld, in dem dieses Musik machen stattfindet, und ob dies dann für Gage, Entgelt oder andere materiellen Zuwendungen oder „nur“ im Sinne von Hobby, Freizeit oder anderen „nur Freude bereitenden Maßnahmen“ betrieben wird. Und sie reden darüber, - von allem Materiellen mal abgesehen - ob wir diese Musik wirklich nur für uns oder doch auch für andere Mitmenschen machen wollen. 
Jetzt geht´s los
Und endlich sind wir wieder beim Thema.
Für uns Keyboardspieler bedeutet „Musik machen“ in der Regel die Darbietung eines Musikstücks, eines Liedes, eines Songs – es gibt zig Bezeichnungen dafür – mittels eines Arranger Keyboards.
Für die Darbietung eines ganz bestimmten Liedes werden wir unser Keyboard dann auch in einen – dem Lied entsprechenden – Zustand versetzen. Wir wählen dazu einen geeigneten Style, dazu das Tempo richtig eingestellt, störende Spuren der Begleitung werden stumm geschaltet. Upper 1 – 3 erhalten die entsprechenden Sounds, ENSEMBLE sorgt für schöne Melodie Harmonien, kurz, wir erstellen ein Arrangement für unser Lied.
Dass wir nicht nur dieses eine Lied spielen wollen, steht auch fest. Und vor jedem Spielen eines anderen Liedes diese Einstell-Orgie zu wiederholen braucht man ja auch nicht, das wissen wir alle. Schließlich besitzt man ein Keyboard der Neuzeit, wo wir all die tollen Einstellungen gleich an mehreren Stellen sichern und zum erneuten Aufruf bereitstellen können.
Aber welche dieser Stellen ist jetzt die beste?
STYLE ?
So kann ich beispielsweise schon einen STYLE so in seinen Spuren mit Sounds, Panorama-, Volumen- und Effekteinstellungen versehen, dass er genau für ein ganz bestimmtes Lied passt. Diese Einstellungen werden dann in der <Style Performance> oder im <Style Setting>, je nach Modell, geschrieben.
Dazu kann ich „für die rechte Hand“ die geeigneten Sounds und ihren Parametern als STS ablegen, und das gleich vier mal. Auf diese Weise könnte ich im pa800 mindestens 416 Songs realisieren, hätte dabei noch keinen Factory Style verbogen.
PERFORMANCE ?
Ein fix und fertiges Arrangement eines Musikstücks lässt sich aber auch als eigene PERFORMANCE abspeichern.
Auch hier werden die songspezifischen Einstellungen am geeigneten Style vorgenommen, diesmal aber nicht im <Style Setting> oder der <Style Performance> gespeichert. Diese Einstellungen werden zusammen mit den Einstellungen der „rechten Hand“ als eigene Performance abgespeichert.  Strukturell gleicht solch eine Performance einem Style mit einem STS.
Auch ist es so gegeben, dass ich ein und denselben Style mit unterschiedlichen Einstellungen in mehreren Performances, also Songs, verwenden kann.
Über eine Taster kann ich eine Performance allerdings auch vom darin mitgespeicherten Style entkoppeln.
D.h. der gegenwärtige Style bleibt beim Aufruf einer neuen Performance bestehen.
Man realisiert demnach auch Styles mit (beim pa800) bis zu 320 "Pseudo" STS. Eine Performance ist so gesehen auch wie ein einzelnes STS zu verwenden. Dies aber jetzt nur mal erwähnt........
SongBook ?
KORG und viele User sehen die eigentliche Songverwaltung allerdings im SONGBOOK. Hier ist es möglich, den direkten Zugriff auf bis zu 9999 Songs, also Arrangements einzelner Lieder zu erhalten. Und auch hier sind dann all die weiter oben angesprochenen Einstellungen möglich, allerdings ohne dabei die eigentlichen Performances (Settings) der benutzten Styles inklusive ihrer STS anzugreifen.
Diese unterschiedlichen Möglichkeiten - ein einziges Lied komplett zu arrangieren - sind schon toll, für den Neuling anfangs aber bestimmt genau so toll nicht zu durchschauen.
Rat suchen bei anderen Usern bringt da nicht viel Klarheit. Man erfährt bestenfalls, dass es nicht nur diese drei Möglichkeiten der Songverwaltung gibt. Durch effektive Mischung dieser Möglichkeiten sind nämlich für ganz bestimmte Anlässe und Situationen noch bessere, schnellere Ergebnisse beim Aufruf „neuer Verhältnisse“ gegeben. Da schwirrt der Kopf..........
Nun, ganz egal für welche der oben aufgezeigten Möglichkeiten der „Lied(er)haltung“ man sich letztendlich entscheidet, Sinn und Zweck ist der damit verbundene direkte Zugriff auf Musikstücke, die man jeweils mit den immer gleichen Einstellungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten wiederholt spielen möchte.
Solch eine persönliche „Musikstücke Sammlung“ nennen wir Musiker auch Repertoire.
So verfügen „Heimmusiker“ genau wie „Berufsmusiker“ jeweils über ein mehr oder weniger umfangreiches Repertoire.
Beschränken wir uns hier auf die Musiker zu hause und die da draußen, also Alleinunterhalter (dazu vielleicht noch Mitglieder einer Musikgruppe, Band).
Da werden wir im jeweiligen Repertoire der einzelnen Fakultäten wahrscheinlich viele gleiche Musiktitel finden, individuell arrangiert und an unterschiedlichen Positionen im Keyboard gespeichert.
Mit entscheidend für das „Wo“, also den Speicherort der einzelnen Arrangements dürfte dabei auch die Zeit eine Rolle spielen.
Damit ist nicht die Länge eines Songs, also seine Dauer so wichtig, sondern eher die Zeit, die zwischen zwei Songs liegt.
Allein zu Hause oder im Beisein interessierter Freunde und Bekannten hat man beispielsweise alle Zeit dieser Welt, von einem Song in den anderen überzuleiten.
Krasser Gegensatz auf dem Tanzboden. Ist da der Abstand zwischen zwei Liedern zu groß, glauben die Tänzer vielleicht an den Zeitpunkt einer Pause und verlassen die Tanzfläche.
Und wieder ganz andere Zustände herrschen bei der musikalischen Umrahmung von Veranstaltungen wie Karnevalssitzungen, Theater und Kabarett.
Speziell nach solchen Darbietungen kann man dann leicht am Erschöpfungsgrad des Musikers erkennen, inwieweit er seine Gerätschaft in puncto Daten-Organisation im Griff hatte.
Und so wollen wir uns im folgenden mit den drei Hauptbereichen eines Korg pa Keyboards befassen, in denen man die gebräuchlichsten Parameter und „Zustände“ für unsere Musikdarbietungen ablegen und vor allem wieder schnell finden und aufrufen kann.
Songs darbieten, nur durch Auswahl eines dafür bearbeiteten Styles
Song in einem Style über Style Performance und STS speichern:
Vorweg:
Mit dieser Art der Songregistrierung sollte man nur Styles der Favorite oder User Bänke verknüpfen.
Da Styles meistens einem Song entsprechend in ihrer Performance angepasst werden, würde man Factory Styles ja dann auf diesen einen Song festlegen und somit für andere eventuell unbrauchbar machen. Ein so veränderter Style würde also seine Universalität verlieren.
Wenn man auf der Suche nach einem passenden Style für einen ganz bestimmten Song also im Bereich der Factory Bänke fündig wird, so sollte man eine Kopie davon auf einem freien Platz im Favorite- oder Userbereich ablegen. Nun können an diesem neuen Style all die für den damit zu spielenden Song erforderlichen Änderungen vorgenommen werden. Sein Original bleibt unversehrt als Universal Style in seiner Factory Bank.
Beginnen wir also mit dem Erstellen eines Arrangement für Song "XYZ".
Der Style fungiert als unsere Begleitband. Was die einzelnen "Mitglieder dieser Band spielen sollen ist zum einen im Notenmaterial des Styles festgelegt und wird zum anderen harmonisch durch die (hoffentlich) richtigen Akkord-vorgaben unserer linken Hand gesteuert (oder auch übers ganze Manuale, oder auch nur mit Rechts. Lassen wir jetzt aber mal außer Acht).
 
Style Performance (je Modell auch Current Style Settings) erstellen
Statten wir unsere Band erst mal mit den für den Song "XYZ" benötigten Instrumenten (Sounds) aus. Das wird wohl nicht alle Spuren (Tracks) betreffen, hat uns der Style doch schon beim Probehören so wie er war für "XYZ" inspiriert und/oder überzeugt.
Je nach Korg Modell finden wir unweit des Displays den Taster TRACK SELECT und drücken diesen bei deaktiviertem Easy Mode  eventuell mehrmals bis das Display nebenstehende (vom Modell und der Usereinstellung abhängig) oder ähnliche Abbildung darstellt.
Wer ein klein wenig mit der "Touchscreen Bedienung" der Korg Keyboards vertraut ist, sollte nun keine Schwierigkeiten haben, Sounds für Song "XYZ" je Track entsprechend auszuwählen. Und doch kommt es in diesem Bereich zu häufigen Fehlern, die dann gerade Anfänger genau so häufig nach dem Kammerjäger rufen lassen, weil sie einen kleinen Käfer im Gestrüpp der Elektronik vermuten.
Betroffene also unbedingt zuerst hier lesen.
Sind alle Zweifel über die Instrumenten Auswahl für unserer Begleitorchester beseitigt und alle Instrumente an den Mann gebracht, wird der ein oder andere anmerken, dass da wohl beileibe nicht alles passt. Da spielen einige viel zu laut, andere dagegen ziemlich leise. Überhaupt, die "ganze Akustik" ist für unseren Song so rein gar nicht geeignet.
Nun, außer der Soundzuweisung für die einzelnen Tracks haben wir ja auch noch nichts erledigt.
Die Hauptarbeit beginnt nämlich erst jetzt. Jetzt erst nämlich kann die eigentliche Erstellung der Style Performance (Current Style Settings) beginnen. Und die ist in der folgenden Slideshow in groben Zügen dargestellt.
Na dann: Frohes Schaffen.........
Na, schon fertig, nach so kurzer Zeit?
Dann, lieber Leser, gehörst Du zu den beneidenswerten Wunderkindern unseres Genres. Ich sitze nämlich nicht selten stundenlang an solcher Einstellarbeit. An einigen Songs werkele ich sogar schon seit Jahren, und die werden auch wahrscheinlich nie fertig......
Aber zurück zu unserem Projekt. Da sind wir ja erst zur Hälfte fertig. Die linke Hand ist beschäftigt, bleibt also noch der gleiche Aufwand (und sogar noch etwas mehr) für die rechte Hand, und gesungen haben wir auch noch keinen Ton. Begeben wir uns als nächstes also an die Erstellung der für unseren Song erforderlichen STS.
Lasst mich für heute aber erst ein bisschen durchschnaufen. Also bis bald......