Auf dieser Unterseite meiner Homepage findet Ihr Beiträge und Hinweise, für die es keine festen Rubriken gibt
und die nach einer gewissen Zeit ihre Gültigkeit verlieren (oder auch nicht)
  und wieder im Mülleimer verschwinden (oder auch nicht).
Wie man sich in Menschen doch täuschen kann...
oder hat man mich einfach nur mal so gelinkt ???
Dieser Beitrag bleibt solange hier stehen, wie seine Verursacher das möchten......

 

Wie man sich in Menschen doch täuschen kann....
oder hat man mich einfach nur mal so gelinkt ???
Dieser Beitrag bleibt solange hier stehen, wie seine Verursacher das möchten......
Im Herbst 2015 erhielt ich von einem Musikerkollegen eine Nachfrage betreffs eines Styles für den Johnny Cash Song „Ring Of Fire“. Zwar gibt es jede Menge Korg Styles mit denen man das Grundmuster des Liedes spielen könnte, das „richtige Feeling“ will sich bei diesen Styles aber nicht einstellen.
Wenn man nun die Nummer hört und versucht „mitzuzählen“, wird auch schnell klar, warum das so ist.
Man hat es hier mit „gebrochenen Takten“ zu tun.
Solche Sachen üben einen gewissen Reiz auf mich aus und ich sagte dem Kollegen zu, mich an einem solchen Style zu versuchen.
Wir verständigten uns auf eine Grundversion, die dann als Ausgangspunkt für einen Feinschliff oder auch funktionale Änderungen dienen sollte.
Den Schwierigkeitsgrad für die Bedienung des Styles hob ich auf ein Niveau, das so in etwa dem entsprach, wie ich es auf der Homepage des Kollegen vorfand, besser vorzufinden glaubte.
Ich erstellte also den Style auf dem pa3X, laufen sollte er später auf dem pa600. Ein Umstand, der dem Kollegen klar war und mit dem er umzugehen wüsste.....
Nach Fertigstellung schickte ich den Style mit einer Spielanleitung (wie aus meinen Downloads bekannt) zur Beurteilung und als Arbeitsgrundlage via Email zu.
Als Antwort erhielt ich die Bestätigung des Empfangs, und beim Schnellanhören hätte man so was Komisches gehört, wolle sich aber später eingehend mit dem Style beschäftigen und dann wieder melden.
Ende der Geschichte.
Dachte ich.....
Etwas später machte ich auf der Homepage eines hinlänglich bekannten Schwachmaten aus Nordhessen eine meiner sporadischen Stippvisiten, nur um nachzusehen, wie weit sein Verfolgungswahn (gegenüber mir) mittlerweile geheilt oder fortgeschritten ist.
Auf seinem Kontaktformular fand ich den üblichen Schwachsinn und.....ergänzt durch:
Ich war erstaunt, erschüttert, traurig (genau in der Reihenfolge) über das, was ich da sah.
Den idiotischen Betreiber der Seite ließ ich dabei vollkommen außer acht, sein „Musikfreund“ war es, der mich da in allen „menschlichen, charakterlichen und umgänglichen Eigenschaften“, die ich ihm zuvor (auch durch seine Forumbeiträge) zuschrieb, abgrundtief enttäuschte.
Tief in mir spüre ich ein unbändiges Verlangen, mehr ob meiner Enttäuschung zu ihm zu sagen, allein meine „neuere Einstellung“ solchen Leuten gegenüber lässt mich innehalten.........  
Und damit wir uns hier nicht falsch verstehen:
nicht jedem können meine Styles gefallen, und - um beim Vergleich zu bleiben -  ich selbst finde manchmal länger nicht gespielte Styles von mir bei „neuerem Anspielen“ grottenschlecht und sorge schnell für Abhilfe.
Im vorliegenden Fall ist es aber was gänzlich anderes. Es handelt sich hier um eine „Arbeitsgrundlage“ zweier Beteiligter, vorläufig nicht für die Öffentlichkeit und schon gar nicht für eine Involvierung dieser nordhessischen Knalltüte gedacht.
Nachfolgend eine Demo, gespielt mit der Version (bis heute noch nicht fertiggestellt, siehe Beitrag), die ich dem „Musikfreund“ zukommen ließ.
Meine holde Gattin hat mich dazu inspiriert, ich solle doch einfach mal demonstrieren, dass man mit dem Style so schon arbeiten könnte.
Ich habe ihr (und mir) den Gefallen getan, Audacity eingeschaltet und drauf los gespielt. Dabei habe ich rechts nur den Zeigefinger benutzt, um ihr zu zeigen, wo im Song die Schaltstellen lagen.
Und genannt habe ich sie stellenweise auch noch, diese Stellen. Die Aufnahme erhebt keinen künstlerischen Anspruch, schon gar nicht den eines Stimmen Künstlers. Sie soll nur zeigen,......was soll´s.......
Bildet Euch selbst ein Urteil.......
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, außer dass meiner Menschenkenntnis eine neue Erfahrung zugeführt wurde und, dass ich Forum Beiträge dieses „Musikfreunds“ in Zukunft mit anderen Augen sehe.................

In eigener Sache
 
Wer sich meine Homepage einmal genauer ansieht, wird feststellen, dass sich in den Fachbeiträgen in letzter Zeit nicht viel, nein, gar nichts mehr getan hat. Eine Erklärung hierfür ist auch schnell gefunden:
es gibt keine Zielgruppe mehr für diese Seiten.
Nutzer der „guten, alten Pa-Keyboards“ kennen sich mittlerweile alle aus mit ihren Kisten, können notfalls auch noch Hilfe in „guten, alten Handbüchern“ finden, weil sie noch lesen (können)(wollen), brauchen diese Homepage also nicht mehr.
Nutzer der „guten, neuen Pa-Keyboards“ sind (meist) etwas jünger, kennen die „alten Kisten“ nicht mehr, haben sie vielleicht sogar besessen und doch nicht gekannt, brauchen diese Seiten also ebenfalls nicht mehr.
Was würde es ihnen auch nützen, sich hier mit Wissen zu versorgen, das sie aber nur noch bedingt oder garnicht auf ihren Schätzchen „nachbauen“ können?
Und für so zu spielen, wie es auf den Modellen der anderen Hersteller schon seit Generationen möglich ist, reicht es immer, auch ohne Ratschläge jedweder Art.
Bleibt als Fazit hierfür, dass Korgs Alleinstellung in Bezug auf Funktionen „außergewöhnlicher,  ganz spezieller, professioneller Art“ wohl vorbei ist, und eine Homepage, die sich dieser speziellen Eigenschaften angenommen hat, sich dann auch überlebt hat.....

Also mache ich es jetzt hoch offiziell (damit sich auch mein Gewissen bezüglich nicht mehr aktualisierter Beiträge beruhigt):

Fachliche Beiträge auf dieser Homepage wird es keine neuen mehr geben, die auf dieser Homepage befindlichen werden nicht mehr aktualisiert !

Meinen Download Bereich möchte ich noch einige Zeit weiterführen, wobei mir auch hier klar ist, dass meine „neuen“ Styles nur für „alte“ Musik zu verwenden sind, also auch für die „jungen Wilden“ unbrauchbar sind.

Auch wird es noch hin und wieder Beiträge der unfachlichen, dritten Art geben, wenn ich Lust dazu habe und mich bestimmte Dumpfbacken in den Weiten des WWW dazu inspirieren.........

Und wenn ich merke, dass die Resonanz auf diese Restbestände auch noch schwindet, keine Bange, ich habe noch viele Interessen und Betätigungsfelder, und auch ich weiß, wo sich der „Aus-Knopf“ befindet.

Aber auch dann gebe ich Euch rechtzeitig Bescheid.......
 
Nachtrag:
Darüber, dass ich meine Homepage zukünftig nur noch mit „gebremstem Schaum“ betreiben werde, habe ich Euch unterrichtet (siehe oben).
Nicht bremsen möchte ich derweil meine Bereitschaft, Styles für den Pa800 und Kompatible zum Download bereit zu stellen.
Ändern soll sich dabei aber „die Form“, in der ich dies zukünftig bewerkstelligen will.
Und so soll das YammaKorg Style Paket 13 das letzte seiner Art gewesen sein, ohne nun aber die Serie dieser Universal Styles zu begraben.
Nur werde ich diese Styles nun einzeln in sporadischem Zeitablauf zum Download bereitstellen. So, denke ich, kann ich verhindern, dass doch einige Styles mit „zu heißer Nadel gestrickt“ werden, nur weil Zeitdruck für ein neues Paket entstanden ist. Auch könnte ich so den Styles in speziellen Fällen mehr Hinweise und Spieltipps mitgeben.
In dem Zusammenhang sind dann auch durchaus Wünsche der Nutzer meiner Werke  willkommen, aber wohl wissend, dass es sich im YammaKorg  Bereich um Universal (also nicht Titelbezogene) Styles handelt.
 Ich wünsche mir einen Style im Stil von „Songname“ (und vielleicht noch des „Interpreten“)!
So könnte beispielsweise ein Wunsch dafür formuliert sein, über mein Formular oder als Email an mich!
Auch werde ich den Faden für Titelbezogene Styles wieder aufnehmen. Wünsche diesbezüglich können dann in der hin und wieder geöffneten Wunschliste geäußert werden.
Mein nächster ein Yammi ???
Früher habe ich mich auf meiner Homepage auch schon mal etwas abfällig bezüglich Yamaha Keyboards geäußert.
1.)    So betrachtete ich die PSR-Serie gerne als „luxuriöses Spielzeug“, so zumindest bis PSR-S900, das ich ja selbst einmal besaß (siehe auch hier). Zu dieser Meinung stehe ich auch heute noch, das Ding konnte mich wirklich nicht überzeugen...
2.)    Zudem störte mich die Marktstrategie von Yamaha, was die inflationäre Erscheinungsfolge von neuen Modellen angeht. Damals schrieb ich scherzhaft, dass es vorkommen konnte, dass ein Yamaha Keyboard auf dem Weg vom Kaufregal zur Kasse schon veraltete.

In Punkt 1) hat sich, nach meiner Meinung, einiges zum Besseren geändert:

Wenn ich auch die großen Modelle, angefangen von Tyros bis hin zum Genos für das was sie an Leistung bringen (und da in Hinsicht auf den klassischen Keyboardspieler, Alleinunterhalter), für maßlos überteuert halte, so hat der Hersteller im Bereich Mittelklasse und leicht darunter in letzter Zeit mein Interesse doch stark geweckt.
Da haben sich die PSR-S77x/97x doch sehr zu erwachsenen, brauchbaren Keyboards gemausert.
Umso mehr, weil mein Hersteller Korg durch Abbau von – mir sehr wichtigen – Funktionen seine Pa-Modelle auf Yamaha PSR Niveau angeglichen, gesenkt hat.
Und da ich Keyboards und die mit ihnen verbundenen musikalischen Möglichkeiten stets mit meinen musikalischen Anforderungen (und Möglichkeiten) vergleiche, muss ich nun feststellen, dass Yamaha mit seinen PSR Modellen auf meiner Rangliste den Spitzenplatz erobert hat.

Anders ausgedrückt:

Yamaha Genos und Korg Pa4X sind die jeweiligen Spitzenmodelle dieser beide Hersteller und enthalten Funktionen und Features, die ich als klassischer Alleinunterhalter (im Ruhestand) noch nie benutzte und zukünftig auch nicht benutzen werde.
Yamaha PSR-Modelle und Korgs Pa600/7oo/900/1000 bieten mir mit ihren abgespeckten Funktionen (gegenüber den Spitzenmodellen) alles das, was ich für meine musikalischen Anforderungen brauche. Der Vorsprung, den Korg durch ganz bestimmte Funktionen bisher bei mir gegenüber Yamaha genoss, ist dahin.

Da ich nun die meiste Zeit mit „Brot und Butter“-Sounds voll und ganz auskomme, die Soundprogrammierung mir nun im Alter somit schnurz ist, muss ich zugeben, dass mich die Yammies mittlerweile mehr ansprechen. Styles werde/würde ich auch weiterhin selbst erstellen, da kann ich dann auch die FILL Ins so verteilen, wie ich das will (siehe auch hier).

Und so habe ich die letzten Wochen damit verbracht, mich zwischen PSR-S775 und PSR-S975 zu entscheiden.

Die Preise für beide kann man akzeptieren. Gesangsharmonie brauche ich nicht mehr, Funktionen, so ich sie benötige sind in beiden vorhanden.
Bleibt also die Quantität. Im 975er gibt’s von allem ein bisschen mehr, mehr Sounds, mehr Styles. Für meine Belange völlig belanglos.
Also wird das nächste ein PSR-S775.......

Und da schlägt er wieder zu, der Punkt 2), siehe oben !

Yamaha bringt im Herbst PSR-SX700/900 auf den Markt, und derselbe Klimbatsch (saarl. für Chaos) geht von vorne los, denn wenn die halten, was sie versprechen...............
 
Würde mein Pa800 doch nur noch so lange halten, bis ich kein Keyboard mehr brauche und auf Harfe umsteige........................

Darf ich Dumpfbacken Dumpfbacken nennen ?
Und warum ich es mache...
 
Nicht allen Lesern meiner Homepage gefällt es, wenn ich die Dumpfbacken in den Weiten des Internets als „Dumpfbacken“ bezeichne.
Vielen entgeht dabei, dass ich das meist garnicht mal so böse meine. Ich benutze den Ausdruck gerne für erwachsene Internetnutzer, die sich gelegentlich oder auch häufiger ziemlich dusselig anstellen, sei dies in Rede und/oder Tat. Zu einem Kindlein würde man „Dummerchen“ sagen.
Nun, da Erwachsne aber etwas mehr vor Rede und/oder Tat nachdenken sollten als Kinder, nenne ich sie Dumpfbacken, eben die erwachsene Form von "Dummerchen".
Und auch wirklich nur dann, wenn sie echten (also nachweisbaren) Mist oder Dünnpfiff von sich geben.
Ich habe noch nie jemanden so genannt, nur weil er mir gegenüber eine gegenteilige Meinung, oder Ansicht über was auch immer, vertrat.
Außerdem habe ich noch nie eine bestimmte, namentliche Person direkt oder indirekt als Dumpfbacke bezeichnet.

Wer mit dem vorangegangenen Satz nun nix anfangen kann, mich deshalb aber schief ansieht, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich !

Wer im Forum fragt, ob ein Update auch für ein ganz bestimmtes Keyboard-Modell gilt, wenn im Beitrag unmittelbar zuvor ein Link zu genau diesem bestimmten Keyboard-Modell angegeben ist, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer im Forum laut ausposaunt, dass er bestimmte Funktionen und Features zur Style-Erstellung nicht benötige, weil er ja selbst keine Styles erstelle (!?), aber ansonsten zu 100% Styleplayer  sei, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer überhaupt bestimmte Funktionen und Features in Keyboards selbst nicht nutzt und daraus den Schluss zieht, dass diese Funktionen und Features „kein Mensch braucht“; der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer anderen einen "Oberlehrer Unterton" unterstellt, nur weil die in ihrer Antwort auf das Handbuch, Seite "xyz" verweisen, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer flapsig darauf hinweist, dass er auf seinem 4000.-€ Keyboard nur spielen und nicht noch an unzähligen Funktionen und Features rumschrauben möchte, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer in einer Diskussion über Antivirusprogramme gute Ratschläge fürs ungefährliche Internetsurfen gibt, weil er sehr gute Erfahrungen damit gemacht hat, dass er nur Internetseiten wie - Youtube, mal Shoppen (Amazon, Music Store Köln, etc..), Lanzes Forum, Foren allgemein, online Bibel, mal Flirten, HOFA PSC, dann einige Hersteller Seiten wie DA-X, Access, Clavia, Korg, Roland, Yamaha, etc.. und Google-Bilder, Wikipedia, Soundcloud, Chip, E-Mail - besucht, der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wer dann noch erzählt, komplett in all seinen Windows Versionen bisher ohne Antivirusprogramm ausgekommen zu sein, und die Tatsache, dass er sich noch nie einen Virus oder „ähnliches“ eingefangen hätte, gebe ihm da recht (!!??!!??), der z.B. ist eine Dumpfbacke, finde ich!

Wenn er (derselbe Schreiber) dann allerdings (im selben Beitrag) anderen PC-Nutzern das kostenlose Antivirusprogramm „XXYZ“ empfiehlt, weil er dieses auch auf seinen Rechnern erfolgreich einsetzt, dann ist er nicht nur eine Dumpfbacke, dann ist er einfach nur ein (zu dem noch schlechter) Lügner, der andere Diskussionsteilnehmer verarschen will. Und so einer ist für mich keine Dumpfbacke, über die ich (noch) lächele, das ist dann für mich....(behalte ich jetzt für mich).

 

Jedenfalls versetzen mich solche Leute in einen - gelinde ausgedrückt - gereizten Zustand. Wohlgemerkt, dumme Menschen tun mir leid, können mich erheitern bis verstören, dann, wenn sie ihre Dummheit auch noch zur Schau stellen.
Wer jedoch glaubt, andere wären dumm genug, sich nach Herzenslust veräppeln, gar in Wort und Tat übervorteilen zu lassen, der gehört, wie bereits erwähnt, nicht zu den Dumpfbacken, der gehört zu einer anderen, weit schlimmeren Sorte.

Solche Leute findet man zuhauf in den „sozialen Gemeinschaftsbereichen“ des Internets, so auch in unterschiedlichen Foren.
Was man dort dann lesen kann, wenn gleich mehrere solcher Typen in einem Thread zusammen kommen, ist bisweilen erschreckend. „Normale“ Mitglieder klinken sich dann schnell aus, und schon bald hat sich dieser Thread seines Ursprung Themas entledigt.
Da kribbelt es dann schon mal in einem, man glaubt Argumente zu haben, diesen Streit wieder in geordnete Bahnen leiten zu können. Und plötzlich ist man mitten drin, ist Mitglied dieser bescheuerten Gruppe von Maulhelden, Dumpfbacken und Schlimmeren.
Und dass mir sowas nicht (mehr) passiert, weil mir die Besonnenheit und Zurückhaltung der meisten Foren Mitglieder nicht in vollem Maß vergönnt ist, habe ich mich vor nun mehr als drei Jahren aus allen Foren zurück gezogen.
Neben anderen Gründen war es der Wunsch, nicht zu dieser Gruppe der Dumpfbacken und Schlimmeren gehörig gesehen zu werden, welcher mich zu diesem Schritt bewegte.

Und mit eigener Homepage habe ich ja sogar noch bessere Möglichkeiten Dumpfbacken als, wie ich finde, Dumpfbacken zu bezeichnen! Und wem das nicht gefällt, hier geht‘s raus.....

Warum, weshalb und überhaupt
 gibt es bei YouTube soche Auftritte ??
 
Neulich habe ich mich ja über die Auslassungen von Besitzern der unterschiedlichen Keyboardmodelle bezüglich Updates derselben in den entsprechenden Foren so schön aufgeregt. Gut, es war kein echter, kein richtiger Schock, der mich damals beim Lesen im Internet heimsuchte. Schließlich kann ich mittlerweile durch jahrelanges Mitlesen in diesen Foren seriöse, ernst zu nehmende Mitglieder bei „Frage und Antwort“ von den immer mehr werdenden Dumpfbacken unterscheiden.
Aber es gibt noch eine „Kategorie“ von Keyboardspielern im Internet, die allerdings nicht mit „verbalen Kunstwerken“ in Foren auffällig sind, die treiben es bei YouTube, die machen dort Musik (oder was einige von ihnen dafür halten). Und was da für Augen und Ohren geboten wird ist sehr, sehr, sehr weit gefächert und kann den Betrachter und Zuhörer zum einen maßlos begeistern, zum anderen aber auch (wieder fast) schocken und ratlos zurück lassen.

Man stelle sich ein YouTube Musikvideo vor:

Have You Ever Seen The Rain“ von CCR  steht in der Ankündigung.
Man erkennt zwei Keyboard Tastaturen, die obere zweifelsfrei einem Tyros (x) zuzuordnen, die untere „weiß der Geier“. Man darf gespannt sein.
Zwei Hände erscheinen, die Linke startet auf dem Tyros „INTRO“. Beide Hände begeben sich in Ruhestellung. Der Akteur scheint andächtig einer Einleitung zu lauschen, die allerdings mit angekündigtem Musikstück aber auch so rein garnix zu tun hat. Das Rhythmusmuster übrigens auch nicht.
INTRO“ verklungen, Akteur sammelt sich zwei, drei Takte lang, und legt dann los, völlig losgelöst von Takt und sonstigem Zeitmaß. Und so geht’s weiter.
Zwischen Vers und Refrain wird eine angemessene Ruhephase eingelegt, dann der Refrain auf unterer Tastatur mit ähnlichem Sound wie vorher zelebriert.
Dies ist Teil 1 des Kunstwerks gewesen.
Zum ersten mal findet nun ein Variationswechsel statt und damit ein FILL IN. Und wieder wird da nicht „gehetzt“, alter Mann ist schließlich kein D-Zug.

Es folgt, nun in Teil 2, der gleiche, in allen Einzelheiten (was Fehler angeht) wiederholte Teil 1 bis dann endlich für Betrachter und Zuhörer, die es bis hier hin tapfer über sich ergehen ließen das erlösende ENDING ausgelöst wird. Und auch das wieder irgendwo im Takt „Nirgendwo“ gedrückt, und wie das „INTRO“ auch fern von Bezug zum gerade gespielten Kunstwerk.

Erstaunt, Erschrocken, Geschockt, und diesmal wirklich.

Leute, ich weiß, dass viele, - wenn nicht die meisten Keyboardspieler - oder besser gesagt „Keyboardkäufer“ - nicht über den Stand des eben beschriebenen „Könnens“ hinaus kommen.

Ich weiß, dass die meisten, fast alle in dieser Liga, mit dem richtigen  Auslösen von FILL INs nicht klar kommen.
Ich weiß, dass da in der Regel auch Kunstpausen  nach INTRO und vor ENDING eingelegt werden.
Ich weiß auch, dass da Melodien durch Schlenker über mehrere Tasten auf richtige Töne korrigiert, dabei aber zeitlich zerrissen werden.
Und ich weiß letztendlich, dass die Interpreten dieser Werke ihren Spaß dabei haben, sich damit geistig frisch halten, die meisten von ihnen Fenster verschließen, damit’s die Nachbarn nicht verstört oder gar quält. Und ich weiß noch viel mehr darüber, warum diese Leutchen bei ihrem Hobby bleiben sollten, Spaß daran haben sollen, sich mit anderen „kurzschließen“, usw..............

Was ich überhaupt nicht weiß, überhaupt keine Vorstellung, keinen blassen Schimmer, nichts, nada, nothing, ..............:

Warum spielen diese Menschen in YouTube????
Ohne erklärenden Kommentar bezüglich warum und weshalb und überhaupt ?!?!
Warum gleich zig Werke im eigenen Channel? Eins schlimmer als das andere.

Man muss nicht unbedingt Noten lesen können, man kann sein Geklimper in YouTube aber auch mit den Originalen vergleichen, um festzustellen, dass man selbst keine Improvisation oder eigene Versionen zum besten gibt. Man spielt - bezogen auf die meisten YouTube Beiträge anderer Keyboardspieler - schlichtweg unterirdisch schlecht.

Ist man dann auch noch so naiv, dass man die Kommentare wie „tolles Lied toll gespielt, mein Lieblingslied herrlich gespielt, grandios usw.....“ als Bestätigung einer famosen Leistung auffasst, ....... ???!!!???!!!
Man sollte sich lieber an denen orientieren, die es wirklich können, und nur dann sein eigenes Spiel präsentieren, wenn man sich traut, sich dabei auch „gesichtlich“ zu zeigen und spieltechnisch zumindest den Drittelwert der „Großen“ erreicht.

Auch sollte man durchblicken lassen, warum man dieses oder jenes zu Gehör bringt. Denn die Darbietung eines Musikstücks ohne jeglichen Zusatzhinweis sollte man wirklich nur denen überlassen, denen es nur um die Darbietung eines Musikstücks wegen dem Musikstück geht. Man weiß, wie ich das meine.

Wem als Anfänger nun aber tatsächlich oben beschriebenes „Kunstwerk“ bezogen auf den eigenen musikalischen Anspruch genügt, ja, für den habe ich doch noch einen guten Rat:
Für das was hier geboten wird, reicht jedes Keyboard zwischen 150.-€ und 400.-€ voll und ganz aus, dafür braucht‘s nicht mehr......
Muss in dem Falle also wirklich kein Tyros, Genos o.ä. sein !!! 
Man könnte somit einige viele Euro sparen und stattdessen für eine gute musikalische Ausbildung verwenden!
Doch glücklicherweise gibt es nicht nur solche Tastateure, es geht auch anders,............

Darum, deshalb und überhaupt
könnte mir das schon bald ganz egal sein !!
 
....denn in YouTube gibt es neben vielem anderen nicht nur sogenannte Musiker, die (noch) nicht ( oder jemals) richtig spielen können;
es gibt tatsächlich richtig viele, die ganz hervorragend (gut) spielen können. Und meist haben diese Leute ihre jeweiligen Beiträge nicht mal selbst hochgeladen. Das haben Leute gemacht, die an anderer Stelle durch bestimmte Darbietungen so begeistert waren und dann für ein „breiteres Publikum“ bei YouTube sorgten.
Die Rede ist hier von Orgel- bzw. Keyboard-Größen wie Klaus Wunderlich, Franz Lambert, Ady Zehnpfennig, Claudia Hirschfeld, Barbara Dennerlein, Heidrun Dolde, Florian Hutter und vielen mehr, deren Namen mir jetzt nicht einfallen oder die ich (noch) gar nicht kenne.
Nicht jedem Zuhörer werden dabei alle dargebotenen Musikstücke gefallen, aber jeder wird erkennen, dass hier jeweils die Creme de la Creme  am Werk ist. Manchmal verbringe ich Stunden vor dem PC und lasse mich von diesen Künstlern inspirieren. Oder ich verspüre Lust auf ein ganz bestimmtes Musikstück und spicke dann, wie die Großen der Tasten das wohl spielen.
Oft übernehme ich dann solch ein Stück, baue mir einen Style und versuche, ein Arrangement zu finden, das dem gehörten Vorbild so nah und authentisch wie möglich kommt.

Allerdings steht eines dabei unumstößlich fest:

An die musikalischen Fähigkeiten dieser begnadeten Keyboardspieler und Organisten werde ich in meinem Leben nicht mehr heranreichen, seien dies die Fingerfertigkeit, die allgemeine Musikalität oder andere diesbezügliche Dinge betreffend.
Soll es sich bei mir annähernd „brauchbar“ anhören, muss ich eben einen Style bauen, der mein Spiel dann an den „fehlenden Ecken und Kanten“ ergänzt und unterstützt. Und damit bin ich jahrelang gut gefahren und mit mir sicher auch viele andere Keyboardspieler in dieser Mittelklasse.

Denn, so bin ich für mich irgendwann mal zu der Erkenntnis gelangt, dass es grob drei Klassen von Keyboardspielern gibt, wobei die Übergänge breit und fließend  sind:

Zum einen die blutigen Anfänger und die, denen das genügt und an ein Weiterkommen nicht zu denken ist. Die brauchen keine guten, aufwendige Styles, denn bedient man einen Style permanent falsch, kann man nicht erkennen, welcher Qualität dieser Style entspricht, also völlig egal für das „Endergebnis“, es bleibt immer „anfängerig“.

Die zuvor beschriebene oberste Gruppe der echten Tasten-Stars braucht allerdings ebenfalls keine „besonderen Styles“. Vielen von ihnen reicht ein simples Rhythmusgerät (sogar analog)  als „Trommler“ vollkommen aus. Dazu vielleicht noch, wenn überhaupt, ein automatischer Bass. Mehr  Begleitautomatik braucht’s da nicht, würde eventuell sogar stören. Wer‘s nicht glaubt, gehört wahrscheinlich der ersten Gruppe der blutigen Anfänger an.

Bleibt die „gesunde“ Mittelklasse, der auch ich mich zurechne.

Hier tragen gute, ausgewogene Styles zur guten Darbietung eines Musikstücks nicht unwesentlich bei. Kann man diese Styles dann auch noch selbst erstellen, also Titel- und Personenbezogen, kommt man mit den gehörten Ergebnissen denen der obersten Fraktion schon recht nahe.
Darum, deswegen und überhaupt erstelle ich Styles für mein Repertoire selber.
Und jede Menge dieser Styles habe ich auch über Jahre hinweg mit „Freunden und denen, die sich (aus Copyrights-Gründen) so nennen“, für den privaten Gebrauch geteilt. Auch habe ich diesbezüglich auf meiner Homepage Tipps und Gebrauchsanweisungen bis hin zu speziellen Spielanleitungen für bestimmte Musikstücke geliefert.

Und genau hier ist nun für mich ein Konflikt entstanden:

Man weiß, derzeit spiele und werkele ich ausschließlich auf meinem geliebten Pa800, meinen  Pa3X habe ich im Herbst 2019 verkauft. Der oder das BK-5 dient nur der Wiedergabe meiner unzähligen Roland Styles, die mir dann als Anregung und Aufbereitung für Pa-Styles zur Verfügung stehen.

Und das alles hat über Jahre recht gut geklappt, weil sich die Korg Pa-Begleitautomaten in dieser Zeit nicht ein Quäntchen weiter entwickelt haben. Im Gegenteil, Vorsprung in Musikalität und diesbezüglichen Funktionen gegenüber den Begleitautomaten anderer Hersteller hat Korg leichtfertig abgegeben.

Und so ist schon an anderen Stellen dieser Homepage darauf hingewiesen, dass man Musikstücke mit einem dafür auf dem Pa800 von mir erstellten Style so nicht mehr auf Pa600/700/900/1000 zu spielen in der Lage ist.
Diesen Modellen fehlen schlicht und ergreifend Funktionen aus Pa2/500/800/3x !!!!!
Deren Begleitautomatiken befinden sich leider wieder in „urzeitlichem“ Zustand und damit wieder nur auf Augenhöhe mit den restlichen Herstellern. Das war schon mal viel besser, aus Korgsicht.

Aber befinden wir uns nicht ständig im Wandel der Zeit ?

Ich bin alt, alt sind meine Freunde, der klassische Alleinunterhalter vergangener Tage ist schon lange tot und wer‘s nicht glaubt, soll weiter träumen.
Und wenn er dann beim Spielen des Schneewalzers in die Gesichter seiner jungen Zuhörer schaut, so sind das keine andächtig lauschend, verklärten Blicke, das ist Mitleid.....

Folglich muss auch ich einsehen, dass alles seine Zeit hat.

Ich sollte Käufern von neuen Korg Keyboards nicht mehr erklären, was alles in dem von ihnen gekauften Modell fehlt.
Vielleicht wurde es ja wegen einem Feature gekauft, dass ich nicht mal kenne.
Vielleicht braucht da ja gerade niemand eine Begleitautomatik, sieht sie nur als unvermeidliches Anhängsel.
Unvermeidlich deswegen, weil da ja doch noch einige Alterchen meines Kalibers herum hängen, und da tut‘s dann tatsächlich bei den meisten von den wenigen eine Wald und Wiesen Begleitautomatik.
Darum, deshalb und überhaupt wird es bald keinen Pa800 und/oder Kompatible mehr geben!

Tipps, Kniffe, Arbeitsweisen von mir mehr als hundertzehnprozentigem Stylespieler finden keinen Nutzer mehr, laufen ins Leere.

Darüber muss ich in naher, in sehr naher Zukunft mal nachdenken, jedenfalls bevor meine Denkmaschine das Denken einstellt......

Mein Weg zur Style-Erstellung
 
1.)  von Roland......

Wie ich über das Spielen mit Styles - und selbst erstellte Styles im Allgemeinen - denke, weiß der aufmerksame Leser meiner Homepage. In vielen Beiträgen beschäftige ich mich haupt- und auch nebensächlich mit diesem Thema. Für alle, die noch nicht so tief in meine Seite eingetaucht sind, hier, zum Thema passend, eine Zusammenfassung:

Seit ich Musik alleine auf einem Arranger Keyboard mache, betrachte ich die Begleitautomatik mit all ihrer Styles - egal ob Werk-, zusätzlich gekaufte, selbstgemachte oder im Web erjagte Styles - als Simulation einer Ansammlung von Musikern, die, mit "links" gesteuert, mein Melodiespiel und auch meinen Gesang begleiten.
Wie gut (in meinem Sinne) sie das tun, hängt in erster Linie von der bestehenden Struktur einer Begleitautomatik ab, und natürlich von dem, was ein "Stylemacher" beim Erstellen eines Styles aus dieser Struktur herausholt.
Viele, wenn nicht gar die meisten Keyboardspieler kaufen sich das Keyboard eines bestimmten Herstellers allein wegen der ihnen am meisten zusagenden Beschaffenheit der mitgelieferten Factory Styles. Oftmals gibt da schon ein einzelnes, reichhaltig bedientes Musikgenre den Ausschlag. Bei dem einen sind es die "Countrys", bei dem anderen die "Rockys", wieder andere erfreuen die "Schlager".
Ich fand viele Jahre lang in Roland Keyboards die für mich beststrukturierte Begleitautomatik.
Nach dem Niedergang Rolands in diesem Marktsegment erhielt ich in Korgs Pa800 fast gleichwertigen Ersatz, schließlich vom Pa3X - mit seinen fünf unabhängig zu bedienenden FILLs - noch übertroffen.
Die Factory Styles beider Keyboards begeistern mich dabei höchst durchschnittlich bis gar nicht.
Die mitgelieferten SongBook Einträge mit Hunderten Musikstücken, die auf diese Styles zugreifen, bestätigen mir meine Meinung über diese Styles aufs Grausamste. Ich beziehe mich da in erster Linie auf mir altvertraute,  lieb gewonnene Musikstücke, die schon vor Jahren zum festen Bestandteil des Repertoires meiner alten Band gehörten. Was hätte ich den Jungs damals die Leviten gelesen, hätten sie ein Musikstück nach Korgs heutiger SongBook Version verunstaltet.

Genug, ich nehme etwas Dampf aus dem Kessel, denn wirklich schlecht sind die Styles von Korg nun tatsächlich nicht, sie sind eben Universal Styles. Zum Üben, zum Einstudieren schwieriger Liedpassagen, zur Grundstock Findung für einen bestimmten Song oder als Ausgangspunkt für einen neuen Style erfüllen sie allemal ihren Zweck. Dabei kommen sie in einzelnen Variationen bestimmten Musikstücken manchmal sogar recht nahe.

Nur, viele der unverkennbaren, immer wieder von uns Alleinunterhaltern aktiv und passiv gewünschten Musikstücke haben zwar ein gemeinsames Taktmaß, eine nahezu gleiche Instrumentierung, gleiches Tempo; und man findet dann durchaus Styles, in denen es dann eine oder gar mehrere Variationen gibt, mit denen man einzelne Passagen dieser Musikstücke mit gewisser Wiedererkennung spielen könnte.
Allerdings haben unzählige Evergreens ihren Ruhm und damit verbundenen Erfolg durch individuelle Liedabschnitte erreicht, die sie von anderen, ähnlichen Nummern unterscheidet und damit einzigartig macht.
Dabei kann es der Liedanfang (Intro), ein toller Übergang von Vers zu Refrain (FILL), ein Zwischenstück (Break oder auch Intro) und/oder ein außergewöhnlicher Schluss (Ending) sein, der diese Nummer so einzigartig macht. Bestimmte Gitarrenriffs, Orgel-Licks, Bläser Einwürfe taten ein übriges und machten und machen Stücke weltberühmt. Ohne dieses "Beiwerk" hätten diese Stücke vermutlich nie diesen Ruhm erlangt. Und mit diesem "Beiwerk" ausgestattet finden wir keinen Factory Style, denn dann wäre der ja kein Universal Style mehr.

Wie gesagt, das bisher Geschriebene findet sich in Fragmenten verstreut und wiederholt geäußert in vielen Beiträgen meiner Homepage wieder.
All dies spiegelt den Grund wieder, warum (mittlerweile) mein komplettes Repertoire aus Musikstücken besteht, die ich ausnahmslos mit selbsterstellten Styles spiele.

Begonnen hat das damals bei mir mit kleineren Umbauarbeiten an vorhandenen Styles. Elemente umkopieren, zurecht schneiden, überflüssiges löschen, das waren so die ersten Maßnahmen zur Stylegestaltung meiner Vorstellung.

Da ich ja innerhalb einer "Beat-Band" die Instrumente Gitarre, Bass, Drums und Kofferorgel so "leidlich" beherrschte, war ich auch recht fix in der Lage, bestimmten Spuren in einem Style neue Inhalte zu vermitteln.
Irgendwann stellte ich dann fest, dass einen vorhandenen Style umzuändern oft mehr Aufwand bedeutete, als einen völlig neu zu bauen.
Dabei dachte ich bei der Erstellung meines ersten kompletten neuen Styles (Roland E86) an die Proben mit meiner alten Band damals.
Nach geistiger Einverleibung eines neuen Musikstücks wurde da die Rollenverteilung unserer Instrumentenbesetzung entsprechend festgelegt, und jedes Bandmitglied gab sich fortan Mühe, seinen Part - an der Vorlage ausgerichtet - so gut wie möglich auszuführen. Klappte das bei allen besonders gut, konnte man von einer "originalen" Umsetzung ausgehen. "Titelbezogen" war das ganze in jedem Fall.
Und so stellte ich mir einfach vor, wie ich die einzelnen Instrumente, Bass, Gitarren, Schlagzeug usw. im angedachten Stück spielen würde, erstellte so ein Standard Midifile, bügelte alle Harmonien nach "C", kürzte Abschnitte auf geeignete Patternlänge und schaufelte Spur für Spur, Element für Element, midisynchronisiert von Cubase im PC (damals sogar noch Atari St) in den Style-Editor des E86.
"Try und error" führten von nun an längere Zeit das Regiment bis endlich zum erlösenden "das isses". Ich war fortan in der Lage, mir meine Styles selbst zu bauen.
Und davon machte ich reichlich Gebrauch. Allein schon, um endlich von den "irrwitzigen Roland Endings" unabhängig zu sein, die wir lt. den Herren  Schink und Jobmann von Roland nur den Japanern und deren Vorliebe für solche opulente Werke am Liedende zu verdanken haben (?!).
Dass man zur damaligen Zeit gerade mal 8 Userstyles über Diskette auf einmal "nachladen" konnte, tat meiner Begeisterung keinen Abbruch. Das wurde in Tanzpausen erledigt und schulte außerdem die Fähigkeit, sein Publikum richtig einzuschätzen. Auch gab es zu Anfang ja noch genug Alternativen aus dem "Werkstyle Bereich".
Über G800 fand ich dann zum G1000, aus meiner Sicht die mit Abstand  größte technische Erweiterung, die ich je beim Wechsel von einem Keyboard zu seinem Nachfolgemodell erlebte.
Mit dem FC-7 Footcontroller begann ich damals, die Auslösung der FILL INs meinen Füßen zu überlassen, um so meine Finger für "mehr Tasten-  und Tasterbedienung" zu entlasten. Andere Funktionen und Features erschlossen sich mir, und so lernte ich nach und nach, die Begleitautomatik Struktur meines sich jeweils gerade in meinem Besitz befindlichen Keyboards voll für die Darbietung meines Repertoires auszunutzen.

Und plötzlich, fast zeitgleich mit dem Höhepunkt dieses Schaffens, verschwand die Abteilung "Arranger Keyboard" aus Rolands Produktpalette, und ich fand - wie oben bereits geschrieben - zu Korg, und alles wurde wieder gut, zumindest für eine gewisse Zeit....

2.)    ........zu Korg

...was aber anfänglich gar nicht so gut anlief.

Ich war regelrecht geschockt von der Vorstellung, nach Roland nun meine zukünftige Musiker Laufbahn auf Yamahas Spielzeug Keyboards aufbauen zu müssen. Korg hatte ich noch aus i-Zeiten als zu brachial, unästhetisch laut und rau im Kopf und somit nicht auf dem Schirm.
Auf die Tatsache, dass Korg mittlerweile mit den Pa-Keyboards mehr in meine musikalischen Ansprüche produziere, machte mich dann ein österreichischer Kollege im Rolandforum aufmerksam. Er war gerade auf einen Pa2 umgestiegen und deutete mir an, „dass die Styleerstellung auf dem Pa2 auch sehr viel Spaß“ mache. Noch heute bin ich ihm  dafür dankbar, dem lieben Hubert.
Und so kam es, dass ich schon kurz darauf einen nagelneuen Korg Pa800 mein Eigen nennen konnte.

Natürlich begann ich auch sofort mit dem Erstellen von Styles auf diesem Keyboard. Was das tonale Material in den einzelnen Style Elementen angeht, gab es da ja kein Neuland zu betreten.

Aber Korg ist nicht Roland !
Gut, eine Begleitautomatik ist eine Begleitautomatik und beim Abspielen von Styles sind da für den „Otto Normalverbraucher“ erst mal keine riesigen Unterschiede festzustellen, außer dass dem einen die Styles des einen vielleicht besser zusagen als dem anderen die des anderen!
Dem Style Ersteller hingegen dürften wohl am ehesten fehlende Funktionen und Features im neuen, ungewohnten Keyboard auffallen.
Da erging es mir nicht anders. Ohne jetzt hier Details zu schildern, kann ich sagen, dass mir Korgs Style Struktur anfänglich gegenüber der von Roland recht spartanisch daher kam.

Das änderte sich allerdings schlagartig, als ich vom Erstellen erster Styles zum Spielen mit diesen überging.

Allein schon der Fill Mode zog mich in seinen Bann, war es und ist es doch tatsächlich möglich, mit einer einzigen Tasterbetätigung einen x-beliebigen Fill auszulösen und dabei auch gleichzeitig in eine andere, auch x-beliebige Style Variation zu gelangen. Und das noch sehr vielfältig und flexibel je Current Style Performance oder SongBook Eintrag. Und das gleich mit drei Fill Ins.
Kamen die mir anfangs gegenüber den festgezurrten sechs Fills von Roland etwas dürftig vor, so musste ich jetzt freudig erleben, dass ich damit wesentlich bessere, effizienter zu spielende Titelbezogene Styles erstellen könnte, als dies so mit Roland je möglich war.
Schnell lernte ich noch weitere Features in der Struktur der Korg Begleitautomatik kennen. „Cue Mode“, „NTT Type“ und „NTT Table“, sowie die Möglichkeit verschiedene Noten und Ereignisse unterschiedlichen Harmonie Tracks zuzuordnen, heben seitdem nach meinem Empfinden die Begleitautomatik von Korg über die der anderen Hersteller weit, sehr weit hinaus.

Noch unter dem Eindruck dieser tollen Erfahrung mit dem Pa800 ließ ich mich (auch durch unzutreffende, Funktionen betreffende Versprechungen eines Herrn Sartorius) zum Kauf des damals krachneuen Pa3X MUSIKANT verleiten. Bei diesem konnte ich dann auf fünf Fill Ins zugreifen. Eine Aufstockung, die mir damals über 3300.-€ aus dem Beutel leierte.

Nun, wäre mein Umstieg von Roland zu Korg damals in diese Zeitspanne gefallen, der Pa3X also mein erstes Korg Keyboard gewesen, ich hätte mich wohl genau so tierisch gefreut wie kurze Zeit zuvor über den 800er.
Heute muss ich sagen, dass mir der Pa3X keinen Aufschwung bereitet hat. Ich benutzte ihn  aus unterschiedlichen Gründen draußen bis zum Schluss bei meinen Gigs als Alleinunterhalter. Seitdem war er aber praktisch arbeitslos und stand in meinem Musikzimmer herum und musste erleben, dass ich nur noch auf dem Pa800 spielte und Sachen erstellte. Darum habe ich mich schließlich im Herbst 2019 von ihm getrennt!

Wie dem auch sei, ich habe viele Styles nur für mich und ich habe viele Styles für liebe Leser und Freunde meiner Homepage auf dem Pa800 erstellt. Und eine bestimmte Zeitspanne lang konnte ich da den Bedarf von Nutzern der unterschiedlichen Korg Modelle abdecken.

Dann kam der Pa600 auf den Markt, dessen Fill In Bedienung auf „Yamaha Niveau“ gesenkt wurde.
Einige Pa600-Nutzer waren pfiffig genug, die Fill Ins meiner Styles durch Umkopieren auf von ihnen bevorzugte Plätze zwischen Variationen zu setzen. Man war jedoch mit dieser Lösung nicht besonders glücklich. Im Korg Forum glaubte man damals an einen einmaligen Korg Ausrutscher und baute auf Rückführung zu alten Zuständen durch Update oder zumindest im nächsten Modell.
Und so kam der Nachfolger des Pa800 als Pa900 als Fortsetzung bzw. Aufstockung des Pa600.
Und man weiß mittlerweile, auch ohne den alten Fill Mode.
Und so im Pa700 und so im Pa1000.
Lediglich im Pa4X konnten die Nutzer durch Proteste den Fill Mode zurück erobern. Dafür fehlen andere Funktionen.
Ich bewerte diese Markstrategie von Korg nicht mehr. Marktforschung und letztendlich das Kaufverhalten der Korg Kunden sind wohl der Grund und so mitschuld, wie sich für mich die einzelnen, neueren Korg Modelle derzeit darstellen. Und da spielt es dann keine Rolle, ob mir als einzelnem das nun gefällt oder nicht.
Ich erstelle weiterhin Styles für Musikstücke auf dem Pa800, die man allerdings so (in der von mir angedachten Form) nur noch auf den wenigen alten Korg Keyboards spielen kann. Und lange wird auch das nicht mehr so sein, weil es bald keine alten mehr gibt.
Und so weiß ich heute noch nicht - sollte mein alter Körper sowohl auch mein alter Geist den Pa800 überleben - welches Keyboard welchen Herstellers ich mir dann zulege. Aber ich weiß, Stand heute, von welchem Hersteller es nicht kommen wird..............

Auch auf anderen Homepages gibt´s gutes Futter.......
Als ich mir vor Jahren den Pa800 kaufte, sind mir gleich die vielen „empty“ Plätze in den Factory Style Banken aufgefallen.
Schnell wurde mir klar, dass dies Korgs Speicherverarbeitung  geschuldet war und Raum für spätere Updates darstellte. 
Da ab einem bestimmten Zeitpunkt aber abzusehen war, dass da kein Update mehr kommen würde, begann ich diese freien Plätze mit eigenen Werken zu füllen. 
Glücklicherweise wurde ich nicht annähernd fertig damit;  
denn auf Eddy Duins Homepage gibt es nun alle Factory Styles des Pa1X, aufbereitet für spätere und aktuelle Kork-Keyboards.
Da sind zwar viele Pa800 Styles dabei, aber auch viele, die im 800er fehlen. Und darunter gibt es ganz schöne Schnittchen. Da werden wohl einige den Weg in meine Kiste finden......... 
Hier geht´ s auf die entsprechende Seite. Ganz unten, neben dem „New“ Button findet Ihr den Download.

Titelbezogener Style
muss, kann gar nicht immer Originalbezogen sein !
 
Den Style für den "The Platters" Hit "Smoke Gets In Your Eyes" wünschte sich ein lieber Leser meiner Homepage innerhalb der letzten "Style Wunschliste" Aktion.
Dieser Song stellt für den Style jeder Begleitautomatik eine große Herausforderung dar. Einerseits ist er gespickt mit schrägen Harmonie Abfolgen und „Akkord fremden“ Streicher- und Choreinwürfen, die dann aber andererseits gerade bei selbst korrekt gespielten Griffen schnell mal von dieser Begleitautomatik zerrissen werden. So gesehen also ein Fall für den Einsatz eines Midifiles?
Mitnichten, wir reden ja hier von Styles !
Nun wissen wir (durch das Studium der unterschiedlichsten Notenvorlagen), dass viele Musikstücke durchaus mit unterschiedlicher Anzahl und Art von Akkorden zu spielen sind. Dabei ist dann die Frage nach „falsch“ oder „richtig“ vollkommen überflüssig, die Hauptsache es „klingt“!
Amazing Grace“ beispielsweise kann man schon mit drei Akkorden recht gut interpretieren. Aufwerten kann man die Nummer mit ein, zwei zusätzlichen Griffen, wenn man diese richtig einsetzt. Jazzmusiker können aber auch alle Akkorde in schräge Ottos umwandeln, die, selbst korrekt gegriffen, das Lied für meine Ohren restlos zerstören. So kommt es dann wohl, wie in allen Sparten, zu der Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“
Diese Gedanken (und einige mehr) gingen mir durch den Kopf, als ich mich an die Arbeit für den „Smoke Gets In Your Eyes“ Style machte.
Der Titel stand zwar nicht an erster Stelle der vorübergehend geöffneten Style Wunschliste, wurde aber direkt von mir angenommen, frei nach dem Motto „………dann habe ich schon mal das dickste Brett gebohrt!“

Sofort war dann klar:
Die Original Tonart „Eb“ muss so bleiben, ist gesanglich von jedem zu schaffen, weil ich sie auch gerade so schaffe, denn was für mich nicht zu hoch ist, schaffen alle anderen auch.

Und wenn jemand das Lied instrumental spielen möchte, auch egal, weil klingende Tonart „Eb“ kann man entweder direkt spielen oder durch TRANSPOSE so zum Klingen bringen.
Bleiben die einzelnen Akkorde. Hört man dem „Original“ zu, bemerkt man, dass der Pianist oft Arpeggio Linien mit gleicher Tonfolge über Akkordwechsel hinweg spielt, und das auch häufig noch mit jeweils akkordfremden Tönen.
Ich hab’s probiert, das Ergebnis war nicht gut, immer strauchelte hier und da ein Tönchen. Da war von schönem Arpeggio nichts mehr zu hören, es war stellenweise sogar richtig falsch.
Also habe ich die entsprechenden Spuren mit akkordeigenen Tönen (so eng wie möglich am Original) erstellt, und siehe da: die im Stück zu hörenden Arpeggio waren zwar auch nicht original, aber dafür ohne falsche Töne.
Nun war es keine große Sache mehr, die am besten, taugliche Harmoniefolge zu erarbeiten und so kann auch ein selbst erstellter Style „rund“ laufen und sich nach „Smoke Gets In Your Eyes“ anhören; dann, wenn man nicht auf den Griffmonstern der Notenvorlage beharrt und dafür der Begleitautomatik Griffe liefert, die sie auch entsprechend verarbeiten kann.
Und so könnt Ihr hier den Style downloaden und hoffentlich Spaß daran haben............

Quatsch mit Soße !?
Anfang Januar 2019 im Korgforum aufgeschnappt....

Quatsch mit Soße“ wäre eine Berliner Redewendung, meinte kürzlich im Korg Forum ein Bewohner dieser Stadt. Nu, scheint noch nich weit jekommen zu sein, der Jute. Denn dann hätte er „Quatsch mit Soße“ schon in vielen anderen Gegenden unserer schönen Republik angetroffen, und wüsste dann auch, wie man sie zu gewissen Beiträgen in Foren und/oder im allgemeinen Meinungsaustausch serviert/servieren sollte.

Im Korg Forum geht es schlicht und ergreifend darum, dass die Ressourcen erweiternde, dazu zu kaufende Musikanten Software eines Korg Pa-Keyboards enthusiastisch gefeiert und quasi einem „Zweit Keyboard“ gleichgesetzt wird.
Was ein besonders sach- und fachkundiger Siebenhirter aus Niederösterreich dazu - wie gewohnt völlig richtig- bemerkte, schmeckte oben vorgestelltem Berliner Einwohner überhaupt nicht, warum er sich dann auch veranlasst sah, die vermeintliche Berliner Spezialität als Prädikat über den Beitrag des „Ausländers“ zu gießen.
Der (also der aus Siebenhirten) konnte nämlich, trotz überschwänglichster Lobhudeleien des Soßenkochs  und anderer Forumser kein zweites Keyboard entdecken.

Und auch ich verstehe unter einem zweiten Keyboard ein zweites Keyboard (also Hardware mit eigener Software, keine Software-Erweiterung in dem einen Key)).
Auch dann, wenn es keine Tastatur besitzt, eben ein Expander oder Modul ist.
Denn: Nur solch einem (echtem) Keyboard ist es möglich mindestens einen zusätzlichen Sound-Track ( zu Korgs Pa Modellen quasi Upper4) gleichzeitig zum „zu erweiternden Keyboard zu spielen.
Auch doppelte Soundbelegung in der Begleitautomatik (ob sinnvoll oder nicht) wäre nur mit echtem Zweit Keyboard denkbar. Auch sind nur in diesem Verbund mehr als 128 Stimmen (bezogen auf die Pa-Reihe) möglich.
Jede Art von Software hingegen, ob nun Musikant Daten vom Stick oder der Karte, ob von anderen Herstellern, mag ihre Besitzer und Anwender verzücken, berauschen und sonst noch was mit ihnen anstellen: es ist trotzdem nur mehr vorhanden:
Mehr Styles, mehr PADs, mehr Sounds, mehr Samples, mehr SB- und Performance Einträge, ob gut, ob nicht gut, völlig egal, weil immer noch dasselbe Keyboard.
Dazu brauchen diese Zusatz Ressources einen gewissen Speicher vom eigenen Key, reduzieren also auch gewissermaßen Ressources.
Nur ein echtes Zusatz Keyboard, egal wie mickrig oder überdimensioniert tastet diese Ressources von Keybord Nummer 1 nicht an.
Und nur ein echtes zweites Keyboard lassen mit dadurch vorhandenen, anderen Möglichkeiten u.U. mehr Styles, mehr PADs, mehr Sounds, mehr Samples, mehr SB- und Performance Einträge, ob gut, ob nicht gut, sehr, sehr alt aussehen.
Also, Mann aus Berlin:  Asche auf Dein Haupt, oder noch besser „Quatsch mit Soße“, und zwar aus vollen Kübeln.
 
(als Oberlehrer würde ich Dir übrigens unter Deine Beiträge im betreffenden Thread  "Thema verfehlt, setzten, sechs mit Sternchen!" schreiben).

Widersprüche auf Seite "MEDIA" ?
 
Seit einiger Zeit gibt es auf meiner Homepage die Seite „MEDIA“ bezüglich der Speicher-Verwaltung innerhalb der Korg Pa-Modelle. Aufmerksamen Leser ist es nicht entgangen, dass sich da gewisse Widersprüche in meinen Beiträgen eingeschlichen haben.
Nun, das lag so nicht von vornherein in meiner Absicht, hat sich aber aus der Tatsache ergeben, dass solche Erläuterungen oft komplett unterschiedlich von Nutzern aufgenommen und verarbeitet werden.
 
So habe ich die Erfahrung gemacht, dass lange, bildlose Textpassagen zwar geeignet sind bestimmte Zusammenhänge tiefgehend aufzudröseln, von vielen Lesern aber nur quer gelesen und deshalb oft nicht erfasst werden.
Mit reichhaltiger Bebilderung kann man hingegen bestimmte Arbeitsschritte unmissverständlich darstellen, wenn die Symbolik von Bild und Praxis (gemeint ist hier das Display im Keyboard) halbwegs übereinstimmt.
 
Und so kommt es, dass ich in längeren Textpassagen versuche zu erklären, dass es im Pa-Dateiensystem, wenn überhaupt, nur einen einzigen Ordner gibt, auf dem Display aber (wenn auch nur augenscheinlich) gleich mehrere dargestellt werden.
 
Da ich nun aber mal weiß, dass einige Keyboardspieler gegen Handbücher - und lange Texte überhaupt - resistent sind, mit kurzen Bilderstrecken hingegen was anfangen können, versuche ich bestimmte Zusammenhänge so zu erläutern, wie ich dies derzeit im Bereich „MEDIA“ meiner Homepage tue.
Die wenigen Leser, die sich nun komplett und tief in diese Erläuterungen einarbeiten, finden dann natürlich diese Widersprüche.
Tröstlich für mich ist dann allerdings die Vorstellung, dass diese Leser scheinbare Widersprüche zu ignorieren imstande sind, weil sie das große Ganze doch wohl richtig überschauen.

Neue Keyboards sind schon alt?!
Zumindest in Sachen "Begleitautomatik" ist schon lange nix mehr dazu gekommen !
 
Im Zuge der Umgestaltung meines Pa800 zu einem "neuen" Keyboard drängen sich mir immer häufiger Gedanken und Eindrücke auf, die so rein gar nichts mit der eigentlichen Arbeit dieser Umgestaltung zu tun haben.
So wird mir beispielsweise laufend bewusst, mit welcher alten Begleitautomatik ich mich da beschäftige, und das hat nichts damit zu tun, dass der Pa800 ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Setzte ich mich daneben an meinen (mittlerweile abgegebenen, verkauften) Pa3X oder lese alle zugänglichen Informationen zu neusten Korg Pa Modell, so finde ich diesbezüglich (also innerhalb der Begleitautomatik) in diesen Keys keinerlei Unterschiede zum Pa800 !
Das ist bei Yamaha nicht anders und in meinem "billigen" Roland BK-5 spielt die gleiche uralte  Band aus vergangenen Tagen die Begleitung!
Und auch in der Abteilung "Sounds" ist nicht grundlegend neues entwickelt worden. Das ist meine vollste Überzeugung, auch wenn ich da jetzt einige Augenbrauen hochschnellen sehe.
Mein Blickwinkel ist da mehr der, der durchschnittlichen bis (na ja) gerade mal guten Keyboardspieler, zu denen auch ich mich zähle.
Hört man sich nämlich die Werke dieser Gruppe in "YouTube" und anderen Medien an, gespielt auf den neuesten Keyboards, so ist auch da kein nennenswerter Unterschied zu früheren (PCM Sample basierten) Modellen zu vernehmen.
Und Leute wie Lambert, Sartorius, Dennerlein, Dolde, Wunderlich, Zehnpfennig, Voncken und alle, die mir jetzt nicht einfallen, haben früher die alten Kisten schon so zum Klingen gebracht, wie es davor genannter Gruppe auch mit neuesten Entwicklungen der Jetztzeit nicht gelingen wird.
Für mich hören sich nun mal die älteren und auch die neuesten Arranger Keyboards so an, als hörte ich eine CD mit Musikstücken, die mit echten Instrumenten aufgenommen wurden.
Will sagen, man hört beim Abspielen von CD und anderen Datenträgern oft keinen Unterschied zwischen realen und "künstlichen" Musikinstrumenten, und das schon seit vielen Jahren. Das ist doch was und reicht auch vollkommen aus.
Aber so wie man reinen Stadtkindern ruhig mal eine echte Kuh zeigen sollte, wäre es für einige "Musiker" nicht schlecht, mal ein Konzert zu besuchen, bei dem echte Instrumente eingesetzt werden.
Denn, wer mal auf der Bühne oder auch im Musikzimmer einen echten Saxophonisten neben sich hörte, wer mal mit meinem Schwager und seiner Gitarre zusammen gespielt hat, nun, der weiß, wie Saxophon und Gitarre wirklich klingen (und agieren können). Selbst ein altes Klavier im noch älteren Dorfschulmusikraum hat mehr Musikleben in sich als das beste Arranger Keyboard mit dem derzeit gerade besten Grand Piano aller Zeiten.
Und weil das so ist, werden noch heute Saxophone, Gitarren, Klaviere und alle uns bekannten oder auch nicht bekannten Musikinstrumente gebaut....... für Leute, die sich - wie ich - schlapp lachen über diejenigen, die glauben, ein Keyboard ersetze doch diese "Natur Instrumente".

 
Nun sollte man aber auch klarstellen, dass "diejenigen" tatsächlich in der Minderheit sind, so wie beispielsweise die Gruppe der "Deebach Anhänger".
Die Qualität von den XMS Sounds besagter Firma wird von diesen Anhängern geradezu über die der "echten Vorbilder" gejubelt. Hört man sich Demos (von einigen dieser Anhänger gespielt) in der SoundCloud an, ....... uiih!
Man sollte ihnen sagen, dass sie ihrer Sekte damit mehr schaden als nützen.
 
Das aber ist eine andere Geschichte und soll nur am Rande erwähnt sein. Außerdem ist XMS-Sound für Korg Pa-Modelle mittlerweile auch schon wieder verstorben.....
Die weit meisten Keyboardspieler schätzen ihre Keyboards und die eigenen Fähigkeiten diese zum Klingen zu bringen durchaus realistisch ein.
Soll einfach nur heißen, dass wirklich richtig gute Keyboarder mit durchschnittlichen, soliden Grundsounds leichter und zudem bessere Ergebnisse erspielen, als durchschnittliche Keyboardspieler mit noch so tollen, hochgejubelten Sounds, die mit  allen technischen Finessen und (meist fragwürdigen) Hilfsmitteln ausgerüstet sind.
Und, wie eben gesagt, den meisten unserer Gilde ist das auch voll bewusst.
Den Herstellern unserer Keyboards auch?
Aber ja doch!
Nur, dass dies für - nach längerer Zeit endlich mal -  sinnvolle technischen Erweiterungen aus marktstrategischen Gründen überhaupt keine Rolle spielt.
Denn technische Neuerungen, Algorithmen für noch nie da gewesene Funktionen und Features wollen entwickelt werden. Das kostet erst mal Geld und es dauert unter Umständen sehr lange, bis dieses Geld durch hohe Verkaufszahlen wieder reinkommt und man ab diesem Zeitpunkt wieder kräftig verdienen kann
Und genau hier liegt der Hund begraben !
Denn um die Entwicklung für ein Produkt in die Wege zu leiten, bedarf es einer Zielgruppe von Kunden für dieses Produkt.
Und derjenige wäre doch borniert, den Startschuss für solch eine Entwicklung abzufeuern, wenn weit und breit keine ausreichend große Zielgruppe ausfindig zu machen ist.

Aber wo ist sie geblieben, die einst so große Zahl der Arranger Keyboard Anwender, ob es sich nun um richtige Alleinunterhalter oder leidenschaftliche Musikanten in den eigenen vier Wänden oder unter Gleichgesinnten handelt, also um uns?

Schon vor längerer Zeit habe ich hier auf meiner Homepage mal befürchtet und geschrieben, dass unsere Gruppe vom Aussterben bedroht ist.
Nun, mittlerweile halte ich diesen Vorgang für abgeschlossen.
Die Anzahl von Leutchen, die sich noch immer an den Keyboards der letzten verbliebenen Hersteller erfreuen oder sich mit ihnen abquälen soll nicht darüber hinwegtäuschen. Andere Bereiche in Natur und Technik zeigen es nun mal, Aussterben geht nicht von jetzt auf sofort, ist aber ab einem bestimmten Zeitpunkt oder Status nicht mehr aufzuhalten, sondern als geschehen zu betrachten.
Und betrachten im Sinne von Wahrnehmung und echtem visuellen Sehen kann man diesen Vorgang sogar sehr gut, sofern man überhaupt bereit dazu ist.
Manche tun sich damit schwer.
Vielleicht geht es ihnen ja da wie mir und man gehört zu der kleinen Gruppe von Menschen, die äußerlich nur unwesentlich altert. Der allmorgendliche Blick in den Spiegel suggeriert es uns jedenfalls seit vielen Jahren so.
Findet man allerdings noch den Weg zu einer Keyboard Promotion oder man schaut sich ein YouTube Video vom letzten Musikertreffen an,.........huijuijui, sehen die alt aus....
Und die Musik, die auf diesen Veranstaltungen gespielt wird, ....... also sehr modern, ..... vor fünfzig Jahren.
Aber heute immer noch gern gehört und gespielt, von mir und all den alten Ommas und Oppas, die sich da im Video angucken und anhören, wie's klingt, wenn einer spielt, der's kann.
So nebenbei saugen wir noch den Hinweis auf, dass das neue Grand Piano im neuen Keyboard Modell nun aber wirklich tausendmal besser und realistischer klingt, als das aus dem Key vor zehn Jahren, das schon vom damaligen Vorführer als das beste, wohl nie zu verbessernde Piano aller Zeiten vorgestellt wurde.
Auch seien im neuen Modell völlig neu entwickelte Funktionen und Verfahren realisiert.
Und das wirklich Verblüffende an der Sache: die meisten der begeistert lauschenden Zuhörer glauben diesen Schwachsinn auch noch.

Bei "Deebach" Vorführungen nicht ungewöhnlich, geht trotz unterirdisch schlechter Vermarktung der Produkte ja schon seit ein paar Jahren so.

Dass dies mittlerweile aber bei den verbliebenen großen Keyboard Herstellern auch so bereitwillig von einigen Kunden abgenickt wird...... ?!

Und nicht nur das, man bezahlt sogar dafür. Die alte Kiste konnte man nie so richtig bedienen, vielleicht klappt's ja mit der neuen.
Und so legt man 3000.- Euro und mehr auf den Tisch und erhält dafür ein paar neue, aufgemöbelte Klänge zusammen mit der uralten, schon ewig so verbauten Begleitautomatik, alles im neuen Kleidchen.

Die ersten Stunden mit dem neuen Key verbringt man dann damit, der geliebten Gattin hier ein paar im Abgang schnarrende Bässe, dort einem Saxophon durch ASWitches ein lustiges "Flütelütüt" im Ansatz mitzugeben und merkt später beim richtigen Spielen, dass man eigentlich klingt wie vorher, man das "ganze neue Zeugs" also gar nicht braucht, nie gebraucht hat, jetzt aber bloß nich' ...... pssst..., glücklicherweise hat die geliebte Gattin schon das weite gesucht.
Und wenn man nun nicht über 3000.-€ und mehr verfügt?
Auch dafür haben unsere Keyboardbauer vorgesorgt.
Möglicherweise haben ja einige Leute zwar keine 3000.-€, vielleicht haben sie aber 2000.-?!
Dann löscht der kluge Hersteller ein paar Sounds und auch Styles, verpasst dem ganzen ein anderes Gehäuse, fertig ist der kleine Bruder, und man kommt somit auch an das kleinere Budget einer bestimmten Kundengemeinde.
Das wird dann in gewissen Etappen nach unten wiederholt, und so kommt es, dass einige Hersteller Keyboards herstellen, für deren Kaufpreis man nicht mal eine Tankfüllung für´s Auto oder gar den Drucker bekommt.
Und so leiert man Kunden bis zum buchstäblich letzten Mann die Taler aus der Tasche, und das ganze mit seit Jahren so benutzter Technik, nur in veränderter Aufmachung, und komplett ohne jegliche, kostenintensive Neuentwicklungen.
Glaubt man jetzt nicht, hält man für überzogen?

Nun, es gibt - zumindest nach meinem Empfinden - genug Belege dafür, dass ich mit dem bis hierhin beschriebenen „Erscheinungen“ gar nicht so falsch liege.

Auf einen Blick zusammen gefasst:

Bei Korg kann man u.a. folgende Rückschlüsse (beispielsweise durch Beiträge im Forum) ziehen:

Häufig wird da in Bezug auf aktuelle Keyboard Modelle und deren Dokumentation die mangelhafte oder gar ganz fehlende Beschreibung wichtiger Funktionen beklagt. Fast immer folgt als Antwort der Hinweis auf Handbücher von Modellen „ganz, ganz früher“, weil  „die Modelle von heute ja noch genauso aufgebaut sind, vielleicht ein ganz klein wenig anders in der Bedienung und den daraus resultierenden Bildschirm Inhalten!“
Und wenn durch Studium dieser alten Handbücher klar wird, dass beispielsweise Sounds in neuen Pa-Keyboards noch genau so zu erstellen sind, wie in den alten, früheren Kisten, sollte einem der Begriff „völlig neue Sound Engine“ in neusten Werbeprospekten schon suspekt erscheinen.
Noch anschaulicher kann man dies bei den jeweiligen „Begleitautomaten“ feststellen. Hier hat sich eine komplette Produktreihe über Jahre hinweg nicht mal ein bisschen weiter entwickelt.
Folglich komme ich zu dem Schluss, dass man da alte Produkte etwas aufpoliert und in neuer Verpackung verhökert.
 
Und da die Entwickler der ersten Pa-Modelle nicht mehr zugänglich sind, kommt es immer wieder mal vor, dass ursprünglicher Programm Code möglicherweise nicht mehr mit „neuesten Bedienelementen und deren Grafiken“ zusammen arbeiten will. Was tut dann der zeitgemäße Entwickler von heute im Sinne seines Brötchengebers?
Richtig! Die betroffene Funktion wird einfach ganz rausgenommen. Und warum können die das einfach so machen?
Wieder richtig! Weil es eben keinen zukünftigen Markt dieser Produktreihe mehr gibt. Und für Restbestände (dieses Markts) reichen neue Verpackungen eben völlig aus. 
Innerhalb dieser überalterten Käuferschicht erinnert sich eh keiner mehr, was es da früher schon mal gab oder auch nicht, bzw. was heute gegenüber früher fehlt.

Wer sich nun als repräsentatives Mitglied der Arranger Keyboard Zielgruppe immer noch weigert, das eigene, aktuelle Spiegelbild mit eigenen Fotos aus längst vergangenen Tagen zu vergleichen, möge sich nun trauen und einen Blick auf die heutige, aktuelle, repräsentative Zielgruppe von Arranger Keyboards werfen.

Nicht aufregen, ich will niemanden ärgern oder gar beleidigen, gehört meine Wenigkeit doch altersmäßig selbst in diese Gruppe! 
Und ich lege dieser Gruppe auch nicht zur Last, was nicht auch auf eigene Erfahrungen zurückzuführen wäre.
So kaufte ich mir seinerzeit schon kurz nach Erwerb eines (der letzten neu erhältlichen) Pa800 den damals brandneuen Pa3X MUSIKANT (mittlerweile wieder abgestoßen, verkauft).
Was mich damals förmlich zum Kauf zwang, waren zwei FILL INs mehr und ein paar von Jürgen  Sartorius ins rechte Licht gerückte Gimmiks. Das ganze hat mir dann über 3300,-€ aus dem Geldbeutel geleiert, im Nachhinein betrachtet eine meiner mehreren „saublöden, unnötigen“ Aktionen. 
Der Pa4X hat mich diesbezüglich dann erst garnicht in Versuchung geführt.
Derzeit sitze ich wieder ausschließlich am Pa800 und schraube daraus einen YammaKorg.
 
Und wer nun für diese meine Einstellung und Meinung rein gar nichts übrig hat, wer weiterhin jedes nächste neue Keyboard kaufen will, ja, wenn ihn das glücklich und zufrieden macht, dann hat er doch Recht!!!!!
Für mich habe ich schon vor einiger Zeit erkannt:
Es gibt derzeit und vermutlich auch zukünftig - also in der Zeit, die mir noch bleibt - kein Arranger Keyboard zu kaufen, mit dem ich meine Musik für die Ohren besser und/oder für die Hände effektiver bedienbar machen könnte. 
Und das schont auf (so ich hoffe) lange Sicht in erster Linie meinen Geldbeutel. Allein schon dieser Teilaspekt macht mich glücklich und zufrieden.
 
Noch eine kurze Geschichte zum Schluss, bezogen auf meine „Aussterbetheorie“:
Ziemlich am Ende einer Veranstaltung, die ich musikalisch begleitete, bat mich ein jüngeres Tanzpärchen um einen ganz bestimmten Song zum Abschluss, den ich aber …. Uups…. leider nicht kannte. 
Nachdem ich die Tanzart (Rumba) erfahren hatte, schlug ich einen allbekannten Alternativsong vor, den …. Uups …. keiner der beiden kannte. 
Das war mein Signal………….

Ein paar Worte zur Pa4X Funktion MIDI TO STYLE Konverter

.... ich möchte mich aus aktuellem Anlass kurz an die User des Pa4X/I wenden, und zwar an die, die im Korgschen Forum mitlesen, als auch an die unter meinen Lesern.
Es geht um die Möglichkeit, im Pa4X aus einem Standard Midifile über eine eigens dafür ausgewiesene Funktion einen Style zu konvertieren.

Es folgt nun kein Workshop oder eine lange Abhandlung über Korgs Begleitautomatik und ihrem strukturellen Aufbau.
Hier nur ein paar Worte für Leute, die mit der Style Erstellung bisher wenig zu tun hatten und nun hoffen oder glauben, diese Erstellung fortan mit dem Midi to Syle Konverter bewältigen zu können:
Midifile von Hage, D-o-o, Geerdes etc. rein in Pa4X ;
Funktion Midi to Style starten und kurz warten;
Fertigen Style (mit Intro(s), FILLs, Ending(s) und 4 Variationen) abspeichern.
DAS FUNKTIONIERT SO NICHT !!!
Das funktioniert so (noch) mit keiner Funktion, mit keiner Software, mit keinem Keyboard irgend eines Herstellers dieser Welt.
 
Es sei denn, man bereitet ein Midifile zur Style Erstellung strukturell und musikalisch für den Style Editor vor und verlinkt diese Bearbeitung über Marker zu den einzelnen Style Elementen.
So erhält man nach gewissenhafter Arbeit aus einem Midifile einen - alle Korg Spezifikationen enthaltenden - Style.
Aber das ist kein neues Feature von Korg, das gibt es so schon seit Jahrzehnten, seit Keyboards Style Editoren besitzen. Auch in Korgs Pa Reihe, nur hat man nun im Pa4X eine "namhafte" Funktion daraus gemacht.
Und wer bisher noch nie einen Style erstellen konnte, wird es auch zukünftig mit diesem Midi to Style Konverter des Pa4X nicht tun können.
Es sei denn, er erarbeitet sich ein bestimmtes Fachwissen (nämlich das der Style Erstellung), dann allerdings benötigt er nicht den Midi to Style Konverter im Pa4X.
Und sollte wirklich jemand (ohne Stylybauerfahrung) glauben, er hätte mit diesem Hilfsmittel schon was brauchbares "gebaut" (also sowas, was man Style nennen und sogar weitergeben könnte), so glaube er mir, alle erfahrenen Style Ersteller, und ich zähle mich dazu, hätten für ein besseres, weil in allen Teilen korrektes Ergebnis nur ein Bruchteil an Zeit benötigt.
 
Und nun stelle man sich vor, ich hätte dies im Korg Forum geschrieben, wo man sich (also einer) schon kirre freut, dass man durch besprochene Funtion nun in der Lage ist, sein singendes Publikum mittels Style "taktgenau" zu begleiten ?!?...........

Georg Brandtner aus Hannover hat zu diesem Beitrag einen Leserbrief geschrieben

Darf´s ein bisschen weniger sein ?
Vor mehr als vier Jahren verfasst, und mehr denn je aktuell !
Beitrag vom 25.09.2014  im Feedback meiner HP über Kunden Resonanz bei den neuesten Korg Keyboards von Alfred aus Siebenhirten
Am späten Nachmittag des 25. September 2014 fand ich im Feedback Bereich meiner HP folgenden Eintrag:
 
Hallo,

lästig sind im Korg-Forum - außer Fremdwerbung und Selbstbeweihräucherung - daß rückschrittliche Keyboard-Konzepte der Folgemodelle von den Forum-Usern mit Jubel und Applaus quittiert werden.
 
Anstatt das Weglassen und Fehlen von vorher vorhandenen, wertvollen Eigenschaften selbst zu reklamieren, reagieren davon Betroffene beleidigt bist beleidigend und bekämpfen jede diesbezügliche Kritik.
 
Offensichtlich sehen User im Erwerb eines Keyboards dieses weniger als funktionales Instrument sondern eher als Prestigeobjekt, dessen Ruf es gilt zu verteidigen.
 
Diesem Dumpfbacken-Dogma entsprechend kann ein neue Modellreihe mit dem geringsten Aufwand auch bei gleichzeitig sinkender Funktionalität widerstandslos auf den Markt gebracht werden.
 
Als Foren-User sehe ich mich nicht als Werber für Produkte mit sinkender Funktionalität, sondern trete dafür ein, als Keyboard-User die Funktionalität eines Instrumentes zu verbessern und besser nutzen zu können.
 
PS: Beispiel Pa3Xle/900/600/300, die Erhöhung von Anzahl Styles, Sounds, Performances und Memory-Kapazität ist bedeutungslos, wenn nicht zumindest der vorherige Variantenreichtum der Korg-Begleitautomatik beibehalten wird.
 
Herzliche Grüße
Alfred
 
Dieser Eintrag unseres Freundes Alfred aus dem niederösterreichischen Siebenhirten darf nicht im Feedbackbereich dieser HP versauern.
Beschreibt er doch darin ein Problem, dass uns Korg Usern – wenn es denn weiterhin von einigen einfach so „übersehen“ wird – irgendwann noch einmal böse aufstoßen wird.
 
Beispiel: Wenn sich ein für das pa800 erstellter Song (ein Lied!) mit eigens dafür erstellten Style, den dazugehörigen STS und der entsprechenden Doku (Noten, Text und Bedienhinweisen als PDF) nicht so auf einem dem pa800 nachfolgenden, nagelneuen pa900 spielen lässt, dann ist das Schrott !!!
 
Und wir reden hier nicht über die etwaige Anpassungen von Sound- und vielleicht Mixereinstellungen. Wir reden hier von gänzlich fehlenden Funktionen. Da retten einen auch nicht mehr Styles und auch nicht mehr "Flütelütüt" durch noch mehr DNC in noch mehr Sounds.
Und auch auf die Gefahr hin, dass mir da einige jetzt die Pest an den Hals wünschen, für mich und meine Auffassung einer guten Begleitautomatik, steht der pa900 für den "kleinen Bruder" von pa800 und selbst pa500.
Noch nie zuvor habe ich erlebt, dass Nachfolge Modelle im gleichen Preisegment, gegenüber ihrem Vorgänger abgespeckt, auf den Markt kamen.
 
Umsteiger von Yammis bemerken das möglicherweise gar nicht. Für sie fehlen beispielsweise nicht mal die paar Knöppe um Fills separat und unabhängig irgendeiner Variation zu bedienen. Na und, ist doch sogar im Tyros so...
 
Dass sich durch diese (beim pa800 sogar nur 3) Taster Steuerabläufe für die Begleitautomatik und somit den Song (je Song !!!) über weitere Funktionen im Hintergrund abrufen lassen, ja, davon träumt der Tyros nachts.........aber mittlerweile auch die pa300,600,900´s .......
 
Und solange alle Unwissenden nur „Bravo“ rufen, wird Korg an diesen Zu-, besser Missständen nichts ändern.
 
Man könne ja doch nichts ändern, auch wenn man laut schreit ???????
 
Es gab mal eine Zeit, da wurde ein Keyboard von Korg auf den Markt geworfen, dessen Werkstyles sich nicht bearbeiten ließen, weil sie Kopiergeschützt waren.
 
Einige Dumpfbacken fanden dies sogar korrekt und standen im Forum mit haarsträubenden Erläuterungen zu dieser Maßnahme.
Und vehement polterten sie gegen die ewigen (weil sich ständig wiederholenden) Nörgler und Widersacher dieses Kopierschutzes. Einige ertrugen es gar gar nicht mehr und verließen (leider nur vorübergehend) deswegen das Forum.
 
Bis eines Tages: ......der Kopierschutz wurde entfernt, sehr wahrscheinlich durch die vielen seiner Befürworter..?
...die kamen jubelnd zurück ins Forum und wenn sie nicht gestorben sind, dann jubeln sie noch heute........
 
 
Danke, Alfred, für Deinen Eintrag.



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