Soviel vorweg, ich spiele im Sitzen; zu Hause beim „Training“ als auch bei meinen Auftritten als AU.
Manche mögen das für „uncool“ halten, andere sich wundern, das dies hier überhaupt erwähnt wird.
Sie sitzen eben auch.
Im Übrigen haben beide „Positionen“ ihre Berechtigung, abhängig vom Spielort und auch vom Anlass.
Wirkt der Sitzer  beim „falschen“ Event als Schlaftablette,
macht der Steher eben im gegenteiligen Fall den aufdringlichen Hampelmann, wie man´s nimmt.
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Expression Pedal ROLAND EV-5 für RolandG-70
Früher nannte man diese Hilfsmittel oder Geräte schlicht und einfach Fußschweller oder Lautstärke-Pedal.
„Normale“ elektronische Orgeln (also kein dynamisches Tasten-Manual) kommen ohne dieses Teil nicht aus. Gedacht sind diese Schweller allerdings nicht für das Einstellen der Grund-Lautstärke des Instrumentes, sondern in erster Linie zur dynamischen Spielgestaltung.
So war es keine Seltenheit, Orgel mit bis zu dreien solcher Pedale anzutreffen, jeweils eines für bestimmte „Spielzonen“. Angeschlossen an den Roland G70 verwende ich das Expression Pedal  allerdings seltener zum einfachen Laut- und  Leisetreten eines Sounds. Beim G-70 lassen sich die bestimmten Soundbereiche nämlich einzeln und in beliebiger „Wirkrichtung“ dem Pedal zuführen. So ist es z.B. möglich, dass bei getretenem Pedal nur Upper1, bei gehobenem Fuß nur Upper2 zu hören ist.
Man kann also zwischen zwei (und mehreren)  Sounds hin und her „überblenden“, ohne die Hände vom Manual zu nehmen. Bei Korg und Yamaha träumen die User von so was vielleicht noch nicht mal. Und noch mehr ist mit diesem Pedal möglich, dazu an anderer Stelle mehr......
  
Um Darbietungen, speziell Abläufe innerhalb unserer Arrangements, abwechslungsreicher zu gestalten, bieten die Arranger Keyboards unserer Zeit eine Menge an Funktionen an. Oft sind diese Funktionen in Menüs versteckt, so dass man sie, besonders bei zeitkritischen Nummern, nur sehr schlecht und timinggerecht erreichen kann. Viele dieser Funktionen lassen sich bei Geräten einiger Hersteller deshalb auch jeweils auf dafür vorgesehene „Spezialknöppe“ legen. Aber auch schon vor dieser sehr guten Methode war es möglich, bei den meisten Keyboards zumindest die Auslösung der Fill Ins mit den Füßen zu bewerkstelligen, eine Einrichtung, ohne die ich nicht mehr antreten möchte.........
 
 Rolands Fußleiste FC-7 ist schon recht betagt. Sie wurde ursprünglich für die Modellreihe E86 bis G1000 eingesetzt und konnte dort auch nur für die aufgedruckten „Schaltungen“ eingesetzt werden.
Im Einsatz mit dem G-70 kann sie frei belegt werden, allerdings nicht wie im Handbuch aufgeführt individuell je Userprogramm, sondern nur global. Ich habe die Variationsauswahl (und somit die Fills über Autofill) „fest installiert“. Zudem noch mit dem äußersten rechten Schalter die Reset-Funktion, die hier wesentlich präziser arbeitet als mit der entsprechenden Taste.
 Eher bescheiden, fast schon mickrig, erscheint da Korgs EC5. Mit seinen fünf Schaltern hat man seit dem Erscheinen des pa3X auch nicht mehr die Qual der Wahl. 4 Fills und ein Break und das Ding ist ausgereizt.
Zu beiden sei erwähnt, dass ihr Inneres jeweils aus stinknormalen Tastern besteht, also keine logischen Schaltkreise oder irgend etwas ähnlichem, was mit Spannung versorgt werden müsste.
Vorausgesetzt man achtet auf die Kabelbelegung, könnte man beide Leisten für´n „Appel und ´n Ei“ selbst bauen. Denn eines haben beide auch gemein: Bezogen auf das Preis/Leistungsverhältnis der Geräte, an die man sie anschließt (Material, Entwicklung etc.), sind beide schon fast unverschämt teuer.
 
Rolands Fußleiste plus EV-5 Pedal setzen schon ein bestimmtes Maß von Beinfreiheit voraus. Dies erreiche ich mit einem „Scherengitter-Ständer“ von K&M. Vom selben Hersteller habe ich mir die Sitzbank gekauft. Zugegeben, nicht wirklich spektakulär, aber sehr zweckdienlich und dazu noch platzsparend beim Transport.
 
Dieser stabile Notenständer wird ein klein wenig zweckentfremdet benutzt. Zwar liegen auch Noten und Leadsheets darauf, doch nicht zum direkten „Abspielen“. Umgeklappt als „Tisch“ bietet er Platz für mein gesamtes Repertoire und andere lebensnotwendige Utensilien in gut erreichbare Nähe.
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