Dieser Teil meiner Homepage ist kein Workshop, mithilfe dessen man die Erstellung von Korg Pa-Styles von Grund auf erlernen könnte. Er richtet sich vielmehr an solche Keyboardspieler, die schon etwas Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen, sich also schon mal mit dem Style-Editor befasst und auch schon akzeptable, zufriedenstellende Ergebnisse damit erzielt haben.
Wer aber nun noch nie etwas mit der Style-Erstellung am Hut hatte, wenn er nur hie und da bestimmte Einstellungen in bestehenden Styles ändern möchte, der ist in Raum 2 dieser Style-Werkstatt besser aufgehoben !
in Raum 2 >>>>>
   


                                
Die Erstellung von Styles
für die Korg Pa-Modelle ist kein „Hexenwerk“, stellt aber für blutige Anfänger, die gerne gerade mal soeben  „einen einfachen Style basteln“ wollen, unüberwindliche Hindernisse in den Weg.
Das fängt schon damit an, dass viele von uns gar nicht wissen, was da die „Musiker“ in den einzelnen Spuren (Tracks) überhaupt spielen.
Rhythmus- und Harmonielehre sind da schon mal elementare Voraussetzungen, will man einen Style von Grund auf erstellen.
Da ist es nicht hinderlich, wenn man die klassischen Instrumente einer Beat-Band, also Drums, Bass und Gitarre, so leidlich (wie ich) spielen kann. Keyboard und/oder Orgel bedient man ja schon, warum sonst wollte man Styles erstellen?!
Natürlich kann man sich auch erst mal mit einschlägiger Literatur beschäftigen. Aber auch die Bearbeitung schon existierender Styles kann natürlich wesentlich dazu beitragen, sich einen ersten Einblick in die Materie zu verschaffen.
Jeder muss sich also in erster Linie klar darüber sein, was er nun in diesem Zusammenhang schon weiß, dazu gehört das „Handling“ von diverser Software, wie Sequenzer, Zusammenspiel von Keyboard und Computer (Schlagwort „MIDI“), Speicherverwaltung und und und...
Und mit Sicherheit haben sich jetzt schon einige hier weggedrückt und arbeiten mit den Styles, die sie in ihrem Keyboard finden oder an anderen Stellen im Web erjagen.
Wer nun aber jetzt noch hier ist, hat also möglicherweise schon einiges an Rüstzeug im Gepäck, weiß, von was hier geredet wird, war schon einige male im Style-Editor tätig und möchte sein Wissen darüber erweitern. Und er weiß, wie eine Begleitautomatik überhaupt arbeitet, oder doch nicht so ganz genau !?
Und so wird es hier in diesem Bereich meiner Homepage so sein, dass einige schon längst wissen, wo der Hase läuft und hier nichts neues finden, andere aber endlich die Hürden abgebaut bekommen, an denen ihr Hase bis heute immer gescheitert ist und nicht weiter konnte.
Die Begleitautomatik
ist in ihrer Grundfunktion lediglich ein Midifile-Player, der Midifile-Schnipsel einfachster Struktur mittels eines bestimmten Algorithmus harmonisch in dem Akkord abspielt, den der Spieler in einem bestimmten (meist linken) Manualbereich „greift“.
Schlagzeug- und Percussion Spuren (Tracks) sind davon nicht betroffen, zählen sie doch in der Regel zu den nicht transponierbaren Instrumenten.
Mehr zur „inneren Struktur“ der Korg Begleitautomatik gibt es hier  
 
Hier nun ein einfaches Rhythmus-Pattern,
wie man es beispielsweise im Editor eines Pa-Modells als Variation (x) einspielt oder aus einem Sequenzer (Cubase oder andere) heraus als Midifile in den Pa-Editor (Record a New Style) überträgt.
Im Notenbild ist dies von unten nach oben für BASS (Ch.9), Akzent-Gitarre ACC1 (Ch.12) und Rhythmus-Gitarre ACC2 (Ch.13) dargestellt.
Für alle drei Zeilen gilt C-Dur, die Patternlänge beträgt  4 Takte und wird in der Demo zweimal abgespielt:
Die Schlagzeugspur ist in den Abbildungen nicht dargestellt, aber im Demo zu hören. Nach dem Abspeichern im Editor können wir dann mit dieser (ansonsten unbearbeiteten) Variation schon die Begleitung für ein Musikstück spielen.
Nehmen wir uns dafür eine häufig benutzte Harmonieabfolge zur Brust: je ein Takt //  C  /  Am  /  Dm  /  G //

Und genau wie hier im Notenbild gezeigt und im Demo zu hören, spielt eine Keyboard Begleitautomatik dieses Grundpattern ab, wenn es darüber hinaus nicht weiter bearbeitet wird.
Rechts nebenstehend gibt’s ein PDF, wo das bisher gesagte ergänzend dargestellt wird.
Wer diese Zusammenhänge erkennt, wird später dann auch in der Lage sein, bestimmte maschinenhafte, roboterähnliche Verhaltensweisen der Begleitautomatik so zu beeinflussen und zu verändern, dass diese Begleitautomaten ihr Material fast wie von Menschen gespielt zu Gehör bringen.
Mit welchen Funktionen man dies dann bewerkstelligen kann, wie einfach aber auch wie aufwendig, wird Stück für Stück hier an dieser Stelle mein Thema sein!

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