In diesem Bereich meiner Homepage möchte ich Euch meine Helferbrigade in Form von Software vorstellen. Das können „kleine Lösungen“ mit einfachen Freeware Programmen sein, aber auch größere, komplexe Anwendungen für den ambitionierten Musikfreund. Einfach mal stöbern.....
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Vorwort

Ich kann mir vorstellen, dass man ein "mittleres", relativ festes Programm im Konzert-Charakter gut "frei" und ohne "Spickzettel" absolvieren kann.

Woche für Woche vor ständig wechselnden „Gesellschaftsgruppen“ mit ihren verschiedenen Musik-Vorlieben benötigt man schon ein etwas „umfassenderes“ Programm. Da kommen schnell einige Hundert Stücke zusammen.
Und wäre mein Hirn in der Lage, diese alle in Noten, Text und Variations- und Soundzuweisungen der selbst erstellten Styles und UPG´s / OTS / STS / Performances , aus dem Gedächtnis zu spielen, ja dann wüsste ich dieses Hirn an anderer Stelle und vor allem „lukrativer“ einzusetzen.
So aber bin ich gezwungen, auf eine effektive, schnell zu durchschauende Dokumentation meiner Musikstücke zu vertrauen. Dabei sollte man ein im Großen und Ganzen gleich bleibendes System verwenden. Ansonsten kann es passieren, dass man sich bei einem schon sehr lange nicht mehr gespielten Lied schnell fragt, wie das ein oder andere da wohl gemeint ist. 
Ich habe mich schon seit langer Zeit bei der Darstellung meiner Spielvorlagen für die Form der Leadsheets entschieden. 
Ein Leadsheet ist eine Musiknotation, die schneller und leichter erfasst werden kann als die übliche Notenschrift. In der deutschen Übersetzung könnte man "Leitmelodie" dazu sagen. Diese vereinfachte, konzentrierte Notenschrift beinhaltet die Tempoangabe, den Notenschlüssel (Register) und die Tonart. Sie besteht weiterhin aus der Melodie, gegebenenfalls einem Text und den dazugehörigen Akkorden in Symbolschreibweise. Um zu erkennen, wie die Akkorde gespielt werden sollen, stehen sie an der rhythmisch richtigen Stelle über der Melodie..... (aus Wikipedia)
Grob kann man dies in drei ineinander verzahnte Vorgehensweisen einteilen:

 

Text Leadsheet mit Vektor-Zeichen-Programm erstellen
 
CorelDraw beispielsweise ist ein solches Vektor-Grafik-Programm. Es erlaubt beste Bearbeitungsmöglichkeiten für Kombinationen aus Grafik und Text.
Wer schon einmal versucht hat, Texte und Grafiken in Textverarbeitungs- oder gar in reinen Bitmap-Programmen richtig miteinander zu kombinieren, weiß, wie unbefriedigend dies oft endet.
Es lassen sich eben nur Vektor-Grafikteile (Objekte) ohne Qualitätsverlust vergrößern, verkleinern, stauchen und/oder dehnen und auch in oder zwischen Texten einbetten, ohne diese Texte selbst zu beeinflussen.
Im Bild rechts (zum Vergrößern anklicken) sieht man mein "Leerblatt" (also die Vorlage) für alle meine Pa3X Text-Leadsheets!

 

Im Paket von OpenOffice (kostenlos) befindet sich ebenfalls ein solches Programm, sogar sehr stark an Corel angelehnt.  
Mit diesen Programmen ist es möglich, wie in einem Textprogramm die Texte zu erstellen. Akkorde und Steuersymbole kann man nun an jeder Stelle des Arbeitsbereichs „einstempeln“, ohne dass in den schon bestehenden Texten irgendwas „verrutscht“.
Und das ganz Tolle an dieser Arbeitsweise ist:
Man kann, ist man mit seiner Arbeit fertig und zufrieden, das soeben erstellte "Layout" durch einfaches "Umrahmen und Ziehen und/oder Stauchen" auf eine DIN A4 Seite (oder anderes x-beliebiges Format) anpassen.
Man muss also nicht, während dem Erstellen laufend auf die Seitengröße achten. Ein wenig nach "Augenmaß" arbeiten und am Schluss "einpassen", passt.......
Oft schon haben sich (und dann auch mich) Leute, die mal so durch mein Programm blätterten, gefragt, wie viel Arbeit wohl dahintersteckt, einen Song immer so passend auf eine Seite zu bekommen. Nun, wenn man es weiß eigentlich ganz leicht.......
Wer schon Styles oder UPG´s mit Spielanleitung von meiner Seite geladen hat, dem werden solche Leadsheets bekannt vorkommen.
<<< Bilder zum Vergrößern anklicken

 

Noten im gleichen Vektor-Zeichen-Programm erstellen
 
Als Alleinunterhalter der leichten Muße kommt man meist mit Text und Steuerzeichen im Leadsheet aus. Doch auch ein „notiertes“ Intro leistet nicht zu unterschätzende Dienste. Auch dies ist mit einem vektorbasierten Zeichenprogramm nach oben beschriebener Methode schnell erledigt.
Entsprechende Objekte wie Notenlinien, Noten mit ihren Hälsen, eben alle die wichtigsten Musiksymbole macht man sich einmal selbst, oder man bezieht sie aus einem der zahlreichen Musik-Zeichensätze aus dem WWW. 
Ist man mit diesen Symbolen ausgestattet, wird zukünftig nur noch an entsprechender Stelle im Sheet gestempelt und gezogen, und auch hier: passt.
So bemühe ich für Zwischensolos  kein aufwendigeres Programm, wie man im rechten Beispiel oben sieht.
Ich kann nur versichern: Wirklich schwer an dieser Sache, ist sie zu beschreiben. Ausgeführt ist sie nach kurzer Einarbeitung viel einfacher und schneller.
So beispielsweise kann das Arbeitsblatt für die Noteneingabe aussehen. Jedes Zeichen links neben dem eigentlichen Blatt ist ein eigenständiges Objekt, quasi ein Stempel.

 

So sind zum Beispiel die fünf Notenlinien ein Objekt, bestehend aus fünf Linien vorgegebener Dicke (beispielsweise Haarlinien).
Dieses „Objekt“ wird auf die gebrauchte Länge gezogen ( z.B. ganze Notenzeile).
Ganz gleich, wie lang oder hoch diese Notenlinie im Endeffekt wird, die fünf Linien bleiben auf „Haarlinien-Dicke“, weil eben Vektoren dies so tun, weil hier nicht gepixelt wird !!!!!
Also es ist wirklich einfacher zu tun, als zu erklären !
Da die einzelnen Programme nicht alle identisch in ihrer Bedienung sind, kann ich hier unmöglich die exakten Einzelschritte erklären. 
Aber noch einmal zusammengefasst:
Es ist aber wirklich nicht schwer zu handhaben. Die Arbeit besteht, wenn man die dazu nötigen Symbole bereit hält, wirklich nur aus Kopieren, Ablegen und Dehnen/Stauchen!
Dabei wird einem dann auch sofort klar, warum es ein Vektor-Programm sein muss und nicht ein normales "Malprogramm" !
Bei Fragen (speziell zu CORELDRAW) stehe ich gerne zur Verfügung.
Hat jemand ein Notensatz-Programm mit Grafik-Export Möglichkeit zur Verfügung (beispielsweise CAPELLA), geht es allerdings noch viel komfortabler. Dann kann man nämlich sein Notenblatt in diesem Programm grob erstellen (durch Einzelschritt- oder/und Midi-Eingabe) und danach im Vektorprogramm mit Steuerbefehlen versehen und wieder auf DIN A4 anpassen.
Und so arbeiten bei mir die Programme Capella und CorelDraw zusammen
 
Zusammenspiel von Notensatz- und Grafikprogramm
Mit dem Notensatz-Programm CAPELLA arbeite ich schon sehr lange. Mit ihm ist man in der Lage, wirklich ansprechende Noten- blätter zu erstellen. Seit es dabei die Möglichkeit gibt, das Capella-Formular über Grafik-Export (*) (Zwischenablage) in ein Vektor-Programm (Coreldraw) zu schicken, erst recht.
 
Ich erstelle also mein Notenblatt in Capella. Dafür benutze ich je Notenreihe zwei Systemzeilen. Die obere enthält "Pausen-dummys". Mit ihnen bestimme ich die idealen Taktweite. In Coreldraw werden sie später gelöscht.
 
(*) Zwischenzeitlich wurde diese Funktion auf "Bitmaps" begrenzt. Darum benutze ich noch immer Capella 2000. Wenn ich richtig informiert bin, enthalten die neuen Versionen aber wieder den Vektor-Export.
Auf diese Weise erstelle ich sämtliche Noten. Auf musikalische Zusatzsymbole verzichte ich dabei. Die werden später in Coreldraw eingefügt. Bin ich damit fertig, zoome ich mein gesamtes Werk so ein, dass alles auf dem Monitor zu seheh ist. Ist dabei die Darstellung zu klein, und somit unkenntlich, ist dies nicht weiter schlimm. Es handelt sich ja um eine Vektorgrafik, die nachher vergrößert wieder exakt so aussieht wie vorher. Im Menü Extra klicke ich auf Grafik Export. So kann mein Bild über die Zwischenablage nach Coreldraw geschickt werden und landet dort über Einfügen auf meinem Arbeitsblatt.
Ich zoome mich in Coreldraw in meine Notenreihen ein und entferne über Zusammenfassen, Auswählen und Löschen alle überflüssigen Zeichen und Linien. Aus dem Fundus meiner G-70 Steuerzeichen wähle ich die entsprechenden aus und platziere sie in mein Notenbild. Viele kleine Helferlein im Programm helfen dabei und machen nach der nötigen Einarbeitungszeit diese Arbeit zu einem Kinderspiel. Ist diese Arbeit getan, sieht mein fertiges Notenblatt wie rechts abgebildet aus. Wohl ein bisschen klein, kein Problem.......
....das ganze wird umrahmt, groß gezogen (soweit wie eben möglich) und sieht dann mit einer Titelzeile versehen so aus. Weiß man mit den beiden dafür erforderlichen Programmen umzugehen, dauert die Erstellung für dieses Leadsheet zirka 30 Minuten.
 
 
 
So ganz nebenbei:
Alle Programme, die ich in meinem "Musik-Hobby-Bereich" einsetze, sind gekaufte und somit registrierte Vollversionen. Nur so erhalte ich jederzeit den nötigen Support und auch die neuesten Updates und Batches. Wer nur den Roland-Support kennt, wird dies nicht für möglich halten, ist aber so.
Die beste Unterstützung (was sowohl Fachkompetenz und Freundlichkeit angeht) erhielt ich auf diese Weise unter anderem durch die Firmen HP und EMC.
Bei weitem am schlechtesten schneiden bei mir die Firmen Siemens, und man ahnt es schon, Roland ab.............
 
     

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