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Mal so richtig krachen lassen ?
So laut, dass die Ohren weg fliegen ?!
Da ist dann im näheren Umfeld möglicherweise nicht jeder begeistert?!
Erst recht nicht, wenn´s draußen tiefe Nacht und wegen der Hitze das Fenster gekippt ist.
Da kommt er dann wieder zum Einsatz, der gute alte Sennheiser HD 520 Kopfhörer.
So alt, dass die Ohrmuschelpolster schon mal ersetzt werden mussten, der Zahn der Zeit hatte das erste Paar zerfressen.
Also immer, wenn Audiosignale für mich wichtig sind und laut sein sollen, wird irgendwo in der Audiokette der Kopfhörer so eingestöpselt, dass ich laut und deutlich höre, was ich hören will,  sonst aber niemand belästigt wird.

So spiele ich zu Hause, ....
Bei diesem kleinen "Kerlchen" handelt es sich um den Mini-Mixer Behringer UB1002FX.
Er verfügt über 2 "komplette" Kanalzüge mit Klangregelung  und 4 weitere, einfache Stereokanäle ohne Klangregelung.
An zweien  dieser simplen Kanäle sind der der KORG pa3x MUSIKANT und der VC-Combo VR-09 von Roland angeschlossen.
Mein Gesang geht über den TC Micro Prozessor aus den separaten Ausgängen des pa3X in die Kanäle 1 + 2 des UB1002FX.
Das gar nicht mal so schlechte Effektmodul des Pults ist dabei nicht in Verwendung.
Lautstärke- und Klangregelung findet jeweils „auf Keyboardebene“ statt, dort also wird die eigentliche Performance „je Musikstück“ in Styles sowohl auch den Liveparts „abgemischt“. Die Eingangsregler im Mixer zeigen jeweils 12°° Uhr, also neutral an.
Auf Klangregelung wird also im Mixer bewußt verzichtet.
Innerhalb dieses Systems wird somit also ausschließlich die Gesamt Lautstärke am Master-Schiebepoti des Mixers vorgenommen.
Für einfache "Live Mitschnitte" geht es über REC-OUT des Mixers  direkt in den LINE IN meines Musik PCs.
MASTER OUT steuert zwei Yamaha HS50M Nahfeldmonitore an.

 

Diese zwei Boxen sind jeweils rechts und links von den beiden gestapelten Keyboards in Regalen aufgestellt und bilden mit meinen Ohren so ziemlich ein ideales "Stereo Dreieck".
Dabei hat mich die HS50M restlos überzeugt.
Einmal mit den diversen Einstellmöglichkeiten eingerichtet erhalte ich so beim Musizieren mit Pa3X und der Rolandkiste genau den Sound meiner Vorstellung.
So gut, dass ich früher beim Gig mit der "Außenanlage" ohne exreme Änderungen auskam. Je nach Lage die Bässe etwas angehoben oder gesenkt, schon hat´s gepasst.
Mein Urteil: mit den HS50M kann man im eigenen "Gemäuer" nichts falsch machen, sollte man unbedingt ausprobieren......
In der folgenden Abbildung (anklicken) ist dargestellt, wie meine Lieblinge derzeit zu Gehör gebracht werden. Pa800 und BK-5 sind in diesem Verbund nicht berücksichtigt, da sie jeweils über eigene Lautsprecher verfügen und auch etwas abseits platziert sind.
...... so höre ich meine PCs, ...
 
Viele Jahre habe ich mich mehr oder weniger über die Quäker geärgert, mit denen ich Audiomaterial vom PC abhören musste.
Was habe ich alles (im „normalen“ Rahmen) versucht. Unter 50.-€ kannst du alles vergessen, über 50.-€ ist es das Geld aber meist auch nicht wert.
Darum hatte ich mich irgendwann entschlossen, meine Gig-Monitore von Yamaha (MS101 II) auch am PC einzusetzen. Technisch war dies dann  noch die beste Lösung gewesen.
Aber bei jedem Gig ab-, und danach wieder aufbauen ging mir gewaltig auf den Keks.
Ich suchte also in diesem Segment für geeigneten Ersatz.
Echte Studio Nahfeldmonitore sind für meinen (PC) Bereich nicht erforderlich und wohl auch zu teuer. Auch sollten die Dinger keinesfalls größer als die MS101 sein.
Im Internet fand ich dann einen euphorischen Test über die BOSE Companion 2 PC-Aktivboxen.
Was ich da las, konnte ich nicht glauben, und werde dabei auch wohl recht behalten.
Es entsprach in etwa der übertriebenen „Putzmittelwerbung“ im Fernsehen. Wenn Euch also mal jemand erzählen will, mit diesen kleinen Zwergen könnte man einen 200qm Raum für eine Konferenz beschallen, so ist das natürlich Quatsch mit Soße. Solche übertriebene Werbung finde ich schädlicher für ein Produkt als gar keine.
Nun, fast war ich schon soweit, dass ich mir bei Thomann doch zwei „großkalibrige“ Abhören bestellen wollte, da stolperte ich gerade noch rechtzeitig im ortsnahen Blödprojupiter-Markt über die kleinen BOSE Dinger und bekam sie mit zum Test nach Hause.
Ich habe sie nicht wieder zurück gebracht!
Phantastischer Klang übers gesamte Spektrum,
höchster Stereogenuß bei nur 50 cm Abstand (ohne den typischen „künstlichen“ Verbreiterungseffekt)
und ein super homogenes Klangverhalten bei nächster Nähe bis nahezu 5m Abstand.
Man sollte es einfach mal gehört haben. Ich bin sicher, da werden mir allenfalls Stocktaube oder diejenigen widersprechen, welche die Türen ihrer Autos zu schweißen müssen, damit diese nicht wegen der Bassdruckwellen ihrer SSSUBBWOOOOFER aufliegen.
Also, mit den Dingern macht die Arbeit im PC Musik Software-Studio echten Spaß.
Ach so, ... 95.-€ habe ich damals dafür bezahlt.
Und wenn ich es noch so ungern in den Mund nehme oder auch schreibe:
ein besseres Preisleistungsverhältnis habe ich bei einer mein Hobby betreffenden Ware (ob Hard oder Soft) noch nie gefunden.........

..und früher einmal

so bei meinen Gigs.

Ob nun allein mit dem Korg pa3X, dem pa800 oder dem Roland G-70, ob im Duo mit Partnerin Gaby, also pa3X und pa800 oder G-70, oder ob als Submixer in großer Band Besetzung, immer kam dabei das LEM rd 82 fx Mischpult zum Einsatz.
Wie zu Hause galt auch hier: „Alle Klangregler in Stellung neutral“.
Akustische Abweichungen der unterschiedlichen Räumlichkeiten wurden beim Soundcheck im Ausgang der jeweiligen Keys ausgeglichen.
Kann man natürlich auch anders regeln, mir gefiel es so am besten.
Die eingebauten Effekte wurden nur dann genutzt, wenn beispielsweise ein Gast der Veranstaltung seine Sangeskunst über ein eigens dafür bereit gehaltenes Mikrofon zum besten geben wollte.
All die vielen Jahre in Gebrauch gab mir dieser Mixer nie einen Grund zu klagen.
Da kratzte kein Poti, da gab es nie einen Wackler, einfach ohne Beanstandungen.....
 
Über die Alleinunterhalter Verstärkeranlagen der schon länger zurück liegenden Zeit braucht man hier wohl nichts mehr zu sagen, hat sich doch in diesem Bereich über die Jahre sehr viel (zum Guten) verändert.
Audio Anlagen für kleinere, normale, selbst größere Anlässe (Gesellschaften aller Art) in geschlossenen Räumen sind dabei wirklich kleiner, wirklich leichter im Gewicht, wirklich viel billiger (und damit echt preiswert) und trotzdem, bezogen auf diese Minimisierungen tatsächlich und wirklich ein gut Stück besser geworden. Besser als die Dinge, mit denen wir uns da früher regelrecht abkämpfen mussten.
Erstmals richtig überzeugt und zufrieden in Klang und Leistung war ich als Alleinunterhalter mit einer KME P9 Satelitten Anlage, die gerade noch so zusammen mit dem Rest in meinen Kombi passte und die ich alleine noch gut auf die Bühne wuchten konnte.
Selbst im Freien, beispielsweise bei den in unserer Region so beliebten Dorffesten, gelang mit dieser Anlage der Spagat zwischen guter Präsenz im direkten Umfeld und einem in näherer Umgebung gleichzeitig ablaufendem Geschehnis, welches aber gerade jetzt keine laute Musik vertragen wollte. Mit dieser Problematik vertraute Kollegen werden verständnisvoll nicken.
Leider habe ich diese Anlage nie fotografiert, und auch im WWW keine Abbildung gefunden. Jedenfalls hat sie mir über Jahre viel Freude bereitet, bis ich sie für einen fairen Preis einem guten Freund und Kollegen überließ, weil.....
 ....ich mich entschloss, meine Tätigkeit als Alleinunterhalter etwas zurück zu fahren und nur noch bei geschlossenen, kleineren Gesellschaften familiärer Art zu spielen.
Darauf hin kaufte ich mir (in erster Linie aus "gewichtigen Gründen") diese kleine, aber sehr feine Klein-PA von HK, die L.U.C.A.S. XT. Sie war Vorgänger der späteren Nano-Anlagen aus gleichem Haus.
Diese Anlage wirkte zwar aufgrund ihrer Erscheinung ziemlich mickrig, war damit aber der größte Tiefstapler, den ich kenne.
Selbst bei 120 Leuten im Raum kam ihr Volume-Regler noch nie über 13 Uhr hinaus. Und das bei einer Klangtreue und -fülle, wie ich sie vorher noch nie aus Boxen dieser "Kleine" gehört hatte.
Und das zu einem Preis von ca 1300.-€ inclusive Ständer mit Tragetasche, Kabel und einem tollen, handgerechten Transport-Buggy.
Noch leichter und rückenfreundlicher machte ich es mir dann mit diesem Gebilde neuerer Audiotechnik.
Das Ding sieht aus wie ein Ofen, bringt Freude pur und heißt MAUI LG11.
Angeschafft für den kleinen Zuhörerkreis, musst ich feststellen, dass man damit auch durchaus größere Räume und sogar kleine Säle beschallen kann. Kommt eben auf die Zusammensetzung des Publikums an.
Die Fachleute unter uns können sicher erklären, woran es liegt, aber ich hatte wirklich bis heute nicht erlebt, dass die Gäste in den vorderen Reihen weder ein Drosseln der Lautstärke erbaten, noch von hinten „lauter, lauter!“ gerufen wurde. Einmal eingestellt war man vorne und hinten zufrieden.....
Will heißen: einen gleichbleibenderen Lautstärkeverlauf über eine bestimmte Entfernung hatte ich bisher so noch nie vernommen.
Natürlich ist dieses System in Mono. Trotzdem findet man die Eingänger L&R vor.
Versuchsweise habe ich einmal mittels Y-Kabel beide Ausgänge des Mixers zusammengeführt. Transparenz, Klangreinheit futsch und alles viel muffiger. Da verarbeitet offensichtlich ein Processor das Stereosignal zu einem sehr guten Monoerlebnis. Man sollte also wirklich beide Mixer Outs L&R hier anschließen.
Wer es also tatsächlich richtig Stereo haben möchte, sollte dann zwei dieser Ofen ins Auge fassen. Ich selbst hatte früher so gut wie nie in Stereo gespielt. Dagegen kamen in ganz verwinkelten und verzweigten Örtlichkeiten schon mal alle sich gerade in meinem Besitz befindlichen Lautmacher zum Einsatz, selbst eine alt-erwürdige Fullrange Aktivbox von RedBeatAudio, die sich noch immer in meinem Reich breit macht, hier aber weiß Gott nicht auch noch beschrieben werden muss!
     
Die meisten meiner Kollegen werden mein Monitoring nicht so prickelnd finden, aber auch hier gilt "Gut ist´s, wenn´s gefällt".
Ich verwendete den Phones-Out des Mixers und versorgte damit zwei Yamaha MS101 II Aktiv Monitore (schon recht betagt, aber immer noch sehr gut).
Diese Boxen standen auf kleinen Ständern und ragen rechts und links vom Notenständer des jeweiligen Keys knapp Unterkante über Oberkante.
So konnte ich mich hervorragend hören und war somit in der Lage, nach außen hin jede gewünschte "Leiseschwäche" zu spielen.

 


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