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Komplett Sicherung "ALL" zu USB Stick
Der interne User Speicher im pa800/3X
          Laden eines einzelnen Styles

 

 
Komplette Userdaten Sicherung über
"ALL" auf USB Stick
Der Besitzer ist mit seinem gerade (neu oder gebraucht) erworbenen Keyboard grundsätzlich zufrieden. Dieser Zustand - also der im Keyboard, sowohl der des Besitzers - sollte auf jeden Fall erhalten bleiben, bzw. zurück geholt werden können.
Spätestens dann, wenn beim „Rumwerkeln“ zum Erreichen anderer, persönlicher Einstellungen mal der falsche Knopf zum falschen Zeitpunkt einen Hauch zu schnell gedrückt wurde, meist mit dem lauten Ausruf „Sch.....!“ untermalt.
Da freut sich dann, wer vorher so vorgegangen ist:
Die Daten sollten extern auf einen Datenträger gesichert werden. Sowohl pa800 als auch pa3X verfügen über einen gut erreichbaren USB Anschluss auf der rechten Vorderseite. Ist eine Festplatte im Keyboard eingebaut, so sollte man die für diesen Bereich der Datensicherung vergessen. Denn was nützen uns dann die Daten dieser Festplatte bei Keyboard Totalschaden oder Diebstahl?
Beim nochmaligen Erwerb des gleichen Modells ist man mit dem Stick also froher.
Bildlauf durch Buttons unter der Bilder-Galerie steuern
 
Wie die komplette Sicherung aller Daten im pa800 ausgeführt wird, ist in der "Slideshow" links verdeutlicht.
 
Und da wir alle über einen PC verfügen, wissen wir sofort, dass man eine so gesicherte Datei auch wieder zurück holen, also vom externen (USB) Daten-Speicher in den Wirkbereich unseres Key-
boards laden kann.

 

Und wer es nun mal probieren möchte:
USB Stick in seinen Schacht, Taster MEDIA  >>>> Reiter Load drücken (wenn nicht schon aktiv) >>>> links unten USB Stick auswählen (wenn nicht schon aktiv).
Im Display sollte nun unser Kaufzustand.SET zu finden sein. Dieses wird durch Antippen ausgewählt, unten rechts „aktiviert“ sich die Schaltfläche <Load>.
Drauf tippen und zu allem weiter „Ja und Amen“ sagen.
Unser Keyboard nimmt die Arbeit auf und schaufelt den kompletten Datensatz Kaufzustand.SET vom USB Stick in seine(n) eigenen Speicher.
Wir können währenddessen getrost ein Tässchen Kaffee aufbrühen oder uns die Beine vertreten.
Und allen, die doch den sich ab und zu drehenden Zahnrädern zusehen wollen, sei gesagt:
„...da ist nichts kaputt, das dauert eben so lange, denn Korgs Maschinchen ist da eben anders als wir Menschen, die wir viel schneller nehmen als geben. Korg lässt sich beim Nehmen eben sehr viel Zeit.....!“
Aber auch das ist irgendwann erledigt und der Korg Anfänger weiß jetzt, wie man eine User Datensicherung vornimmt und sich ihrer im Notfall wieder bedient.
Aber bitte nicht verwechseln mit einem „Full Resource Backup“!
Das ist ein ganz anderes Kapitel !

 

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Der(interne)User Speicher von pa800/3X
(und kompatiblen) Arranger Keyboards
Einzelne Dateien speichern, laden, verschieben, löschen.......
Nun, es muss ja nicht immer eine komplette Datensicherung sein. Und sicher kann man auch kleine Mengen, beispielsweise einen einzelnen Style oder Song (Midifile) laden (und auch speichern) ?!
Und da wir alle über einen PC verfügen, wissen wir sofort............hm, merken wir schnell, dass da bei Korg einiges etwas anders ist als im PC, was die Verarbeitung einzelner Dateien betrifft.
Hierzu ein kleiner Exkurs:
Mein kleiner BK-5 von Roland besitzt keinen internen Speicherbereich für die sogenannten User-Styles. Diese muss man ihm über einen USB Stick zuliefern. Auch die SET Listen (ähnlich dem Korg SongBook) verweisen auf die dort gelagerten Userstyles. Sie speichern und laden diese durch Links über die Namen der Styles.
Das hat den Vorteil, dass die Anzahl an Userstyles im BK-5 nur von der Kapazität des benutzten USB Sticks abhängt.
Da hat man also u.U. Tausende von Styles im direkten Zugriff, was aber auch bedeutet, dass man ohne entsprechende Dokumentation seines Schaffens ganz schnell auch einen guten Bezug zum Chaos erhält....
Ende Exkurs.
Korg pa Keyboards haben da eine andere Vorgehensweise. Sie laden im normalen Spielbetrieb benötigte Daten nicht nach Bedarf von Stick oder (optional) eingebauter Festplatte. Sie besitzen einen internen Speicher mit festgelegten Bereichen für einzelne Datei-Typen, also Styles, Sounds, Pads etc.
Und auch diese festgelegten Bereiche kann man nicht einfach (planlos) mit den ihnen zugeteilten Dateitypen füllen. Man muss einzelnen Dateien (also einzelne Styles, Sounds, Pad etc.) einen ganz bestimmten Platz zuweisen.
Dieses Prozedere ist für diese Dateitypen immer gleich. Es spielt also keine Rolle, ob ich eine fertige Arbeit aus einem Key Editor heraus als Datei, oder eine bestehende Datei von einem externen Datenträger in das Keyboard importieren (speichern) möchte:
es lassen sich nur eigens dafür bestimmte, adressierte Speicherplätze nutzen.
Und somit wird deutlich:
die Anzahl von möglichen User-Styles (und Sounds, Pads, Performances) in einem Korg pa Keyboard ist durch die Anzahl der vorhandenen dafür vorgesehenen Speicherplätze begrenzt.
Und auch hier ist es wie in fast allen Bereichen unseres Daseins „...hört sich fies an, ist aber doch ganz simpel....“
Und wo Worte versagen, helfen oft die einfachsten Bildchen.....
Die Abbildung links verdeutlicht (so ich hoffe) die Datei-Struktur im internen Speicher eines pa800 im Bereich „Styles“. Dies gilt auch für andere Bereiche wie <Pads>, <Sounds> und <Performances>.
Auf dem Display des Keys (oder auch PC Bildschirm) stellen sich diese Bereiche wie gewöhnliche Datei Ordner dar.
Auf jeden Fall können wir aus dem dargestellten Bereich <STYLE> „herauslesen“, dass im pa800 insgesamt maximal 960 Styles untergebracht sein können,
aufgeteilt in die Bereiche (Bänke) 10 x Favorite, 3 x User und 17 Werkstylebänke. Letztere sind nur nach Beseitigung einer Sperre „frei“ zugänglich.
Die kleinste „Handelseinheit“ zwischen diesem internen Speicher und einem externen Speicher (USB) Stick geht aus dieser Abbildung nicht hervor......
<<<<<<< Bild zum Vergrößern anklicken
Diese „kleinste Handelseinheit“ begegnet uns spätestens dann, wenn wir einen einzelnen Sound, eine einzelne Performance oder ähnliche Häppchen ins Keyboard laden wollen. Oft ist ein einzelner Style das Objekt der Begierde und eignet sich somit sehr gut als Hauptdarsteller im nächsten Kapitel......
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Beispiel für das Laden eines einzelnen Styles in den pa800
Ausgangssituation:
Im KORG Software Center hat es uns ein Style für einen Joe Cocker Song schwer angetan.
Im KSC tippen wir also auf den Namenszug
"COCKER ROCK"......
Wir bekommen daraufhin den Style als .ZIP Datei in zwei Formaten zur Auswahl.
Wir entscheiden uns für die pa800 Variante
<<<<<<<<<
und schon befindet sich das Objekt der Begierde auf unserem PC, Laptop, i-Pad, wo auch immer.........
Uuuups, hätten wir gewusst, dass sich hinter USER01.STY der ersehnte Style befindet, hätten wir ja gar nicht drauf gedrückt. Schließlich ist unser PC, Laptop, i-Pad oder was immer ja kein Korg pa Keyboard.
Aber warum haben die im Korg Software Center den Style selbst USER01 genannt, die äußeren ihn umhüllenden Ordner aber zutreffend mit Cocker_Rock umschrieben ?
Und wie kommt der Style nun ins Key ?
Natürlich über USB Stick, kennen wir doch schon. Im Hinterkopf fragt unser Kleinhirn aber schon mal ganz zart an, was wohl wäre, hätten wir zwei Styles aus dem KSC bezogen. Dann hätten wir jetzt wohl auch zwei USER01.STY, oder?
Glücklicherweise haben wir aber nur den einen, und den lassen wir mal schön in seiner Ordnerhierarchie.
SET sagt uns nämlich was, und so ist es sicher sinnvoll, den Ordner „Cocker_Rock_Pa285.SET  über einen USB Stick unserem Keyboard anzubieten.
Und wie man dies in einzelnen Schritten bewerkstelligt, kannst Du, lieber Leser, in nachstehender Bilder-Galerie nachvollziehen !
Wie aus Bild 8 hervor geht, kann man über die Schaltfläche <Select> aber auch die übrigen Style Bänke des Keyboards auswählen und dem zu speichernden Style einen x-beliebigen Platz zuweisen. Dieser Platz muss nicht zwangsläufig leer („empty“) sein. Ein schon dort befindlicher Style kann einfach „überschrieben“ werden.
Die hier demonstrierte Vorgehensweise zeigt auf, wie man einen einzelnen Style über einen Datenträger (hier USB Stick) in ein KORG pa Keyboard lädt.
Sie zeigt aber auch, dass der Style als Datei gesehen, nicht für sich alleine stehen kann.
Die kleinste Daten Einheit, in der man eine Styledatei verwalten (und somit transportieren) kann – so gesehen am Key Display selbst, und so gesehen am PC-Schirm – ist also eine Style Bank, beispielsweise USER01.STY.
So kann also eine Stylebank USER01.STY bis zu 32 einzelne Styles beherbergen.
Um welche und wie viele Styles es sich dabei tatsächlich handelt, ist ohne speziell dafür geschriebene Programme an einem PC, Laptop oder ähnlichem nicht zu ermitteln.
Eine Stylebank kann nur im Keyboard eingesehen – also geöffnet - und damit verwaltet werden.
 
Wenn nun aber Korg über solch eine Speicher- und Datenstruktur verfügt, darauf auch wohl „automatisiert“ ist, hätte man doch eben auch gleich auf <Load> drücken können, um den Style Cocker Rock direkt auf den richtigen Platz zu laden.
Stattdessen heißt es da gleich drei mal „auf keinen Fall <Load> drücken", obwohl von der „Speicherverwaltung“ angeboten.
Tatsächlich kann man ja komplette .SET Datensätze speichern und laden. Und natürlich werden ausschließlich Daten geladen, die auch tatsächlich in einem SET vorliegen. Und natürlich hätte man direkt am Anfang unseres Ladevorgangs auf <Load> drücken können, und natürlich wäre der Style Cocker Rock genau dort gelandet, wo wir ihn mit einer längeren Prozedur auch hin bekommen haben.
Und wäre unsere Stylebank USER1 im pa komplett „leer“ gewesen, hätten wir auch mit der kurzen Prozedur alles richtig gemacht. Hätte die Bank USER1 aber schon einen oder gar mehrere Styles beherbergt, na, dann wären die jetzt futsch.
Richtig, es werden nur Dateien geladen, die wirklich da sind. Da aber USER01.STY in unserem Fall als kleinste Datei Einheit zwar nur einen echten Style, aber auch noch 31 freie Styleplätze enthält, werden diese natürlich „mitgeladen“, die Styles im pa800 an dieser Stelle also überschrieben.
Und genau so verhält sich dies das bei Sound-, Pad- und Performances Bänken.
Will man nur einen einzelnen Style, einen einzelnen Sound, ein einzelnes Pad oder eine einzelne Performance in den Pa800 laden, sollte man - auf jeden Fall als Neuling - wie im letzten Beitrag beschrieben verfahren.
Es gibt - für Fortgeschrittene – andere, effektivere Methoden. Als Neuling sollte man sich aber auf sicheren Pfaden bewegen........, zumindest bis man diese anderen Methoden infolge selbstgemachter Erfahrungen herausfindet, tja, und dann ist man eben Fortgeschrittener......
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