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Hallo Freunde,
immer wieder fasziniert es mich, wenn es in einem Keyboarderforum zur Diskussion über Titelbezogene Styles im allgemeinen und deren Erstellung im speziellen kommt. Unlängst ist mir dabei aufgefallen, dass „der Umgang mit dieser Materie“ von Keyboardspielern häufig „verdreht“ gesehen wird ( also im Gegensatz zu ihren Spielfähigkeiten).
So fragen mich häufig gerade dem Beginnerstatus entwachsene Musikanten, ob ich ihnen nicht mal kurz die Erstellung eines Styles erklären könnte.
Auf der anderen Seite behaupten Spieler der „oberen Creme de la Creme“, Styles könnten nur von professionellen, speziell geschulten Musikern im Entwicklungsbereich der Hersteller erstellt werden.
Und wenn dann in einem Thread mehrere Mitglieder zuvor beschriebener Lager zusammen kommen, ja, dann wird‘s lustig.
Da melden sich schon mal gleich die Tastenartisten, denen die Zahl an Factory Styles in ihrem Keyboard voll und ganz ausreichend ist. Weil, damit kann man jedes Lied, jeden Song spielen, denn:
„…. das Lied lebt von der Melodie, nicht vom Style…. !“
Das, lieber Leser, mag so bei Musikstücken für Solo Instrumente, kleine bis große Chöre und Minnesänger im frühen Mittelalter gelten;
Für das Genre, das von über 90% der Keyboardspieler bedient wird, trifft das todsicher nicht zu.
Pop-, Rock-, Schlager-, fast jede Art von Unterhaltungsmusik lebt eben nicht von der Melodie, sondern das Arrangement um die Melodie herum bestimmt da über Flop oder Top!
Licks, Riffs, Grooves, Hooklines, Interludes und wie sie sonst noch alle heißen, prägten und prägen noch heute die erfolgreichsten Musikstücke unseres Genres.
Wird dieses „Drumherum“ bei der Wiedergabe einer „Super-Nummer“ mit Keyboard und durch „Wald und Wiesen Style“ vernachlässigt, dann sitzt oder steht da eben nur ein höchst, (eher tiefst) durchschnittlicher Keyboardspieler. Da kann er technisch (also mit den Händen) noch so gut sein……
Viele, die meisten dieser Super-Nummern wären so arrangiert nie zu dem geworden, was sie nun mal durch spezielle Arrangements sind.
 
Wäre nun (sicherlich aus Sicht des Admins dieses Keyboarderforums) genug gesagt, käme es da nicht noch dicker……
Dem ganzen wird nämlich noch einer oben drauf gesetzt:
„….. universelle Styles zu erstellen ist ja schon schwer genug, bei Titelbezogenen Styles aber noch viel schwerer….!“
Das zu meistern sei nur einer sogenannten Elite vorbehalten, für „normale“ Keyboardspieler also nur schwerlich bis unmöglich zu bewältigen.
 
Mit Verlaub, so einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr aus der Feder eines Mitglieds unserer Innung vernommen. Jedenfalls hat der Aufsteller zuvor beschriebener These noch nie den Versuch unternommen, einen Style zu erstellen, bzw. hat er wohl den Style-Editor seines Keyboards nach Öffnen sofort wieder (oh Schreck....) geschlossen.
Leute, in dem Bereich, um den es hier geht, gibt’s nichts Schwierigeres, als einen guten, rundlaufenden Universal-Style zu erstellen, egal welchen Genres wir uns da widmen.
 
Will man allerdings für sich selbst, also fürs eigene Repertoire, wenn die zu spielende „Dur-Art“ feststeht, wenn der Songablauf feststeht, wenn die Instrumenten-Besetzung feststeht und wenn auch dann noch die eventuell benötigten Effekte im eigenen Keyboard vorhanden sind, einen Titelbezogenen Style erstellen, ja dann ist das viel, viel und nochmal viel einfacher und leichter zu bewerkstelligen, als es das im Falle eines Universal-Style für viele Musikstücke (und noch mehr User) ist.
Mein Rat an alle, die vom schnellen Einstieg in die Materie der Style-Erstellung träumen:
Begebt Euch in den Sequenzer Eures Keyboards (oder Computers) und erstellt ein SMF (also Midifile) für Euren Song ( mit Drums, Bass und maximal fünf weiteren Instrumenten).
Wer das nicht hinbekommt (aus welchem Grund auch immer), sollte sich nach käuflichen Styles für sein Projekt umsehen.
An den Beiträgen einiger „Fachleute“ im betreffenden Thread möge er sich allerdings nicht orientieren, da blasen einige seitwärts des Themas wieder mal kräftig die dumpfen Backen auf……..
.......seid herzlich willkommen auf meiner Seite !

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