Hallo Freunde,
während ich über einen passenden Einstieg für diesen Artikel nachsinne, geistert mir in diesem Zusammenhang ein bekannter Song von Jürgen Markus um‘s musikalische Gehör: „Wie war das noch gestern,.......“ Und schon hab‘ ich meinen Öffner....
Ja, wie war das noch gestern, also damals vor Urzeiten, wenn ich als Alleinunterhalter mit meiner selbstgebastelten Böhm Cnt/L zum Gig loszog und mein Repertoire an die Frau / den Mann brachte?
Da musste man schon die Finger rund gehen lassen, wollte man schnell von einem Musikstück zum nächsten wechseln.
Mit den Sounds ging das ja noch recht flott, war halt ´ne Orgel und die Menge der (damals nur nach dem Namen erkennbarer) Naturinstrumente war überschaubar, hatte doch jedes einen eigenen Schalter.

Schwierig wurde die Sache beim Einstellen des gewünschten Tempos.

Selbst wenn der Schieberegler „optisch“ offensichtlich richtig platziert war, konnte das tatsächliche Tempo schon mal plusminus 3 variieren.

Das kam dann bei Veranstaltungen in Tanzschulen gut an.

Ich habe deshalb eine durch diesen Tempo Schieberegler abgegebene Spannung über zwei Buchsen einem kleinen Spannungsmesser zugeführt, und konnte so über eine Scala das Tempo genau einstellen (den Messbereich habe ich vergessen, jedenfalls hervorragend ablesbar und nun auch genau zu justieren).


Nach Rolands E20 konnte man dann irgendwann sein Repertoire über Performance Plätze organisieren. Dies erreichte dann schließlich die Anzahl von 3x96 Songs (Bänke A,B,C), die man schnell verwalten konnte, ohne zwischendurch (via ZIP-Disk) neu zu laden.
Richtig komfortabel wurde die Sache dann in Roland Keyboards durch die Einführung des MUSIC ASSISTANTs. Ab jetzt genügte die Eingabe einer dem Musikstück zugewiesenen Nummer und los ging‘s.
Glücklicherweise fand ich nach Rolands Ableben im diesbezüglichen Marktsegment mit dem SongBook der Korg Pa-Serie eine vergleichbare Musikstücke Verwaltung.
Und so kam es, dass ich mein komplettes Repertoire, sei es nun zu Hause, mit der Band, als Alleinunterhalter und sogar innerhalb unterschiedlicher Instrument-Verbunden nur über (auch unterschiedliche) SongBooks verwalte(te).
Meine Scheuklappen waren zu fest gezurrt, und ich beachtete beispielsweise in einschlägigen Foren viel zu wenig die Beschreibungen von Arbeitsweisen anderer Kollegen. Mit der Ansicht „durch welche Maßnahme sonst könnte ich schneller von einem zum nächsten Musikstück kommen, als der Eingabe einer Zahl? Durch keine...“ beschränkte ich mich also auf das SongBook.
Irgendwann war dann meine Zeit als Alleinunterhalter abgelaufen. Neben aller Wehmut war ich aber auch heilfroh, endlich die Zeit für aufwändige Repertoirepflege anderweitigen Dingen im Keyboard Bereich widmen zu können.
 
In erster Linie stand da das Klimpern bestimmter Musikstücke ohne Bezug zu einer festen Vorlage, einfach mal drauf los spielen, dabei unterschiedliche Styles und/oder Sounds benutzend.
Im Zuge meines YammaKorg Projekts ging ich dazu über Universal Styles zu erstellen, was mir deutlich mehr abfordert, als das Bauen Titelbezogener Styles für eben nur ein einziges Musikstück.
Die Auswahl der Sounds während dem Klimpern mit diesen Styles sollte nun aber nicht nur auf die vier STS beschränkt sein, andererseits aber nicht in Fingerakrobatik ausarten.
Den Begriff „Auto Performance Select“ hatte ich schon in zahlreichen Beiträgen eines Mannes aus Siebenhirten gelesen, geschrieben im Korg Forum.
Die Lösung für das zwanglose, aber doch in gewisser Weise geordnete Spielen auf dem Keyboard überhaupt. Und wie das im Einzelnen aussehen kann,.....
.........könnt Ihr schon bald in der Rubrik KORG Spezial lesen. Seid bis dahin.......
                    .............herzlich willkommen auf meiner Seite !