Wie oft haben wir schon erlebt, dass ellenlange Threads in den einschlägigen Foren erschienen, wenn neue Keyboard Modelle im Anflug oder gerade erst ausgeliefert waren. Was man alles von dem Neuen erwarte, was endlich "drin" sein sollte, wie enttäuscht man sei, weil es dann doch nicht "drin" war, wie ein richtiges Keyboard überhaupt beschaffen sein sollte und und und........
Meist endeten solche "Unterhaltungen" ohne Ergebnis, was das ursprüngliche Thema betraf. Dafür beharkte man sich um so mehr persönlich:
"Was willst du denn damit? Das braucht keine S..! Das ist nur für jemand, der nicht spielen kann! Ich brauche das und das, und wer's nicht so sieht, ist doof...." usw....
Lassen wir Arwed den Anfang machen mit seinem MARCO.
Dass durch sein Design Assoziationen zu einem ganz bestimmten Orgel und Synthesizer Hersteller geweckt werden, ist dabei rein zufällig und von Arwed nicht beabsichtigt, oder doch?!(zum ersten Beitrag)

Arwed Ziegler aus Hessen mit seiner Vorstellung eines optimalen Arranger Keyboards.
hier eingestellt am 18.Mai 2015
Mit dem Roland VA 76 war es das jüngste mal, dass ich beschloss, mir ein Arranger Keyboard anzuschaffen. Und scheint auch auf weiteres das letzte mal:
Für Style-Mucker gibt es bis dato (12 Jahre später) nichts nennenswert besseres. Man muss beim Style-Composing immer extrem zeitraubende Kompromisse ins zu knappe Angebot an Style-Divisionen stecken. Das führt oft in irre und unterschiedliche Pattern-Längen der Main-Variationen.
Dazu sind z. B. Yamahas Tyros, Korgs Pax und Ketrons Audya schweineteuer, haben aber allesamt dieselben Unzulänglichkeiten wie die Mittelklasse-Keyboards.
Wie könnte man die Hersteller anregen, wenigstens mit den gehobeneren Arranger-Klassen mehr für den Style-Mucker (versus Midifile-Mucker) zu bieten? Weil die Mängel mich plagen, habe ich zu wenig Bock auf die Praxis (das Instrument VA 76 steht die meiste Zeit ungenutzt bereit). Und zu viel Bock, lieber an theoretischen Features zu tüfteln.
Hier nun mein Entwurf für mein Keyboard MARCO (MasterARrangerCOntroller) und einige Erläuterungen darüber, was es bieten sollte. Die live viel gebrauchten Buttons müssten robust und dürften nicht zu popelig beschaffen oder zu eng beieinander liegend installiert sein.  
Ein „besseres“ Arranger-Keyboard hätte aufzuweisen:
 
# 2 Klaviaturen;
 
# übersichtliches Bedienfeld (keine Bedienelemente, die on stage nie gebraucht werden);
 
# Programmierbare Begleitautomatik !!! ohne kontraproduktive und Zeit raubende Umständlichkeiten !!!;
 
# genügend Style-Divisionen für jeden Cover-Song (und jede denkbare Song-Komposition), insbesondere hinreichend frei zugängliche Fills und Bridges;
 
# für alle Style-Divisionen (d. h. auch die Intros, Fills und Endings) genügt jederzeit grundsätzlich eine einzige Button-Bedienung durch die linke Hand – will sagen, auch das „one touch“Alternieren der Performance (Gesamtregistratur) muss bei Bedarf diese Divisionen ansprechen und starten können;
 
# jede Main-Variation (A ...D) startet nach dem Aufruf !!!unter allen Umständen!!! auf dem ersten Takt;
 
# das one touch Alternieren der Performance kann (wo zweckmäßig) auch direkt von der Style-Steuerung (die Buttons zum Aufruf der Divisionen) ausgehen;
 
# ein hohes ... nein !!!absolut uneingeschränktes!!! Medley-Vermögen;
 
# Display-Lyrik (Zuordnung von Songtextabschnitten plus Bedieninfos auf die einzelnen Divisionen) braucht !!!auch!!! der Style-Entertainer;
 
# der integrierte Vocal-Harmonizer kann direkt mit den Style-Divisionen korrespondieren (Effekt-Alternierung im Sinne der „one touch“-Alternierung der Performance);
 
# integrierte Klein-Beschallung für die Arbeit im Home-Bereich (dort möchte man ja Strom sparen und deshalb keine peripheren Geräte hinzuschalten müssen);
 
# wirtschaftliche, unkomplizierte Reparatur-Zugänglichkeit auch von oben (bei Defekt eines Buttons oder einer Klaviaturtaste darf nicht das ganze Instrument zerlegt werden müssen!);
 
# den eigentlich unverzichtbaren „wohnzimmertauglichen“ Staubschirm (Abdeckhaube);
 
Obigen Anforderungen Rechnung tragen soll und will mein Konzept vom MARCO.
MARCO steht für 'Master Arranger Controller'.
 
Die mit dem MARCO gesuchten Bedien-Attribute:
Position 1:
Zum Live-Bedienen der Style-Divisionen greift man nur auf !!! dafür geeignete !!! Buttons zu. Die sind BelastbarRobust, nicht zu popelig beschaffen und auch nicht zu eng beieinander liegend angeordnet.
Zu jeder Main-Variation eröffnen eine individuelle Beinhaltung das Intro, die 4 Fills und das Ending. Somit stehen jedem Style bis zu 24 Divisionen zur Verfügung.
Bis zu 3 nicht belegte Intro-Divisionen sind alternativ verwendbar für die taktkomplexeren Song-Bereiche (Bridges). Bis zu 3 nicht belegte Endings sind dahingehend programmierbar, den Style nicht zu stoppen, sodass die ihrerseits frei verwendbar sind. So lassen sich z. B. passende Übergänge von Song zu Song in einem Medley arrangieren.
Die Medley-Funktion kann dafür optional auch das jew. Intro der Folgesongs aufrufen. Von den insgesamt 16 Fills wechseln allenfalls auf Wunsch (programmierbar) 5 oder auch 10 automatisch die Main-Variation, dann am besten in Aufwärts-Richtung immer der 4. Fill-Button und in Abwärts-Richtung der 1. Fill-Button.
 
Die -MEDLEY+ -Funktion ruft mit jeder Betätigung der Plus-Taste den nächsten Song eines Medleys auf. Aber mit der Prämisse, dies erst nach dem letzten Takt des beim Betätigen der Medley-Plus-Taste noch laufenden Style-Parts zu tun. Dem folgt dann ein Übergang vom laufenden Song als Ending / Intro in den nächstfolgenden Song. Wird die Medley-Taste vor dem gewollten Ende eines laufenden Stadiums – z. B. mit der Nummer 006 – gedrückt, wird die laufende Nummer 006 abwechselnd mit der kommenden Nummer 007 (blinkend) angezeigt. Sobald jetzt der letzte Takt des zuletzt verwendeten Pattern-Loops der Nummer 006 endet, erfolgt automatisch der (harmonisch in sich stimmig konfigurierte) Ending-Intro-Übergang ins Stadium 007. Ab diesem Moment leuchtet die Nummer 007 konstant und nun spielt man im 7. Song.
Solange die Anzeige blinkt, kann die nächste Nummer noch schrittweise zurück (Minus-Taste) gestuft werden. Das soll helfen, z. B. eine versehentliche Plus- (=Vorwärts) Doppelbetätigung noch rechtzeitig korrigieren zu können. Falls also die Anzeige zwischen 006 und 008 wechselt, zeigt dies an, dass die Nummer 007 übersprungen wurde. Das wird dann schnell noch mithilfe der Minus-Taste korrigiert.
Die Plus-Taste selbst triggert mit jeder Betätigung eine Nummer weiter und verhilft so gleich in ein Medley-Stadium vorzudringen, wo man am entsprechenden Song noch üben möchte.
Die Tempo-Tap-Funktion ist ihrerseits für jeden Style individuell programmierbar. So werden damit auch Ritardandos und Accelerandos präzise voreinstellbar. Ein gleichzeitiger Druck auf beide Buttons hebt die Verlangsamung / Beschleunigung wieder auf.
Position 2:
Dieses Button-Feld ist je nach Vorwahl zuständig für
# den Zugang zu 16 Instrument-Gruppen (die üblichen Klang-Referenzen);
# den Zugang zu 16 Style-Gruppen (die üblichen „Universal“-Style-Referenzen);
# den Zugang zu den 16 Sequenzer-Tracks;
# bis zu 16 Performance-Einstellungen jedes Einzelprogramms („one touch“ Panel Memories);
Die Performance-Memories sind sowohl direkt selektierbar wie auch sequenziell aufrufbar (up / down mittels der Medley-Buttons) und können überhaupt direkt auf die Buttons der Style-Steuerung geroutet werden. Alle für den Song-Verlauf und das Alternieren der  Performance relevanten Bedienelemente sind leicht und millisekundenschnell zugänglich für die linke Hand. Zu keiner Zeit muss hier ein und dort noch ein Button möglichst gleichzeitig bedient werden und trotzdem eine Panne unvermeidlich sein. Unter „one touch settings“ sollte man heute nichts geringeres mehr zu akzeptieren brauchen.
Position 3:
Ein Master-Keyboard verfügt nicht selten über 16 frei belegbare Pads. Ein Arranger-Keyboard weckt eigentlich noch höhere Erwartungen an seine Eigenschaften als Master-Keyboard. Mittels der Pads soll u. a. die DRUMS (ein)spielen können, wem die Klaviatur dafür weniger geeignet anmutet.
Position 4:
 
Trägt dem „noch lebenden“ Musiker Rechnung. Abwechslungsreiches Live-Phrasieren rechtshändig gespielter Partituren, wofür die linke Hand dank der Akkord-Halte-Funktion doch genug Gelegenheit findet. Für (pro Song-Arrangement) vorbereitete bzw. voreingespielte Phrasierungen und deren Aufruf zuständig sind die 8 Buttons. Für spontan improvisierte Phrasierungen (und sonstige Freiheiten) gibt es die zweite Klaviatur.  
 
Position 5:
Das Programmieren der Begleitautomatik passt nicht in jedermann's Zeitbudget oder Nerv. Weshalb der Instrument-Hersteller Ressourcen sparen und das Serien-Keyboard ohne integrierten Style-Programmer ausliefern kann. Die Mehrheit der User wird Styles (oder eben Midifiles) lieber kaufen als selber bauen. Die verbleibende Minderheit kauft sich den Programmer, der mit einfachen Handgriffen auf das Keyboard gesetzt und elektrisch angedockt werden kann. Eventuell kann stattdessen dafür auch eine reine Software-Lösung für den PC (der dann via USB mit dem Keyboard kommuniziert) in Betracht kommen.
Zum Style-Programmer speziell:
Der erlaubt grundsätzlich das Setzen und Optimieren der Pattern-Track-Instrumentierung während des laufenden Loops. Zuerst selektiert man aus dem Referenzklang-Angebot die vorgesehene oder ungefähr in Betracht kommende Instrument-Gattung. Dann startet man den Composer mit dem Count-In und spielt mit dem Sound des gewählten Instruments die Partitur ein. So hört man gleich (im Zusammenwirken mit den sonstigen bereits bespielten Tracks) aus dem laufenden Loop das Mitspielen des Instruments heraus. Jetzt kann man bei weiter laufendem Composer direkt und frei aus- bzw. durchprobieren, wie dieses Mitspielen anhand anderer Instrument-Gattungen „kommt“. Auch das Nachbearbeiten und Optimieren der letztendlich gewählten Instrument-Gattung fällt jetzt besonders leicht (und spart irre Zeit!), weil es keinen „Tüftelschritt“ mehr gibt, der das Stoppen des Composers voraussetzt. Das betrifft auch alle (individuellen) Effekt-Zugaben und deren „Würzungsgrade“. Selektieren und Optimieren in „Echtzeit“ und immer am roten Faden!
!!! Zeit !!! sparendes Programmieren unterstützen zudem der TEST- und der STORE-Button.
Die STORE-Kontroll-LED blinkt, sobald und so lange ein Fortschritt nicht gespeichert ist.
Mit dem TEST-Button gelangt man direkt in den Musizier-Modus. Somit ist jeder Fortschritt direkt spielbar mit dem Akkord-Scanning, ohne
1) jedes Mal aus dem Programmiermodus aussteigen,
2) das Stadium abspeichern, erst dann
3) das Ergebnis musizier-testen zu können und dann
4) wieder in den Programmiermodus einsteigen zu müssen.
 
Weg mit der Axt, die dauernd den roten Faden kappt!
Solange die STORE-LED blinkt, gilt jeder noch nicht abgespeicherte Fortschritt gesichert durch einen Puffer-Akku.
Zu den üblichen Style-Pattern-Tracks (Drums, Bass, Acc. 1 ...6) gesellen sich 2 weitere hinzu.
Der 9. Track ist zuständig für Lyrik-Eingaben
(Songtext-Abschnitte nebst Infos wie fällige Akkorde und Performance-Umschaltungen). Der zur jeweiligen Division gehörende Text spult sich ab wie bei den Midifiles, nämlich taktsynchron.
Der 10. Track automatisiert die Mikrofon-Effekt-Einstellungen (Vocal-Harmonizer zum Songbereich = Style-Division).
Sonstige Kleinigkeiten:
Trotz „Songbook“ und sonstige „Finder“ (was ich nach derzeitigem Stand des Gebotenen noch nicht ausprobieren konnte) sollte alles auch je anhand einer Nummer direkt aufgerufen werden können. Dafür ist wenigstens im Touchscreen-Display ein Zehn-Ziffern-Tastenblock erreichbar. Zusätzlich kann man dafür die frei belegbaren Pads vorsehen.
Weil … mit Display touchs reagieren die „Ansprechpartner“ allzu oft nicht prompt genug und als Bedienelement mutet ein Display eh zu wenig belastbar an.
 
Interpret dieses „Traumtanzes“:   Arwed Ziegler

Georg Brandtner aus Hannover ist schon recht zufrieden. Ihm fehlen nur noch ein paar i-Tüpfelchen und dazu vielleicht das, was es sogar schon mal gab.....
hier eingestellt am 22.Mai 2015
Ich habe "natürlich" den Beitrag zu dem Wunschkeyboard mit Interesse gelesen. Mir ist nur dazu nicht wirklich etwas eingefallen, was ich aus meiner eher laienhaften Sicht dazu beitragen könnte.
 
Aber nun doch Folgendes.
Zwei Tastaturen fände ich wirklich gut. Dann aber eine als Hammertatstatur, damit man anständig Klavier spielen kann (mein ganz persönlicher Favorit). Daum steht bei mir unter dem Keyboard eben noch ein Stagepiano.
 
Zu den Bedienkonzepten teile ich die vom Verfasser (Arwed) angesprochenen Punkte.
Ich trauere immer noch ein bißchen meinem TECHNICS nach, weil dort die Bedienung und die Handhabung wesentliche klarer und nachvollziehbarer war.
Und das Konzept mit den PANEL MEMORIES auf 13 Bänken mit jeweils acht Speicherplätzen pro Song machte das Spielen mit Styles sehr komfortabel.
Die Möglichkeit in drei Composerbänken für einen Song bis zu 12 Varaitionen zu nutzen war für songbezogene Styles richtig gut.
 
Was ich wirklich für sinnvoll halte wäre endlich einmal die sinnvolle Einbindung von PCs.
Also ein Programm, dass die Bearbeitung von Sounds, Styles etc. am PC ermöglicht, das direkt (also z.B. zum Abhören der Änderungen) mit dem Keyboard kommuniziert und vor allem ein nachvollziehbares und leicht verständliches Dateimanagement.

siebenhirter aus Siebenhirten redet da von Sachen, von denen einige pa-User gar nicht wissen, dass sie in deren Besitz sind. Da erhalten einige schon jetzt ein ganz neues Key......
hier eingestellt am 22.Mai 2015
Hallo,
mein Wunschkeyboard sollte die Vorteile der am Markt befindlichen Arrangerkeyboards vereinen, als Ausgangsbasis sehe ich dafür ein Pa-Keyboard (Pa500/800/Pa2/Pa3 - aber kein Pa900/600/300, wo leider die Fill-Taster fehlen).
 
Das von Georg angesprochene Bedienkonzept (von Technics) vermisse ich nicht, denn - entsprechend organisierte Performance-/Stylebänke vorausgesetzt - lassen sich 13x8 Panel-Memories (noch besser) mit Autoselect von Pa-Keyboards realisieren.
 
Auch die von Arwed kritisierte Belegung der Style-Divisions ist für mich bei den Pa-Keyboards zufriedenstellend gelöst, denn - entspechend organisierte Stylebänke wieder vorausgesetzt - hat man über Autoselect und Select-Display 16 + 8  Styles im Direktzugriff.
 
Jeder Style enthält - entsprechend vorprogrammiert - außer Intro, End, Break und den vier Variationen weitere zwei Fill-Ins und weitere zwei Variationen, denn mit welchen Style-Elementen man die mit Intro und End benannten Style-Elemente ausstattet, steht jedem frei. Ein Intro ist genauso startbar, wenn es sich am Speicherplatz eines Endings befindet, wie eine auf diesem Speicher liegende Variation im Loop-Modus abspielbar ist.

Auch am Intro-Speicher befindliche Fill-Elemente sind als Fill-Ins oder Variationen verwendbar - sie kehren sogar automatisch nach Ablauf zur vorigen Variation zurück. Man muß sich also nur eine von der "Norm" abweichende Verwaltung und Vorgehensweise überlegen, um damit Konzepte mit einem Pa-Keyboard zu realisieren, welche man von einem Wunschkeyboard erwartet.
 
Eine Erweiterung auf vier Fill-lns und acht Pads hätte ich gerne, sowie acht Taster über der linken Hand, um damit Performances auch mit der linken Hand bequem umschalten zu können.
 
Im Songbook vermisse ich bei Custom-List ein Previous (leider nur Next vorhanden).
 
Das Editieren und Verwalten von Korg-Dateiformaten sollte mit PC-Software ermöglicht werden.
 
Kein Problem für mich, aber zur allgemeinen Erleichterung sollte das Handling von Dateiformaten (zB der gbl-Dateien) vereinfacht oder zumindest allgemein verständlich publiziert werden, damit benötigte Dateien (wie sty-/prf-Banken, gbl-assignments) nicht in Set-Strukturen gesucht werden müssen, sondern im Direktzugriff rasch nachgeladen werden können.
Dies ist für mich der Hauptgrund, warum die allen anderen Herstellern überlegenen Features der Korg-Pa-Keyboards nicht entsprechend genutzt werden, sodaß es zB häufig bemängelt wird, daß Yamaha mit den acht Registrations bzw. den Registrations-Banks ein besseres Auswahlsystem als Korg zur Verfügung stellt.
 
Daß die Registerauswahl mit Autoselect einfacher und umfangreicher möglich ist, dürfte den wenigsten bewußt sein, die sich mit den vier STS pro Songbook-Eintrag zufrieden geben!
Dafür sollten sich aber (w.o. angeführt) die Performance-/Register-Taster entweder über der linken Hand oder bequem erreichbar (wie die STS-Taster) mittig befinden.
 
Ein zweites Manual möchte ich auf keinen Fall -
aber mehr als nur einen Stereo-Ausgang, sowie einen Celeste-/Symphonic-Tremolo-Effekt, wie er "seinerzeit" mit Wersivoice über mit Eimerkettenspeicher-Technik erzeugt wurde.
 
Die vollständige Publikation der Midi-Sysx wäre auch endlich notwendig. Daß man in Eigenregie SysExs korgspezifischer SMFs analysieren muß, um SMFs zufriedenstellend zu adaptieren, ist ebenso eine Schande für Korg, wie fehlende Publikation, wie Bedienelemente der Korg-Pa-Keyboards per Midi fernsteuerbar sind.
 
Mein Wunschkeyboard sollte auch nicht mehr als 1.000 Euro kosten, entsprechend den Produktionskosten moderner Einplatinen-Arrangerkeyboards mit umfangreicher Ausstattung.
 
Herzliche Grüße
Siebenhirter
Michel aus Neuwied wünscht sich u.a. Sachen, die es im "großen" pa3X sogar schon gibt. Nur, dass man dafür ein stolzes Sümmchen berappen muss. Ein Sümmchen, dass bezogen auf andere "elektronische Produkte der Neuzeit" maßlos überhöht ist und schon fast an Betrug grenzt. Ein pa3X zum Preise eines pa600, so was wäre realistisch..!
hier eingestellt am 23.Mai 2015
Hallo,

grundsätzlich stimme ich siebenhirter zu.
Die Korgmaschinen sind schon auf einem recht guten Level.
Und ich sehe das als Alleinunterhalter und Stylespieler. Wie andere Musiker (Bands) das sehen, dafür kann ich nicht sprechen.

Was ich mir wünschen würde wäre eine etwas bessere Tastatur als bei PA600/900 anstelle von zwei Manualen wie bei Arwed.

Eine etwas bessere Tasterverteilung (grössere Taster, vielleicht auch farblich geändert für Intro, Fills, Vari und Endings. Das sind die Taster die ich im Livebetrieb ständig benötige.

In meinem Wunschkeyboard würde ich auch die Up/Down Funktion verbessern, momentan kann ich per Assign Switch immer nur nach vorne zur nächsten Liednummer der Liste.
Bei Songs wo man öfters wechseln muss, z.B Intro -> Style1 -> Style2-> Style1-> Style2->Style1->Style2 muss ich in einer Liste in dieser Reihenfolge abspeichern um per AS den Song spielen zu können.
Das ist etwas altbacken und wurde von Roland vor 20 Jahren nach meinem Empfinden schon besser gelöst durch Userprogramme die ich UP/Down schalten konnte.

Auch die Styleaufrufe intern würde ich nicht nach Favorit11-> Speicherplatz 35 (als Beispiel) vergeben, sondern nach dem Stylenamen.
Und den könnte man auch blitzschnell vom USB Stick in 1 (einen) RAM Bereich laden.
(War auch bei Roland schon mit ZIP Lw möglich) Aber eine Verwechslung war nicht möglich.
Bei Korg hingegen lade ich einen anderen Style nach FAV11->Platz 35, starte mein Lied mittels Songbook (Liedernummer) und bin ganz schön überrascht wenn statt Born to be wild Nights in white Satin kommt
Ok, dann hab ich es auch nicht getestet, aber es könnte durch einen blöden Zufall passieren.
Ach ja einen Fussschalter für die Fillfunktion muss möglich sein.

Eigene eingebaute Lautsprecher finde ich jetzt nicht sooo wichtig, denn sie klingen eh (bauart bedingt) wie Schuhkartons und auf der Bühne stellt man sie ab.

Ich würde zu meinem Wunschkeyboard auch eine ausführliche bebilderte Bedienungsanleitung erstellen, die man auch versteht, und keine Produktbeschreibung.

STS auf 8 erhöhen wäre auf alle Fälle wünschenswert.
Wenn ich dann neben dem Touchscreen und den dort befindlichen Muteschaltern noch Taster hätte um die 4 Stimmen zu muten bzw einschalten würde ich mich auch freuen.
Touchscreen geht im Livebetrieb für mich gar nicht, zumindest nicht wie er momentan reagiert.

Lautstärkeregler für alle Spuren plus die Voices wären eben falls an Board, Ob Drehregler oder Schieber wäre spontan ma egal.

Wenn ich Arwed richtig interpretiere will er für alle Songs Styles an Board haben.
Würde ich nicht wollen. Eigentlich ist das momentane feste Grundrepertoire schon okay, mit ein paar Stylevariationen für Rhumba, Rock'nRoll, Samba Country, Dance, Schlager und ein paar titelbezogene.

 
Die Möglichkeit eigene Styles zu generieren müsste vorhanden sein und auch die Möglichkeit fremdgekaufte zu laden, zu editieren und einzusetzen.

LG Michel
Reinhold aus dem Westerwald kennt auch noch - genau wie ich - gute und gern genutzte Funktionen aus vergangenen Tagen, als Roland noch mit ernst zu nehmenden Keyboards auf dem Markt mitspielte........
hier eingestellt am 23.Mai 2015
Ein herzliches Hallo an alle,
 
viele der bisher geäußerten Wünsche decken sich auch mit meinen Wunschvorstellungen wie z. B.
8 Registrierungstaster.
 
Möchte aber nun noch einige Wünsche dazupacken.
1. Hardware Fader für Volume, Zugriegel etc.
 
2. Hardwarefader (frei programmierbar)
 
3. Drumsamples mit Live-Charakter (Hier sind keine Audio_Drums gemeint sondern normale Drumsamples)
 
4. Sehr wichtig wäre mir, das man jeden Drumsound eines Drumsets wie z.B. im Roland E-80 möglich, in einer Registrierung einfach austauschen kann. Super Sache.
 
5. Mindestens für den Style- u. Upper-Bereich zu den 2 globalen Effekten (Reverb,Chorus) je ein Insert-Effektweg.
( Hat der PA3X zwar, mein PA900 aber nicht.)
 
6. Abspielen oder konvertieren von Fremdstyles
 
7. Für die Gitarrenabteilung ein GitarrenAmp - Effekt der auch seinen Namen verdient.
 
Technisch wäre das ja alles möglich, jedoch würde sich nach einem solchen Superkeyboard dann keiner mehr ein Nachfolgemodell kaufen, weil ja alles im Vorgängermodell drin wäre.
 
Herzliche Grüße
Reinhold
Arwed aus Hessen besteht dennoch auf die "eierlegende Wollmilchsau" und ich gebe ihm dafür meine Stimme, denn, wenn nicht jetzt, wann dann!?
hier eingestellt am 25.Mai 2015
Hallo in die Runde und …
 
Reinhold, schau mal was mir zu denken gibt –
Zitat:
„Technisch wäre das ja alles möglich, jedoch würde sich nach einem solchen Superkeyboard dann keiner mehr ein Nachfolgemodell kaufen, weil ja alles im Vorgängermodell drin wäre.“
 
Denke ich an Technics und nunmehr an Roland (G-70 und E-80), funktioniert das möglicherweise nirgendwo mehr lange mit Nachfolgemodellen.
 
Sollte also nicht doch spätestens jetzt möglichst alles drin sein?
 
Auf Dauer sehe ich für die Hersteller nur eine Option:
Stoppt die immer wieder neuen Modellreihen. Bietet das nachhaltige, flexible Super-Keyboard an.
 
In einzelnen Baugruppen jenen, die sich ihr Wunsch-Keyboard selbst zusammenstellen und ausstatten möchten.
Alle Hardware-Funktionskomplexe in einzeln erhältlichen Modulen.
So lassen sich jederzeit Modifikationen einflechten, defekt geratene Module mit einfachen Handgriffen austauschen.
 
So lässt sich auch jene User-Schar hinzugewinnen, die sich bisher kein Super-Keyboard leisten kann und auch keine Kompromisse kaufen will, um wenigstens auf „Tischhupen“ rumeiern zu können.
 
Freilich sollte das beträchtlich unter dem Preisniveau wie einst bei Böhm und Wersi möglich sein.
 
Herzliche Grüße
Arwed
Georg aus Hannover ergänzt seine Ausführungen zu früheren TECHNICS Keyboards.......
hier eingestellt am 27.Mai 2015
Doch noch eine Ergänzung zu dem Wunschkeyboard.
 
Ich weiß nicht, ob Alfred meine Begeisterung über das Konzept von Panel Memories, wie bei den TECHNICS so richtig verstanden hat. Oder ich habe (noch) nicht so ganz verstanden, was er in diesem Kontext meint, wie man das bei KORG umsetzen kann.
 
Bei den TECHNICS war es so, dass man eben 13 X 8 Kompettregistrierungen mit einem Knofdruck abspeichern konnte.
Man hat also mit dem Wechsel eines PM alles umschalten können, was man eben so einstellen kann.
Wichtig war nur, dass die Styles, auf die man sich bezog im COMPOSER geladen waren.
Man konnte also den Songablauf schön der Reihe nach speichern und dann beim Spielen durch das Umschalten der PMs für jeden Teil des Songs das aufrufen, was man brauchte. Ich fand das einfach genial.
 
Mir ist entgangen, dass man diesen Komfort auch bei einem KORG umsetzen kann.
 
Das Schöne war dann, dass das Ganze prima über den Vierfachfussschalter zu kontrolieren war, zumal man bei TECHNICS die Fussschalter belegung zu jedem Song individuell speichern konnte. Bei KORG gibt es nur eine globale Möglichkeit, wenn man nicht mit einem z.B. FCB 1010 arbeitet.
Mache ich, weil ich da flexibler bin.
Da ich ein großer Fan von solchen Fussschaltern bin, eine sehr schöne Lösung.
 
Vergleichbares würde ich mir auch für mein Wunschkeyboard vorstellen

siebenhirter aus Siebenhirten zeigt Wege, wie man auch mit pa-Keys ein TECHNICS Feeling erreichen kann......
hier eingestellt am 27.Mai 2015
Hallo,
 
Technics-Memory habe ich wie folgt in Erinnerung: man ladet die PanelMemory-Bänke und kann die Titel nach Betätigen des PanelMemoryKnopfes im Display lesen. Es gibt PanelMemoryBänke 1 - 10 und A - C, jede Bank hat acht PanelMemories. Mit dem ViewTaste/PageTaste konnte man Bank und Memory anzeigen / auswählen.
Die 13 x 8 PanelMemoryBänke waren für diverse Songs, jeder MemoryPlatz war für einen anderen Song gedacht und hatte alle Einstellungen (Registrierungen, Sounds, Rhythmus/Style, Effekte usw.) gespeichert, wobei dafür absichtlich nur interne Styles und Sounds verwendet wurden.
*************************************************************
Mit Korg-Pa-Keyboards lassen sich (fast) alle Vorteile bekannter Bedienkonzepte realisieren - auch die acht Memorytaster der Yamaha-Registrations oder die 13x8-PanelMemories von Technics.
Je nach Pa-Modell wird die Bedienung damit nicht nur einfacher, sondern auch umfangreicher (limitiert nur durch Speicherkapazität) als vom Original gewohnt.
 
Voraussetzung dafür ist es, etwas Zeit für die Entwicklung eines persönlichen Bedienungskonzeptes und um sich mit dem maschinennahen, gewöhnungsbedürftigen Datenformat von Korg auseinanderzusetzen.
 
Weiters sollte man die Bereitschaft mitbringen, seine User-Speicher nicht mit allen Daten (allem Müll) vollzustopfen, welche man irgendwann einmal irgendwo gefunden hat. Zum einfachen Nachladen von UserBanken sollten dieser Bereich übersichtlich sein und als Standarkonfigurationen auch jederzeit ladebereit/verfügbar sein.
 
Das Nachladen funktioniert bei allen Modellen - auch bei kleinen Pa-Modellen - sehr gut, denn Performance-Banken mit 3-10 KB, Style-Banken 160-400 KB, PCG-Banken bis 50 KB und ein Setup.GBL mit 1-3 KB sind dafür verhältnismäßig winzig und daher sehr schnell.
 
Wer Performance-Banken nicht per Fußleistenschalter (FCB1010) sondern die Performance-Memory-Banken in Yamaha-Manier speichern/laden möchte, sollte die Eintragungen der Performance-Banken reorganisieren und für die Speicherung als Global-Performance-Assigns optimieren, um diese mit Autoselect anzuwählen.
 
Mit dem FCB1010 erspart man sich diesen Schritt - damit benötigt man keine Global-Setups als Performance-Assigns, denn das FCB kann Bank-Select und ProgramChange-Befehle senden. Styles/Performances werden über den Control-Kanal angewählt (PerfWahl: CC0=1, CC32=Presetbank, PC=PerfNr).
Sofern man mit dem FCB1010 intensiven Gebrauch von fixer Zuordnung Preset-linkTo-Style machen will, wird man aber zumindest eine Performance-Bank dafür entsprechend reorganisieren.
**************************************************************
Für ein auf persönliche Bedürfnisse abgestimmtes Bedienkonzept überlegt man sich, wie man spielt, was man dafür benötigt und was sich davon (mehr oder weniger versteckt) bereits im Keyboard-System befindet - bei Pa-Keyboards ist das mE mehr als in den Keyboards, die ich kenne.
 
Ob Hobbyspieler, Berufsmusiker, Styleplayer, Songplayer, Medley-Spieler usw - bei jedem sind persönliche Eigenheiten/Stärken/Schwächen zu berücksichtigen.
 
Eines bleibt für alle gleich - um die Bedienung zu optimieren, sollte man sich mit den Möglichkeiten eines Pa-Keyboards nicht nur oberflächlich auseinandersetzen; das beginnt mit der Reorganisation der werkseitigen Performances, deren Anordnung man nur als "Beispiele" akzeptieren sollte - die Banknamen könnten statt mit Instrumenten-Namen genausogut fortlaufend numeriert sein.
 
Im Falle eines Style-Medley-Spielers wird man zB Augenmerk darauf legen, daß sich verwandte Styles im Direktzugriff befinden, um ein Medley auch intuitiv gestalten zu können. Dafür wären zB die Styles in der werkseitigen Anordnung nicht brauchbar.
 
Song-/Style-Player, die mehr als vier unterschiedliche Registrierungen pro Song/Style/Sb-Eintrag benötigen, brauchen Performances im Direkzugriff, wobei dabei gleichbleibende Schemata (Arrangement-Dichte, InstrumentenGruppen, Effekte, Solo/Chor usw) anzustreben wäre. Dafür wären zb die Performances in der werkseitigen Anordnung nicht geeignet und daher zu ändern.
**************************************************************
Selbst so bescheuerte Sparmaßnahmen, wie das Weglassen der Fill-Buttons beim Pa900/600 läßt sich mit geeigneten Konzepten kompensieren.

 
Beispiel: pro Song benötigt man mit Sichheit keine drei Intros und drei Endings. Von diesen insgesamt sechs Styleelementen entfernt man jene drei, die man selten oder nie benötigt und kopiert die übrigbleibenden Intros auf die Speicherplätze der entfernten Endings. Nun kopiert man die am häufigst benötigten Fill-Elemente auf die Intro-Speicherplätze - fertig.
Ein Intro wird nun von einem Ending-Speicherplatz weg gestartet, ein Fill-In wird durch Drücken eines Intro-Tasters ausgelöst und kehrt danach zur vorigen Variation zurück, es sei denn, man betätigt den Intro-Taster doppelt, denn dann läuft das Fill-In im Loop.
 
Herzliche Grüße
siebenhirter
Georg aus Hannover fällt es ebenso schwer, sich vom früheren TECHNICS Keyboard zu lösen, wie mir, endlich mal den Roland G-70 zu vergessen, mit dem mich einst eine echte Hassliebe verband......
hier eingestellt am 27.Mai 2015
Hallo Alfred,
 
dann war meine Vermutung, dass Dir eventuell das Konzept der PMs im TECHNICS nicht mehr so ganz geläufig ist, richtig.
DIE PMs ermöglichen nicht etwa Songs abzuspeichern, sondern "nur" Gesamteinstellungen unter Berücksichtigung der Songs, die im Composer gespeichert waren.
 
Drei Bänke für theoretisch drei Songs oder eben zwölf Variationen für einen Song. Das führte bei aufwändig programmierten Stylkes schon zu sehr abwechslungsreichen Ergebnissen.
 
Der Vorteil war einfach, dass man - auch für den Hobbyspieler leicht verständlich - mit einem Knopfdruck sich für jeden Teil des Songs eine Gesamteinstellung auf einen PM anspeichern und damit beim Stylespielen die Sache steuern konnte. Eigentlich brauchte man nur zwei Fuissschalter, um die PMs rauf und herunterzuschalten.
 
Es gab auch die geniale Funktion, dass ein PM solange beibehalten wurde, wie man den Schalter betätigte und beim Loslassen wieder zurücksprang. Gut, um einfach mal schnell den Sound zu wechseln.
 
Wollte man mehr Styles verwenden, gab es dazu den CUSTOM-Speicher. Hier konnte man bis zu 20 verschiedene Styles mit jweils 4 PMs speichern und mit einer Datei laden. Die waren dann auchf Knopfdruck und praktisch verzögerungsfrei präsent und konnte im laufenden Betrieb auch gewechselt werden. Also gut für Medleys oder auch bestimmte Abfolgen, ähnlich wie die Customlists bei KORG, nur viel einfacher.
 
Aber man gewöhnt sich auch an das SONGBOOK und die kleinen Tricks, die Du auch erwähnst. Nur dauert es eben bei der Umstellung, bis man so halbwegs verstanden hat, was geht und wie man das in Arbeitsroutinen umsetzen kann.
und Arwed aus Hessen kommt somit zum Gesamtkonzept......
hier eingestellt am 28.Mai 2015
Man klone den Technics KN 7000, rehabilitiere seine PM-Bedienung zurück ins ursprüngliche Tastenfeld, platziere dieses auf der linken Seite und das samt der übrigen Bedienelemente noch wieder auf festem Bedienfeld, dann …
 
… haben wir die Basis für ein echtes Super-Arranger-Keyboard.
Sein Style-Kreations-Spielraum umfasst 6 Intros, 12 Basis-Variationen, 24 Fills und 6 Endings.
Obwohl man das ganz vorne und vor allem ganz hinten soooo großzügig auch wieder nicht brauchen wird.
Für Medleys gibt’s den CUSTOM-Speicher und
… wenn das Ganze dann auch noch so arbeitsfreundlich funktioniert wie ich mir das im Inhalt der MARCO-Studie vorstelle, dann freuen sich mindestens der Georg, der Arwed, der ….....

Siebenhirter  ist zurück in der Spur und bastelt wieder fleißig mit am Neuen!
hier eingestellt am 28.Mai 2015
Hallo,

mein Feedback paßt weniger hierher, denn beim ersten Gedanken an ein Wunschkeyboard gleitet dieser sofort zu Überlegungen, diese mit vorhandenen Pa-Keyboards von Korg zu realisieren.
 
Eine Erweiterung auf acht STS und acht Pads,alle mittig oder zur linkshändigen Bedienung ausgerichtet, wünsche ich mir. Den Pads sollte man auch Funktionen zuweisen können - wie beim Mikroarranger mit Performance-Up/Down, aber auch die Funktion STS-Up/Down.
 
Allzuweit liegen die Vorstellungen von Georg und mir betreffend Technics-Memory nicht auseinander, denn auch ich verstehe unter einem PM (ProgramMenu) ein Speicherung von Sound-Reverb-Sequencer-Composer-Einstellungen, vorbereitet für einen schnellen Direktzugriff.
 
Sich für Songs zu den üblichen vier STS weitere PMs (Performances, Registrations) vorzubereiten ist mit derzeitigen Korg-Performances auch möglich. Ebenso einfach ist auch die Vorwärts-/ Rückwärts-Schaltung mit Pads, Fußschalter und AssignableSwitches - bei einigen Pa-Modellen schon gut gelöst (MicroArranger per Pad-Funktion), bei anderen aber mangelhaft ausgeführt (Pa500/800), sodaß man dort eher die Autoselect-Funktionen einsetzen wird.
 
Überlegt man vor Erlangen des Wunschkeyboards (8 STS + 8 Pads mit assign. Funktionen) erweiterte Registrierfunktionen per Up-/Down-Performances zu realisieren, so wird man den Performance-Speicher vorwiegend vertikal orientiert reorgansieren. Für den Einsatz von Autoselect-Assigns wird man aber den Performance-Speicher vorwiegend horizontal orientiert ausrichten.
 
In beiden Fällen macht sich der Arbeitsaufwand zur Reorganisation des Performance-Speichers bezahlt, denn damit wird ein universeller, intuitiver Einsatz in Kombination mit den Songbookfunktionen (zB Custom-Lists für Medeley-Spieler) erst möglich. Die werkseitige Anordnung der Performances (nach Instrumentengruppen) ist weder für Up/Down noch für horizontales Autoselect-Assigns geeignet!
 
*
@Georg:
Wie man eine PM während der Betätigung schaltet, die nach dem Loslassen wieder zur vorigen PM zurückkehrt, könnte ich mir nur mit Toggling-, Patch-Selections und Stomp-Momentary-Funktionen (wo nur im getretenen Zustand eine Performance bis zum Loslassen aktiv wird) des FCB1010 vorstellen, sofern diese zumindest mit der Systemsoftware Uno 1.02 ausgestattet ist.
Mit 2 nebeneinanderliegenden Pads (1x Fkt down/ 1x Fkt up) des Micro-Arranger geht das zB einfacher - daher wünschte ich mir Pads mit zuweisbaren Funktionen für alle Pa-Keyboards, nicht nur für den MicroArranger.
 
Herzliche Grüße
siebenhirter
Michel aus Neuwied hat sein Pulver auch noch nicht verschossen......
hier eingestellt am 28.Mai 2015
Hallo zusammen,

alles was hier gesagt wurde ist richtig und würde ich auch so unterschreiben.
Das von Arwed (# genügend Style-Divisionen für jeden Cover-Song (und jede denkbare Song-Komposition), insbesondere hinreichend frei zugängliche Fills und Bridges) hatte ich falsch verstanden und auf Anzahl Styles geschoben. Sorry, da war ich daneben Arwed.


Wir sollten uns allerdings vielleicht noch eines wünschen: einen Standard bei den Style Keyboards, der mich auch problemlos von Keyboard A nach Keyboard B wechseln lässt ohne das ich tage oder wochenlang mein Programm neu "einspielen" muss.
Ich denke mal Anfang der 80er gab es in erster Linie ein Speicherproblem und keiner konnte wissen das ich heute 100GB auf der Grösse eines Marsriegel habe. Für mein Roland E86 damals eine unvorstellbare Grösse mit seinen gerademal 1,5MB Disketten. Diese Probleme sollten heute nicht mehr relevant sein. Speicher ist billig und vor allem, in grossen Einheiten einsetzbar. So sollten also technische Probleme wie Festplattenprobleme, Ramprobleme, Disketten oder ZipLW usw ein für alle mal vorbei sein. Aber selbst innerhalb der Roland Familie konnte man nicht Stecker raus, Stecker rein Styles rein, Userprogramme rein und weiter machen. Nein es vergingen Tage bis man seine Titel wieder bereit hatte.
Geschweige denn bei einem Anbieterwechsel. Da waren ein Grossteil der Styles für die Katz.

Irgendwie würde ich da auf einen Standard wie Windows bei Desktop PCs hoffen, egal ob er von Aldi, Asus, Siemens, Hewlett-Packard, Lenovo oder sonst wem ist.
Windows ist drauf und ich muss nur noch meine Programme installieren, Daten aufspielen und fertig. Am nächsten Tag kann ich weiter arbeiten.
So in etwa würde ich es mir bei Keyboards auch wünschen.
Und Elmar hat natürlich recht wenn er sagt die PA3x und Tyros Maschinen sind viel zu teuer, denn eigentlich ist es auch "nur" ein PC und der kostet max. 1000€.
 
Vielleicht könnte man das Keyboard am PC andocken und alles was ich in mühevoller Arbeit mit Tastern und Touchscreen erledigen muss, am PC machen. Souneeditierung, Liednr. zuweisen, Songbook bearbeiten, Fills den Fill Tastern zuordnen, Das Keyboard bleibt nur als Tastenstation übrig. Vielleicht etwas Spinnerei aber vor 200 Jahren hat auch keiner an Strom gedacht

Also warum nicht auch bei Keyboards einen gewissen Standard in der Hardware incl. dem Betriebssystem. Da die Betriebssysteme bei Keys fast ohnehin alle aus der quelloffenen Linuxfamilie kommen, warum also nicht auch bei den Keyboards?

Soviel für den Moment

LG
Michel
Elmar aus dem Saarland  (das bin ich) hätte gern die 100%, wozu eigentlich gar nicht so viel nötig ist
Ein klein wenig mehr Praxis Erfahrung und etwas guter Wille seitens KORG wären da nicht hinderlich......
hier eingestellt am 30.Mai 2015
Hallo zusammen,
 
mein Traumkeyboard steht schon seit einiger Zeit in meinem Musikzimmer und erwies sich auch bei meinen Gigs stets als treuer, zuverlässiger Partner.
Gut, Traumkeyboard vielleicht nicht zu 100 %, sagen wir mal eher so um die 80%.
Und um die fehlenden 20% zu erhalten, bräuchte es kein einziges Gramm Hardware und es müsste keiner Werkstatt einen Besuch abstatten.

Was meinem pa3X (auch pa800) fehlt, sind einige Korrekturen im Datenchaos des Betriebssystems.
Die Rede ist hier von einem Update, allerdings einem Update, das diesen Namen auch verdient.
Beim pa800 gab es so etwas mal, und es hatte sogar fast schon die erste Stufe zu einem guten Ansatz erreicht.
Was in diesem Bereich bisher beim pa3X passiert ist, braucht man gar nicht erst zu erwähnen, das ist nurmehr lächerlich.
 
Als die (oder der) Entwickler von Korgs pa-Modellen einst die Funktionen, Features und Modi für ein Keyboard mit Begleitautomatik festlegten, haben sie ganze Arbeit geleistet. Was man da zum Spielen eines Musikstückes alles im Vorhinein  "einstellen" und somit zum geeigneten Zeitpunkt abrufen kann, hätte vor Jahren noch kein Keyboardspieler zu träumen gewagt.
Und schon kommt das erste Aber. Die Betonung zwei Sätze zuvor liegt nämlich auf "ein" Musikstück!
Denn hätten die hier angesprochenen Entwickler ihr Produkt ausgiebig unter Livebedingungen getestet - also nach einer festen und/oder zwanglosen Programmfolge von mehreren Musikstücken gespielt  -, wäre Ihnen schnell klar geworden, dass man einige Ihrer im Ansatz tollen Funktionen auch getrost in die Tonne hätte treten können, weil für den Liveeinsatz viel mehr als weniger ungeeignet!
Beispiel:
Wer innerhalb seines Repertoires des öfteren mit Pianosound spielt, freut sich natürlich, wenn dafür am Keyboard ein "Haltepedal" angeschlossen werden kann.
Andere nutzen diese Möglichkeit aber nicht.
Aus diesem Grund haben die Korgbauer dafür gesorgt, dass sich mit diesem Pedal alternativ eine von über dreißig weiteren Funktionen bedienen lässt. Allerdings nicht für jedes einzelne Musikstück individuell, nein, für dieses Pedal darf man sich eine Funktion global aussuchen!
Sowas bezeichne ich als Schwachsinn! Dieser Anschluss ist bei meinen pa's also nicht benutzt, weil.....eben nutzlos.
Der gleiche Schwachsinn begegnet einem bei der Fußschalter Leiste EC5......
      
Im Korg Forum darauf angesprochen sagte man mir "
...was soll man sich denn noch alles merken, da verliert man den Überblick, ich brauche so einen Quatsch nicht, lenkt nur vom Spielen ab..."
Gegen unterschiedlichen Splitpunkt,  Akkord Erkennungsmodus, unterschiedlichste Schalterbelegung, Ensemble-Einstellungen und weitere Möglichkeiten je STS haben dieselben User hingegen nichts einzuwenden.
Oder sind diese Features einigen überhaupt nicht geläufig? Muss wohl so sein, sonst hätte man sich ja früher schon überfordert gezeigt.
Und all die schönen "Schlösser" in den Korgies hat man dann auch nicht auf dem Schirm?! Damit könnte man beispielsweise alles abschalten oder einfrieren, was man im Gegensatz zum Rest der Welt nicht wünscht.

Damit es jetzt aber nicht zu lang wird hier meine brennendsten Wünsche für mein 100%tiges Keyboard:
Ausgangspunkt ist Korgs pa3X
Alle Schalter mit Funktionszuordnungen sind mindestens je Performance und/oder SongBook Eintrag (idealerweise je STS) unterschiedlch zu belegen und nicht nur global.
Zu allen Funktionen, die einen Fortschritt ("next") bewirken, sollte es ein Pendant ("previous", "back" o.ä.) geben.
Wesentliche "Abspiel Parameter" vom inneren Style Editor in die äußere Style Performance (current Style Setting) verlagern.
So könnte man beispielsweise als User alle in einem Style benutzten Sounds ändern, bzw editieren, bisher kann man eine Style Performance nur auf max. 8 unterschiedliche Sounds je Style festzementieren, selbst wenn im Original Style weit mehr unterschiedliche Sounds verarbeitet sind.
Überhaupt wäre der Style Editor schon durch gar nicht mal so umfangreiche Änderungen im Programmcode wesentlich effizienter zu gestalten. Es könnten so Styles erstellt werden, die auch dem User, der solche Styles "nur benutzt" zum höchsten Glücksgefühl verhülfen!!!
Dies hier näher zu erläutern, verkneife ich mir....... (würde auch fast ein "Buch der Tausend Kleinigkeiten" füllen)
So in einem ansprechenden Update verpackt, wäre mein "Super pa3X Pro Saarland Ädischen" schon fertig, und dafür würde ich sogar ein paar Euronen locker machen.
Man stellt fest, dass ich noch keinen Piep zu den Sounds gesagt habe. Nun, solange deren Qualität nicht unter das Niveau derer von vor zehn Jahren fällt, sage ich dazu nix, weil heutzutage im Keyboard jeden Herstellers gute, durchschnittliche und miese Sounds zu hören sind, komplett subjektiv so bewertet von dem, der gerade testet.
 
Auch meine Zuhörer werden das neue Superkeyboard kaum mehr beachten, als die älteren Modelle davor. Sie profitieren eher durch die Tatsache, dass die modernere Technik ihrem Keyboardspieler erlaubt, völlig entspannt, sich nur dem reinen Spielen widmend und bar jeden Technikverdrusses, zur Höchstform aufzulaufen.
 
Vielleicht dann doch noch ein Feature, das ich angesichts der Erfolgsaussicht obiger Wünsche wohl erst recht nicht mehr erlebe:
Wie wäre es, wenn man mit der Fußleiste EC5 je STS je Taster (also 5) ein frei erstellbares Macro mit einer Reihe von Funktionsbefehlen erstellen könnte?

 
Beispiel:
1.) Fill 3 >> 2.) Soundchange (STS)xxx auf 3. Viertel >> 3.) Variationswechsel >> 4.) Track ACCn mute >> 5.) Padn ein
Soll wie beschrieben bei einem einzigen Latscher auf einen der Fußschalter ablaufen.
Also je STS fünf frei erstellbare Macros. (Ohne den optionalen Fußtaster EC5 würden diese Macros dann durch die Fill Taster aufgerufen). Und für alle Konservativen: auch diese Macro Funktionen muss man nicht benutzen, geschweige denn kennen.
Mann kann und darf mit meinem Superkeyboard auch wie vor Urzeiten jammen, genau so wie heute krachneue pa-Modelle wie Bontempis bedient werden.....
 
Wer hat hier eigentlich mit der Spinnerei hier angefangen?
Ein Nachtrag zu obigem Beitrag sei mir erlaubt:
hier eingestellt am 19.Juni 2015
Schon seit den Anfängen meiner Homepage pflege ich eine "Email Freundschaft" mit einem - ansonsten Forum resistenten - Leser meiner Homepage. Kennen und schätzen gelernt haben wir uns, als er mich vor Jahren wegen eines Problems mit seinem Roland E80 kontaktierte. Mittlerweile ist auch er mit einem pa800 in Korgs Gefilde gewechselt.
Wir wissen ziemlich genau, wie der jeweils andere mit seinem Equipment klar kommt, welche Eigenschaften des Keyboards er schätzt, was ihn nervt, und meist liegen da unsere Empfindungen eng beieinander.
In seinem letzten Brief zeigte sich mein Freund nun jedoch sehr überrascht, gar enttäuscht über meinen Beitrag zum Thema "Wunsch-Keyboard". Bezogen auf unseren "Briefwechsel" und viele andere Beiträge meiner Homepage hatte er da wohl "mehr" erwartet. Kritik und Wunschvorstellungen meinerseits seien in den letzten Jahren weit ausgeprägter gewesen, als in besagtem Beitrag, meinte er.
Da möglicherweise auch andere Leser meiner Homepage diesen Eindruck gewonnen haben könnten, hier eine Klarstellung:
 

Datenschutzerklärung